Fokus auf Produkt und Zielgruppe

Treffen Sie Björn Kaminski vom Bundesverband Deutsche Startups e.V., verantwortlich für Green Startups, auf dem Startup Camp am 12. und 13. April in Berlin

Stellen Sie sich doch kurz unseren Lesern kurz!
Björn Kaminski: Ich bin beim Bundesverband Deutsche Startups e.V. verantwortlich für den Bereich Green Startups und leite unsere neue Green Startups Plattform.

Was sind dort Ihre Aufgaben?
Björn Kaminski: Ich bin beim Verband für den Aufbau und die Leitung der Green Startups Plattform zuständig und zudem “Förderprojektbeauftragter”. Das heißt: Ich organisiere Events im Rahmen der Plattform, informiere die Mitglieder über Möglichkeiten, vernetze Startups mit wichtigen Akteuren, verhandle Kooperationen und bin gelegentlich in Jurys von Wettbewerben oder spreche auf Messen und Konferenzen über die großen Chancen und tollen Innovationen von Green Startups, also Startups, die ein ökologisch nachhaltiges Geschäftsmodell haben.

Wie sieht ein normaler Arbeitstag von Björn Kaminski aus?
Einen typischen Arbeitstag gibt es fast kaum, da mein Job sehr abwechslungsreich ist. Ich schreibe und beantworte viele Mails und habe viele Meetings mit Akteuren und Startups aus der Green Economy und halte Vorträge. Darüber hinaus versenden wir beispielsweise monatlich einen Newsletter, insbesondere an nachhaltige Startups. Darin enthalten sind Infos, News und Möglichkeiten, ihr Business voranzubringen.

Was sind Ihre Aufgaben auf dem  Startup Camp ?
Ich bin Kurator des Green Startups Focus Camps. Heißt: Ich verantworte das Programm und lade passende Speaker ein. Beim Camp führe ich durch das vielfältige Programm des GreenTech Focus Camps.

Wie hat sich die Startup-Szene in den letzten Jahren verändert?
Ich habe selbst 2009 ein Unternehmen gegründet und bei zwei bis drei Wettbewerben mitgemacht. Zudem hatte ich eine Investorenliste von max. 15 potentiellen Investoren. Heute gibt es für Startups viel mehr Möglichkeiten, an ihren Ideen zu arbeiten sowie ein besseres Unterstützernetzwerk, darunter zahlreiche Inkubatoren und Corporate VCs.

Welches sind die größten Fehler Junger Gründer?
Meiner Erfahrung nach: sich nicht genug auf sein Produkt / Dienstleistung zu fokussieren. Außerdem scheitern viele Gründer am Team, d.h. entweder am Gründerteam oder an der Teamzusammenstellung und -führung.

Welches war das letzte Buch das Sie gelesen haben?
Ich höre momentan eher Audio Books, gerne Fantasy. Beliebt sind bei mir auch gerade Podcasts zu Business- und Startup-Themen.

Wo sehen Sie sich in den nächsten fünf Jahren?
Gerne weiterhin beim Bundesverband Deutsche Startups e.V. als der Experte für Green Startups und allgemein nachhaltige Themen.

Welche 3 Tipps haben Sie für Gründer?
Fokussieren auf Produkt und Zielgruppe – Design Thinking finde ich einen guten Ansatz dafür.
Die Finanzen und Kosten im Griff haben
Belastbare Netzwerke aufbauen und aktiv nutzen, der Startup-Verband ist dafür übrigens ideal!

Wir bedanken uns bei Björn Kaminski für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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