Sprecht mit Eurer Zielgruppe!

blepi die App rund um dein Haustier von der Tierbetreuung über andere Dienste wie Tierärzte, Friseure und Trainer

Stellen Sie sich und das Startup blepi doch kurz unseren Lesern vor!
Mein Name ist Eva Jarošová-Korte, ich bin 31 Jahre jung und habe zusammen mit meinem Mann Christian blepi Haustier-Freund mit Leidenschaft und Power gegründet.

blepi ist eine App, die alle Menschen, die Tiere lieben, verbindet.

Wie ist die Idee zu blepi entstanden?
Christian und ich waren viel geschäftlich unterwegs. Nicht immer konnten wir diese Reisen so organisieren, dass immer einer zu Hause war und sich um unsere kleinen Stubentiger kümmern konnte. Bei unseren Nachbarn hatten wir schon ein schlechtes Gewissen und die Freunde wollten wir auch nicht ständig belästigen. Daraus ist die Idee entstanden eine App zu entwickeln, die es auf einfache Weise erlaubt, zuverlässige Tierbetreuer für unsere Katzen zu finden.

Welche Vision steckt hinter blepi?
Unsere Vision ist es, Tieren und ihren Besitzern ein sorgenfreies Leben dank neusten Technologien zu ermöglichen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Den richtigen Programmierer für unsere App zu finden war nicht einfach. Es gibt unzählige Unternehmen und jeder verspricht das Blaue vom Himmel. Einen Spezialisten zu finden, der uns über das notwendige Steuermodell berät war echt schwierig. Mit Handwerker kennen sich alle aus aber bei einer Dienstleistungs App winken alle ab. Die rechtlichen Voraussetzung wie AGB´s, Datenschutzrichtlinien zu erstellen und die geeignete Versicherung zu finden waren weitere Herausforderungen. Bis heute finanzieren wir uns komplett aus eigenen Mitteln.

Wer ist die Zielgruppe von blepi?
Auf der einen Seite haben wir die Tierbesitzer. Das sind alleine in Deutschland ungefähr 15 Millionen Haushalte. Durch Geschäftsreisen, Krankheit, Unfälle oder Flugreisen kann es sehr schnell passieren, dass man auf einen guten Tierbetreuer angewiesen ist.

Auf der anderen Seite zielen wir auf Studenten, die selbst bestimmen wollen wieviel und wann sie ihr Geld als Tiersitter verdienen. Ältere Menschen, die gerne neue Kontakte suchen, können auf Tiere von Familien aufpassen, wenn diese mal in den Urlaub fliegen wollen.

Eine weitere Zielgruppe sind alle Dienstleister rund um das Haustier. Tierärzte, Friseure und Trainer können sich in der App anmelden und so ihre Reichweite erhöhen. Sie gewinnen mehr Kunden und können über das direkte Feedback ihren Service verbessern.

Besonders stolz sind wir auf die Spendenfunktion für Tierheime. Diese werden meist vernachlässigt, da schon genug Sammler an der Türe klingeln. Über die App kann man jederzeit und automatisiert einem Tierheim in der Nähe eine Spende zukommen lassen und erhält dafür eine Spendenquittung. Zur Unterscheidung haben alle Kategorien einen eigenen designten Pin auf der blepi Karte.

Wie funktioniert blepi?
Alle Interessenten können sich kostenfrei die App herunterladen und ein Profil anlegen. Wenn man einen Service benötigt, schaut man in der Umgebungssuche und sieht alle Anbieter entweder in der Karte oder einer Liste. An Hand der Bewertungen und Profile sucht man sich den passenden Dienstleister aus und kann seine Dienste direkt über die App anfragen, buchen und auch bezahlen. Der Tierbesitzer zahlt nur den Betrag, der auch in der App steht und hat keine zusätzlichen Kosten. Von diesem Betrag behalten wir 10-19% für Marketing, Mehrwertsteuer, Bezahlservice, Back-End, App Optimierung, Akquise, Hosting und Versicherung ein.

Welche Vorteile bietet blepi? Was unterscheidet blepi von anderen Anbietern?
blepi hat alles, was man braucht, auf einem Blick. Die App ist intuitiv bedienbar und erlöst von dem schlechten Gewissen gegenüber dem Nachbarn. Es gibt keine versteckten Kosten und man bezahlt nur, wenn man die Dienstleistung auch in Anspruch nimmt.

Der Unterschied zu anderen Anbietern ist, dass es keine monatlichen Gebühren gibt und sowohl die privaten Tierbetreuer als auch die Tiere bis zu einer Versicherungssumme von 5 Millionen Euro für Personen-, Sach- und Vermögensschäden versichert sind. Und das alles ohne eine Selbstbeteiligung. Stellt Euch vor, ein Hund reißt sich beim Gassi gehen los und rennt auf die Straße, wo ein Auto durch das Ausweichen einen Unfall baut. Da kommen ganz schnell große Summen zusammen. Alles ist klar strukturiert und komplett ohne Werbung.

blepi, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in 5 Jahren?
Wir sind absolut auf unsere Zielgruppe (Kunden) ausgerichtet und werden die App kontinuierlich ausbauen und optimieren. Alles, was wir tun ist langfristig ausgelegt und nicht auf den schnellen Erfolg.
In 5 Jahren sind wir sicher auf anderen Märkten in Europa präsent und werden die führende App für Tierbetreuung sein. Auf jeden Fall werden wir unsere Kundenorientiertheit behalten und den langfristigen Aspekt nicht verlieren.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Brennt für Eure Ideen und Gedanken ohne den Fokus zu verlieren.
Versucht so lange wie nur möglich eigenständig zu bleiben ohne auf geliehenes Geld angewiesen zu sein.
Bildet Euch ein Netzwerk über Gründerstammtische, Fuck up nights oder Pitch Events und challenget Eure Idee bei jeder Gelegenheit. Sprecht mit Eurer Zielgruppe, Testet und optimiert solange bis alles gut funktioniert.

Bild: Die Gründerin Eva Jarosova-Korte und ihr Kater Egon

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Eva Jarosova-Korte für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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