Donnerstag, Januar 21, 2021

Work like hell!

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Sabine Elsässer
Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

BlogTec Agentur: innovative und bezahlbare Lösung für SEO und Content

Stellen Sie sich und das Startup BlogTec doch kurz unseren Lesern vor!

Mit unserem Abonnementmodell wollen wir eine innovative und bezahlbare Lösung für SEO und Content anbieten. Genau heißt das, dass wir uns auf monatliche Pakete konzentrieren, die man wie Netflix und Co. monatlich kündigen kann. Dabei werden die Pakete trotzdem individualisiert und auf das Unternehmen und die Ziele des Kunden zugeschnitten.

Seit unserer Gründung hatten wir die Chance an hunderten Projekten mit Kunden wie TransferWise, FOCUS, Wondershare, Recruitee, BioTechUSA und vielen anderen zu arbeiten. The Manifest und Clutch haben uns im Jahr 2020 außerdem zur zweitbesten SEO Agentur in Estland und fünftbesten in Deutschland gewählt.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Ich war schon immer ein kreativer und eigensinniger Typ. Mein Gehirn produziert den ganzen Tag über neue Ideen, welche ich dann auch umsetzen muss. Mit 11 erstellte ich meine erste Website, mit 12 ein eigenes Internet Radio, mit 15 hatte ich einen Online Shop für Hip-Hop Beats. Das kreeieren von digitalen Produkten war irgendwie schon immer mein Ding.

Mit 19 bin ich dann mit ein paar tausend Euro, die ich mir zusammengespart hatte, nach Asien geflogen, mit der Intention für 1 Jahr um die Welt zu reisen. Da kam mir gleich nach ein paar Wochen in Kambodscha die Idee für eine Non-Profit Crowdfunding Plattform. In Vietnam habe ich mir dann ein kleines Apartment und einen Laptop besorgt und an der Idee gearbeitet.

Dieses Projekt ging damals zwar nicht über mehr als ein paar Spendensammlungen hinaus, aber durch das Projekt konnte ich einiges über Web Design, Content Writing und Online Marketing lernen, was mir dann den Weg als Freelancer geebnet hat.

Das lief auch ziemlich gut, weshalb ich schnell mehr Anfragen hatte als ich abarbeiten konnte. Außerdem hatte ich nebenbei noch ein paar weitere Projekte wie kleine Online Magazine. Da habe ich mich dann dazu entschieden Brandt Media zu gründen, um die Projekte gemeinsam mit einem Team anzugehen und mich so langfristig auf meine Stärke – das Entwickeln von innovativen digitalen Produkten – zu konzentrieren.

Welche Vision steckt hinter BlogTec?

Wir haben als SEO Agentur angefangen, deren Fokus in der Erstellung von SEO optimierten Content liegt. Damit wollten wir vor allem eine bezahlbare Variante zu dem sehr teuren deutschen Agenturmarkt anbieten und SEO auch für kleine Unternehmen und Startups interessant machen.

Nach einer Weile kam dann die Idee für unsere Pakete und nochmal einige Zeit später haben wir unsere Vision weiter in diese Richtung angepasst. Wir wollen nicht nur bezahlbare SEO Leistungen und erstklassigen Content anbieten, sondern wollen mit unseren Paketen mehr Innovation in den Agenturmarkt bringen. Unser Ziel ist es damit ein „No-Brainer“ für jedes kleine und mittelständige Unternehmen zu werden, wobei wir auch mit Enterprise Kunden an individuelleren Projekten arbeiten.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Das Unternehmen habe ich komplett selber mit den paar Tausend Euro die ich gespart hatte und einem Part-Time Job als Website Manager in einem deutschen Startup finanziert. Finanzen waren daher auch die größte Herausforderung!

