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BistroBox: ofenfrische Pizza rund um die Uhr

Stellen Sie sich und das Startup Unternehmen BistroBoxdoch kurz unseren Lesern vor!
BistroBox wurde 2009 als Startup aus der FH-Wels gegründet. Wir haben ein völlig neuartiges Gastronomiekonzept entwickelt, dass sich 24h-Pizzeria nennt. Bei BistroBox können sich die Kunden rund um die Uhr auf Knopfdruck eine ofenfrische Pizza backen. Dabei kommen unsere Shops vor Ort ohne dauerhaftes Personal aus, wodurch wir 24h am Tag, 365 Tage im Jahr geöffnet haben können.
Die Qualität und vor allem der Geschmack unserer Pizzen stehen dabei immer im Fokus und so verwenden wir nicht nur hochwertige Zutaten, sondern lassen unsere Pizzen ausschließlich in Österreich nach strengen Qualitätsvorgaben produzieren.Unser Ziel ist es die Leute mit unseren Produkten, die auf Knopfdruck serviert werden, positiv zu überraschen.

Wie ist die Idee zur BistroBox entstanden?
Die ursprüngliche Idee ist während einer Marketingvorlesung an der FH-Wels entstanden. Dabei wollten meine beiden Gründer-Kollegen und ich ein Gerät entwickeln, dass auf Knopfdrucke eine Pizza backen und servieren kann, um so unabhängig von den Mensaöffnungszeiten zu werden. Aus dieser zu Beginn noch scherzhaften Idee ist dann zuerst der automatische Pizzaofen und jetzt nach jahrelanger Entwicklung die BistroBox in Form der 24h-Pizzeria als umfangreiches Franchisekonzept entstanden.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Am Anfang standen noch die technischen Entwicklungen im Vordergrund, die vielseitiger waren als wir zu Beginn gedacht hatten. Die Herausforderung war es hier in vielen unterschiedlichen Bereichen Neuentwicklungen zustande zu bringen. Von der Kühlung über die Automatisierung bis hin zur Backprogrammentwicklung, bei der wir tausende Pizzen gebraucht haben, bis das Ergebnis so war wie wir uns das vorgestellt haben. Aber auch die eigentliche Pizzaentwicklung war eine große Herausforderung. In weiterer Folge waren es natürlich auch die Finanzierung und die Vermarktung Themen die uns immer wieder gefordert haben.

Wie hat sich das Unternehmen seit dem Start entwickelt?
Die BistroBox hat damals als Studentenprojekt in der FH-Wels begonnen. Hier gab es erste Projekte und Diplomarbeiten. Wir haben die BistroBox gleich im Anschluss an unser Studium gegründet. Mittlerweile besteht unser Team aus 15 Leuten und wir haben bereits 3 Franchisepartner. Wir arbeiten jetzt daran BistroBox über unser Franchisekonzept den Leuten in ganz Österreich zugänglich um auch in den Genuss unserer ofenfrischen Pizza auf Knopfdruck zu kommen. Es nimmt also schön langsam Formen an, auch wenn wir mit der Vermarktung noch ganz am Beginn von dem stehen was wir vorhaben.

Wer ist die Zielgruppe von BistroBox?
Hier muss man unterscheiden zwischen Endkonsumenten (B2C) und Franchisepartner (B2B). Die Endkonsumenten der BistroBox sind zum einen die jüngere Generation, wo wir es geschafft haben BistroBox im ländlichen Raum als richtigen Jugendtreffpunkt zu etablieren. Aber auch die Arbeiter, Ausflügler, Außendienst Mitarbeiter… die sich nach einem langen Arbeitstag oder im Vorbeifahren zur Jause noch eine Pizza backen oder einen Kaffe2Go mitnehmen.
Was das Konzept selbst betrifft, sind wir auf der Suche nach Franchisepartnern, die als Unternehmer Teil der BistroBox werden möchten und diese im eigenen Gebiet mit Hilfe unseres Know-hows errichten und eigenständig betreiben wollen. Wir haben hier bereits über 300 Anfragen bekommen zu haben und freuen uns laufend auf Neue.

