Wie ein Freiburger Start-Up den Deutschen Jerkymarkt revolutionieren will

Black Forest Jerky goes vegan

Am Donnerstag, den 20. September, um 12 Uhr startet für die Gründer der Black Forest Snacks GmbH der Crowdfunding-Wettbewerb, auf welchen sie seit Monaten hingearbeitet haben. Das Startup wurde aus zahlreichen Bewerbern ausgewählt, um an dem Startup Contest “StartinFood” von Startnext teilzunehmen. Beim Crowdfunding geht es darum möglichst viele Menschen für eine innovative Idee zu begeistern, die diese dann mit einem frei wählbaren Betrag finanziell unterstützen. Im Gegenzug kann sich der Unterstützer ein sogenanntes Dankeschön aussuchen, zum Beispiel Ware oder eine Dienstleistung. Das Geld wird erst dann eingezogen, wenn das Startup das selbst gesteckte Fundingziel in Höhe von 15.000€ tatsächlich erreicht. Den Contest jedoch gewinnt nur das Startup, das es zusätzlich schafft die größte Anzahl an Unterstützern zu finden.

Die jungen Gründer aus Gundelfingen betreiben nicht nur den Black Forest Concept Store in der Freiburger Innenstadt, sondern produzieren und verkaufen seit Herbst 2016 Black Forest Jerky – einen gesunden Snack aus gedörrtem Rindfleisch, welcher aus regionaler, artgerechter Tierhaltung in Handarbeit hergestellt wird. Da die Nachfrage nach einer fleischlosen Variante steigt, wollen die Jungunternehmer mit ihrem neuen Produkt ihre Zielgruppe erweitern und gleichzeitig eine vorhandene Marktlücke schließen. Ihre Vision: Ein veganes Jerky, das aus Jackfruit hergestellt wird. “Die Jackfruit gilt aktuell als potenzielle Revolutionärin des Fleischersatzmarktes und könnte langfristig möglicherweise sogar Soja verdrängen. Aufgrund ihrer fleischähnlichen Konsistenz und ihres neutralen Geschmacks stellt sie die ideale Grundlage für ein veganes Jerky dar.”, erklärt Geschäftsführerin Alexandra Iannotti.

Auch mit pflanzlichen Proteinen soll experimentiert werden, um mit dem neuen Produkt eine Alternative zu schaffen, die dem Original aus Fleisch in keinster Weise nachsteht.

“In der Theorie ist alles ganz einfach. Aber kaum jemand weiß, wie aufwendig und kostspielig es ist, ein neues Produkt zu entwickeln. Wir müssen zunächst die optimale Marinadenrezeptur ausarbeiten, eine geeignete Produktionsstätte finden, verschiedene Verpackungen testen und alles ins Labor schicken. Wenn das Labor uns grünes Licht gibt, können wir mit der Produktion beginnen. Andernfalls fangen wir wieder von vorne an. So oft es eben nötig ist, damit es funktioniert”, erläutert Iannotti. Das Startup hofft auf zahlreiche Unterstützer, die an die revolutionäre Idee glauben. “Es gibt kein in Deutschland hergestelltes veganes Jerky, das nicht auf Soja basiert. Der Markt gibt also viel kreativen Freiraum her”, so Iannotti, “Wir wollen unserem Qualitätsversprechen treu bleiben und unsere Produkte weiterhin nachhaltig und in Handarbeit herstellen – auch das vegane Jerky. Wir sind der festen Überzeugung, dass das möglich ist. Wer uns unterstützen möchte, findet alle Informationen auf unserer Kampagnenseite startnext.com/blackforestjerky.”

Quelle Black Forest Snacks GmbH

redaktion

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