Der Agenturmarkt ist eigentlich ziemlich profitabel, jedoch wollten wir keine für uns super profitable, sondern eine bezahlbare und trotzdem qualitativ hochwertige SEO und Content Lösung anbieten. Bei monatlichen Paketen ab 490 EUR ist der Profit da natürlich nicht allzu hoch und man muss sich langsam hocharbeiten und gleichzeitig die Anstellung neuer Mitarbeiter balancieren.

Den Profit dabei so gut wie möglich zu reinvestieren und das Wachstum von Team und Anfragen im Gleichgewicht zu halten, sowie die Prozesse so zu optimieren, dass wir ein erstklassiges Produkt für unter 500 EUR im Monat anbieten können, waren daher auf jeden Fall die größte Herausforderung für unseren Start!

Wer ist die Zielgruppe von BlogTec?

Ganz einfach gesagt: Eigentlich fast jedes Unternehmen, dass eine Website hat! Jede Website braucht Content und fast jedes Unternehmen das eine eigene Website hat möchte mit seiner Website auch Besucher über Google generieren. Mit einem breit aufgestellten Team können wir fast alle Themenbereiche abdecken. Da wir günstige Pakete aber auch Enterprise Services anbieten, können wir sowohl junge Startups als auch Milliardenunternehmen, wie z.B TransferWise, zu unseren Kunden zählen.

Bei einigen sehr spezifischen Themen stoßen wir an unsere Grenzen, aber das werden immer weniger, da wir unser Team stetig wachsen. Wir haben z.B sehr lange Artikel über LKW Gruben geschrieben, was ja schon ein sehr spezifisches Thema ist. Eine andere Grenze sind noch die Sprachen die wir anbieten können, aber auch hier arbeiten wir gerade fleißig dran dies zu ändern!

Wie funktioniert BlogTec? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wir bieten zwar auch individuelle Services an, jedoch konzentrieren wir uns eben stark auf unsere monatlichen Pakete. Diese unterscheiden uns von den meisten anderen Anbietern!

Bei den Paketen handelt es sich um einen Retainer, den man monatlich zu jeder Zeit kündigen kann. Bevor der Retainer unterzeichnet wird, fertigen wir eingen groben Plan an, der zeigt was wir in jeder Woche über einen Zeitraum von 3-4 Monaten machen werden. Zum Anfang des Projektes füllt der Kunde außerdem einen ziemlich detaillierten Fragebogen aus, damit wir die Ziele des Projektes, die Vision der Company und das Branding im Vorhinein so gut wie möglich verstehen.

Als erstes machen wir meistens eine Site Audit und eine technische Optimierung der Website, was im Normalfall 3-4 Wochen dauert. Bei reinen Content Paketen lassen wir das aber auch öfters aus. Anschließend machen wir eine Keyword Recherche und erstellen einen genauen Content Plan für 3 Monate. Ist dieser vom Kunde abgesegnet erstellen wir wöchentlich Content und laden diesen bei WordPress Websites auch direkt auf die Kundenwebsite hoch.

Nach 3 Monaten machen wir dann einen Report und schauen uns die Ergebnisse an, um gegebenenfalls die Strategie zu ändern. Anschließend machen wir wieder eine Keyword Recherche und einen Plan für die nächsten 3 Monate. Oft entscheiden sich die Kunden hier dann auch für einen Upgrade des Paketes oder dazu zusätzliche Pakete, wie z.B Link Building oder PR Pakete, zu buchen.

Wir haben sehr optimierte Prozesse und mussten von Anfang an unsere Ausgaben sehr genau überwachen, um kein Geld zu verschwenden. Das erlaubt uns heute die auf dem Markt besten Preise anzubieten und trotzdem erstklassige Content Qualität und beeindruckende SEO Ergebnisse zu erzielen.

Wie hat sich Ihr Unternehmen mit Corona verändert? Wie haben Sie sich darauf eingestellt und welche Änderungen haben Sie vorgenommen?