Wie kam es dazu, dass Sie sich für die Startup Show 2 Minuten 2 Millionen beworben haben?
Wir hatten mit der Teilnahme zwei Ziele. Zum einen neue Investoren für die Ausrollung unseres Franchisesystems zu gewinnen und zum anderen unser Konzept vor einem breiten Publikum zu präsentieren um damit ev. auch den ein oder anderen Franchise-Partner durch unseren Auftritt zu gewinnen. Daraufhin haben wir uns beworben und haben beim Casting mit unserer Pizza bestechen können;)

Wie haben Sie sich auf die Show 2 Minuten 2 Millionen vorbereitet?
Wir haben unsere Idee in der Vergangenheit schon öfter vor Investoren, Förderstellen und Geschäftspartnern präsentiert und waren daher recht zuversichtlich. Es stellte sich aber dann schnell heraus, dass es gar nicht so einfach war unsere Geschichte in 2 Minuten auf den Punkt zu bringen. Auch haben wir kurzfristig einen kleinen Präsentationsstand gebaut damit wir das Konzept der 24h-Pizzeria auch rüberbringen konnten. Wie gut uns das gelungen ist bleibt spannend.

Sie sind eines der wenigen Startups die es in die Show 2 Minuten 2 Millionen geschafft hat. Wie motivierend ist das für Sie und was versprechen Sie sich von der Show?
Natürlich war die Aufnahme in die Show ein Motivator, auch fürs gesamte Team. Es ist einfach auch eine super Möglichkeit um zu zeigen, was in den letzten Jahren bei BistroBox entstanden ist.

Wie wichtig ist dieser Schritt für Sie als Startup-Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch die Show viele Interessenten und auch Medien auf BistroBox aufmerksam werden?
Wir können es noch gar nicht abschätzen welche Auswirkung unsere Teilnahme bei der Show bei Franchise-Interessenten und Medien mit sich bringt und lassen uns hier überraschen. Wir würden uns natürlich sehr darüber freuen, wenn durch die Show auch viele neue Franchise-Partner Interessenten auf uns aufmerksam werden. Wie wichtig dieser Schritt war werden wir dann wahrscheinlich erst in ein paar Jahren sagen können, aber wir freuen uns sehr dass wir dabei sein konnten.

Ziel der Show „ 2 Minuten 2 Millionen “ ist es, das Startups einen Investor bekommen und ein Deal zustande kommt. Welchen der Investoren haben Sie im Fokus?
Wir haben es im Vorfeld nicht direkt auf einen speziellen Investor abgesehen. Jeder der Investoren hat neben dem Kapital bestimmte Stärken, die uns weiter bringen können. Auch hatten wir im Vorfeld gar kein Gefühl wie groß das Interesse der Investoren an der BistroBox ist, weil wir nicht so eindeutig einer Sparte zuzuordnen sind, wie beispielsweise die StartUps im IT Bereich.

BistroBox, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Unsere Vision ist es den Kauf aus Automaten mit BistroBox in den nächsten Jahren komplett zu revolutionieren und möglichst viele Leute mit der Qualität unserer Pizzen zu begeistern. Ziel ist es die BistroBox in den nächsten fünf Jahren nicht nur flächendeckend in Österreich, sondern auch in anderen Ländern als bekanntes Franchisesystem zu etablieren. Dafür gibt es schon jetzt viele neue Ideen um diesen spannenden Weg mit unserem Team zu beschreiten.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Rückblickend auf den bisherigen Weg von BistroBox konnten und mussten wir vieles lernen. Auch wurden einige Fehler gemacht, die für uns sehr wichtig waren um besser zu werden.
Zusammengefasst in drei Tipps …
„Hartnäckig bleiben und für seine Idee kämpfen!“
„Fail fast! Vieles direkt mit Kundenausprobieren und schnell aus Fehlern lernen“
„Spaß bei der Arbeit haben“

Bild:  Gründerteam vlnr. Jürgen Traxler, Klaus Haberl, David Kieslinger @ Heli Mayr

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Klaus Haberl für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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