Multipliziere alles mit 4!

Blackpads sind rutschfeste functional Training Pads für ein effektives Training

Stellen Sie sich und das Startup Blackpads doch kurz unseren Lesern vor!
Hallo liebe Leser, ich bewege Menschen und mach sie besser! Mein Beruf ist auch als Personal Fitness Trainer und Athletiktrainer bekannt.
In der Branche arbeite ich schon mehr als 20 Jahre. Von Senior bis zum Weltklasseathlet, von Kreisklasseverein bis zur Nationalmannschaft betreue ich die Menschen, die erfolgreich und Gesund leben wollen.
Blackpads habe ich gegründet, da ich ein Produkt genutzt habe, aber ich es besser machen wollte.

Wie ist die Idee zu Blackpads entstanden ?
Die Idee kam aus meiner Tätigkeit als Athletiktrainer. Hierbei habe ich bei meinen Bundesligavereinen und Weltklasse Spielerinnen und Spielern viel mit einer Koordinationsleiter gearbeitet. Leider war diese sehr unflexibel, da die Sprossen und die Richtung der Leiter vorgegeben war. Deshalb suchte ich Markierungen, die ich flexibel und individuell auf den Sportler einstellen konnte.
Online habe ich dann ein Unternehmen gefunden, dass rutschfeste Platten anbietet.
Auf die Pads habe ich dann Zahlen und Farben lackieren lassen um die Übungsauswahl zu vergrößern. Neben den typischen Koordinationsübungen sind nun auch Kräftigungs-,Schnelligkeits-, Reaktion und Stabilisationsübungen durchführbar. Das machen die Blackpads so einzigartig.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Durch das Internet war die Suche des Herstellers der rutschfesten Pads eher leicht. Schwieriger würde es, wie lackiere ich professionell die Zahlen und Farben auf die Blackpads. Zuerst versuchte ich es selbst mit einem Stempel. Das Ergebnis war grauenhaft! Danach bin ich mit den Pads in eine Druckerei. Hier haben wir eine Beflockung wie bei T-Shirts und ein Farbdruck mit einer Folie versucht.. Da auf die Pads gesprungen wird, entsteht ein hoher Abrieb, der die Beflockung und den Druck löst. Durch einige Telefonate habe ich dann zufällig in 30 km Entfernung eine Lackiererei entdeckt, die eine bestimmte, abriebfeste Farbe aufsprühen kann. Da die Blackpads von Hand gesprüht werden, kann ich individuell alle Farben, Muster und sogar Logos mit auf die Platten sprühen lassen. Nachteil, leider steigt somit auch der Herstellungspreis. Aber dafür ist die Qualität unfassbar gut.
Eine andere Herausforderung war, das die Platten nicht nach Baumarkt aussahen, sondern „exklusiver“. Das habe ich gelöst, indem ich die Form anstatt eines Quadrates in ein rundes und geschwungenes Quadrat herstellen lasse.

Finanzierung habe ich aus eigener Tasche gestemmt. Zuerst aber kleine Stückzahlen herstellen lassen und den Markt getestet. Somit bleiben die Ausgaben überschaubar und man bekommt ein Gefühl für den Markt.

Wer ist die Zielgruppe von Blackpads?
In der ersten Stufe ist die Zielgruppe, Fitness Studios, Functional Training Boxen, Personal Fitness Trainer, Ems-Studios und Vereine.
Sobald die Endkunden das Produkt kennen und die Möglichkeiten der Blackpads erfahren, kommt Stufe 2 die Heimbenutzer, die die Blackpads mit Fitnessübungen vor dem TV durchführen.

Wie funktionieren die Pads? Was ist das Besondere an den Pads?
Neben der Möglichkeit, die Blackpads individuell auf den Trainierenden anzupassen ist das besondere, das ich ein Trainingschart, und bald das Buch „Trainiere wie ein Profi“, hergestellt habe. Hierbei kann der Trainierende den QR Code der Übung scannen und sieht ein Video, wie die Übung korrekt ausgeführt wird.

Wie ist das Feedback?
Das Feedback der Blackpads ist sensationell. Im Groupfitness habe ich es z.B. vor Kurzen beim Bauch – Beine – Po eingesetzt. Die Zeit verging so schnell und alle hatten enorm viel Spaß, da diese koordinative Herausforderung für Spaß und Ablenkung sorgte. Die Übungen werden effektiver, da man gezwungen wird, die Übung korrekt durchzuführen, auch wenn der Körper müde wird.
In den Ems Studios wird es nun endlich möglich, die Ausdauer und das Stoffwechsel mit einem geringen Budget sinnvoll durchzuführen.

Blackpads, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Im Moment ist das Ziel das Produkt weiter bekannt zu machen. Vielen Dank auch hier für das Interview!
In 5 Jahren ist das Ziel, das jeder Koordinations- und Reaktionsübungen als Bestandteil eines ganzheitlichen Training, auf den Blackpads durchführt.
Und das Altersunabhänig. Ob der 12 Jährige Fußballspieler der die Fähigkeiten für sein Spiel benötigt, oder der Mensch im best Age für seine eigene Fitness oder zur Sturzprohylaxe.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Tipp 1: Multipliziere alles mit 4. Das bedeutet die Zeit, das Geld und die Probleme die du denkst, was das Projekt in Anspruch nimmt, solltest du lieber mit 4 multiplizieren. Es wird definitiv teurer, länger dauern und dich vor deutlich größeren Herausforderungen stellen, wie du dir es am Anfang vorgestellt hast.

Tipp 2:
Gebe nicht auf, aber sei flexibel. Damit meine ich nicht verbissen zu sein, sondern fokussiert. Beobachte den Markt und deine Kunden. Es gibt viele tolle Ideen, aber entscheidend ist, ob der Kunde das Produkt benutzt und kauft. Die meisten geben aber zu schnell auf, weil sie Tipp 1 nicht berücksichtigt haben und zu starr in eine Richtung schauen, anstatt eine Kundenorientierte Lösung zu finden.

Tipp 3: Befreie dich von Jammere, Pessimisten, negativen Menschen, „hab ich doch gleich gesagt“ Menschen und Energieklauer! Siegen von Siegern lernen! Umgib dich von erfolgreichen Menschen, Bau dir ein Netzwerk auf. Erfolgreiche Menschen setzen sich ein Ziel und wissen genau WARUM sie dieses Ziel erreichen möchten. . Das WIE kommt dann von ganz alleine.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Jochen Neff für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

KOSTENLOSER NEWSLETTER

Erhalten Sie regelmäßig die neuesten Updates der internationalen Startup-Szene!

Hier finden Sie unsere Datenschutzerklärung

X