Da ich selber viel unterwegs bin und meine Zeit auch gerne in anderen Ländern verbringe, waren wir schon von Anfang an eine komplett remotegeführte Agentur, also ohne das klassische Büro. Dadurch hatte die Corona Krise auf die Art und Weise wie wir unser Unternehmen führen kaum einen Einfluss. Da sich unsere Agentur erst in der Zeit etabliert hat als Corona angefangen hat, kann ich auch nicht wirklich viel dazu sagen, ob wir durch Corona weniger oder sogar mehr Anfragen bekommen haben, da diese seit unserer Gründung konstant gestiegen sind.

Wo sehen Sie in der Krise die Chance?

Es gibt kaum eine Agentur, die so digital ist wie BlogTec. Mittlerweile haben wir sogar einen eigenen Login Kundenbereich gebaut. Auf uns selber hatte die Krise daher kaum einen Einfluss. Ich denke, dass die Krise generell für Unternehmen und Schulen eine Art Weckruf ist, um sich mehr mit Digitalisierung auseinanderzusetzen. Mitarbeiter werden auch nach der Krise öfter von Zuhause arbeiten können, was z.B für die Eltern von kleinen Kindern ein großer Vorteil sein wird. Da die Schulen gerade sehr aufrüsten, werden Schüler in Zukunft viel moderner und besser lernen können.

BlogTec, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Unser Produkt und unsere Preise bei BlogTec sind mittlerweile schon echt gut. Jetzt geht es darum mehr Unternehmen damit zu erreichen. Unsere Ziele sind groß, weshalb wir in 5 Jahren auf jeden Fall die Nummer 1 in ganz Europa sein wollen, wenn es um suchmaschinenoptimierten Content geht! Das bedeutet vor allem, dass wir noch deutlich mehr Sprachen anbieten wollen. Außerdem arbeiten wir an einem Enterprise Modell, dass quasi wie eine zweite Agentur funktionieren und noch individuellere Lösungen für große Unternehmen anbieten soll.

Außerdem wollen wir mit unserem Hauptunternehmen Brandt Media mehr solcher innovativen Agenturen und viele andere digitale Projekte umsetzen. Im Moment arbeiten wir schon fleißig an einer nicht weniger innovativen Web Design Agentur. Auch eine Expansion nach Asien, eventuell sogar mit richtigem Office dort, ist in den nächsten 5 Jahren auf jeden Fall geplant.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Setze dir große Ziele, denn wer klein denkt wird auch klein bleiben. Verliere diese großen Ziele nie aus den Augen und hinterfrage dich ständig, ob das was du gerade machst auch für diese Ziele angemessen ist. Das löst vor allem viele Probleme, wenn es darum geht Aufgaben abzugeben.

Konzentriere dich auf das Produkt und den Mehrwert, nicht auf das Marketing! Viele Unternehmer denken leider nur an das große Geld, aber das ist der völlig falsche Ansatz, wenn es um die Gründung eines Unternehmens geht. Unternehmen haben den Zweck das Leben von anderen Leuten zu verbessern und diesen einen Mehrwert zu bieten und nicht den Zweck die Taschen der Gründer zu füllen. Gründer sollten sich auf den Merhwert ihres Unternehmens konzentrieren und viel mehr Zeit damit verbringen ihr Produkt besser zu machen als damit dieses zu vermarkten.

Work like hell! Man sollte kein Unternehmen gründen, wenn man das Ziel so wenig wie möglich zu arbeiten und großes Geld zu verdienen. Der Gründer kommt als erstes und geht als letztes zur Arbeit. Wer ein Unternehmen aufbauen und dieses konstant wachsen möchte, sollte auch bereit sein hart dafür zu arbeiten. Ich selber arbeite 60-80 Stunden die Woche und habe seit der Gründung keinen richtigen Urlaub mehr gemacht. Wie Elon Musk gesagt hat: „Nobody ever changed the world on 40 hours a week“.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Manuel Brandt für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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