Mut wird belohnt!

BitMoin: Wissenstransfer im Bereich Kryptowährungen, wie z.B. Bitcoin, der Blockchain Technologie und dessen Anwendungsbereiche

Stellen Sie sich und BitMoin doch kurz unseren Lesern vor!
Mein Name ist Leonard Pust und seit ein paar Jahren haben mich Kryptowährungen und die Blockchain Technologie in ihren Bann gezogen. Aufgrund dieser Faszination habe ich meinen sicheren Job als Berater im Sportmarketing aufgegeben, um in einem Masterstudium mehr über Bitcoin & Co zu lernen. Getreu dem Motto nach der Masterarbeit ist vor der Doktorarbeit, forsche ich aktuell als Doktorand zu den Themengebieten rund um Kryptowährungen & Co. und lehre als Dozent in diesem Bereich.

Aktuell ist BitMoin (gegründet 03/18) ein Einzelunternehmen von mir, Leonard Pust. Ich biete Vorträge an, in denen komplexe Themen wie Bitcoin und dessen zugrundeliegende Blockchain Technologie anschaulich und verständlich erklärt werden. Zukünftig möchte ich das Angebot von BitMoin erweitern und Seminare & Webinare im Kryptobereich anbieten.

Im Fokus der aktuellen und zukünftigen Aktivitäten von BitMoin steht der Wissenstransfer im Bereich Kryptowährungen, wie z.B. Bitcoin, der Blockchain Technologie und dessen Anwendungsbereiche, Smart Contracts, ICOs (Initial Coin Offerings) und STOs (Security Token Offerings).

Wie ist die Idee zu BitMoin entstanden?
Bitcoin verfügt über enormes disruptives Potenzial und ist weit mehr als „illegales oder magisches Internetgeld“. Allerdings habe ich festgestellt, dass dieser Themenbereich in den Medien aktuell nur sehr einseitig und vereinfacht dargestellt und die Berichterstattungen sich zumeist nur um den Preis und die Volatilität von Bitcoin drehen. Daher haben die meisten Menschen ein falsches oder unvollständiges Bild von Bitcoin.

Das möchte ich ändern und zwar mit fundierten Vorträgen, in denen das System Bitcoin verständlich erklärt wird – alles unter dem Namen BitMoin.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Momentan finanziere ich mich über meine Dozententätigkeit sowie als selbstständiger Unternehmensberater im Marketing. Zusammen mit meiner Partnerin Anna Sophie habe ich mich auch in diesem Bereich selbstständig gemacht (Details auf: https://thefoureyes.de)

Bei BitMoin habe ich gemerkt, dass insbesondere der Start schwierig ist, wie so oft. Ohne Referenzen, Personen von der eigenen Kompetenz zu überzeugen ist nicht einfach, das musste ich lernen. Hinzu kommt erschwerend: seit ich BitMoin gegründet habe, ging der Preis der Währung Bitcoin stets abwärts (sogenannter Bärenmarkt). Das sorgte dafür, dass der Hype um Bitcoin und die dahinterstehende Blockchain Technologie teils abgeebbt ist – nicht der perfekte Zeitpunkt, um die Menschen für diese Themen zu begeistern.

Wer ist die Zielgruppe von BitMoin?
Leon Luow (nominiert für den Nobelpreis) hat es sehr gut ausgedrückt: „Every informed person needs to know about Bitcoin because it might be one of the world’s most important developments.“ Daher ist meine Zielgruppe auch weit gefächert und spannt sich von Studenten, über kleine und mittelständische Unternehmen bis hin zum Banker. Der Name BitMoin zeigt bereits die Verbundenheit zu meiner Heimatstadt Bremen. Mein Fokus liegt daher erst einmal vorzugsweise in Norddeutschland, wo es auch, bis dato, noch kaum Beratungsunternehmen gibt.

Für meine Vorträge bin ich generell offen für Kunden aus ganz Deutschland so habe ich auch Vorträge z.B. bei dem Banking Exchange 2018 in Frankfurt gehalten.

Welche Vorträge und Seminare bieten Sie an?
Neben meinen Grundlagen Vorträgen zum Thema Bitcoin und Blockchain, biete ich auch spezielle Vorträge zu den Anwendungsbereichen der Blockchain an – z.B. wie kann die Blockchain in der Logistik oder Energiewirtschaft genutzt werden.
Mittel- und langfristig möchte ich das Angebot von BitMoin erweitern. Im ersten Schritt sollen Seminare angeboten werden, in denen noch mehr in die Tiefe gegangen werden kann.

Fakt ist: einige Themen lassen sich nicht in einem Vortrag erklären, sondern müssen selbst ausprobiert werden, z.B. wie kaufe, speichere und versende ich eine Kryptowährung.

Wie groß ist das Interesse in Deutschland für Blockchain? Wie viel Aufklärungsbedarf besteht hier?
Insbesondere in der Forschung ist das Interesse extrem groß. Aber auch Banken, Energieversorger, Logistiker oder Unternehmen wie IBM versprechen sich sehr viel von der Technologie. Ob die Blockchain dieses Versprechen einhalten kann, bleibt abzuwarten, denn es ist keine „Allheil-Technologie“.

Fakt ist: Der Aufklärungsbedarf ist auch aufgrund falscher Vorstellungen bzw. Erwartungshaltungen immens.

Wie ist das Feedback?
Bisher durchweg positiv. Es freut mich immer besonders, wenn ich skeptische Personen von den Potentialen von Bitcoin überzeugen oder Mythen der Blockchain Technologie lüften kann. Der Vorteil bei meinen Vorträgen – es ist auch für Leihen und Personen ohne technischen Hintergrund verständlich. Das ist auch mein Credo: Ich selbst komme nicht aus der ‚Nerd‘-Ecke und weiß so, wie man komplexe Thema verständlich und einfach an die Menschen heranbringen kann.

BitMoin, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Definitiv mit abgeschlossener Doktorarbeit und einer Vielzahl an nationalen sowie internationalen Vorträge und Seminaren.
Außerdem natürlich mit einem noch breiteren Wissen über Bitcoin. Es ist wichtig zu verstehen: Bitcoin ist wie ein ‚Rabbit Hole‘- ob Kryptografie, Spieltheorie, Geldtheorie, Ökonomie – es gibt immer etwas zu lernen. Hinzu kommt, dass Bitcoin eine Open Source Software ist und sich stetig weiterentwickelt. Da möchte natürlich auch in 5 Jahren auf dem aktuellen Stand sein.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Diese Frage könnte ich in 5 Jahren wahrscheinlich besser beantworten, was ich allerdings weitergeben kann ist: Mut wird belohnt.

Fotograf/Bildquelle Paymentandbanking (BEX18)/ Sarah Eick)

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Leonard Pust für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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