Hört auf eure Kunden und nehmt ihre Kritik an

Mit Billomat kann man Angebote, Lieferscheine, Rechnungen, Gutschriften und Mahnungen erstellen und direkt aus der Software versenden, sowohl digital per E-Mail oder mit der Post

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen Billomat doch kurz vor unseren Lesern vor!
Mein Name ist Paul-Alexander Thies und seit Februar bin ich der neue CEO von Billomat. Zuvor war ich für Groupon, Travador und ein Rocket Internet Venture tätig. Billomat ist eine Cloud basierte Rechnungssoftware für Unternehmen jeglicher Größe. Wir machen Online Buchhaltung agil, sicher und individuell skalierbar.
Das Billomat Team besteht aus Vollblut Onlinern. Jeder von uns hat schon mal gegründet oder war für Startups tätig. Basierend auf unserer Erfahrung arbeiten wir kontinuierlich an unserer Rechnungssoftware.

Wie ist die Idee zu Billomat entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Billomat wurde 2007 quasi aus „Mangel an Alternativen“ gegründet. Damals gab es nur Desktopprogramme zur Rechnungstellung und Angebotsverwaltung. Das war und ist einfach impraktikabel, vor allem, wenn man als Unternehmer viel unterwegs ist oder mehrere Mitarbeiter mit dem Programm arbeiten sollen. Und so entstand die Idee, eine Rechnungssoftware in der Cloud zu entwickeln,um überall und jederzeit darauf zugreifen zu können. Ob im Büro,auf dem Flughafen, im Co-working Space oder im Cafe – Buchhaltung muss global & agil sein!

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Veränderungen in der Rechtsprechung und Sicherheit stehen bei uns an erster Stelle und bringen immer wieder neuer Herausforderungen mit sich. Für uns war es zunächst wichtig eine technisch stabile Lösung zu bauen. Das ist uns gelungen. Aktuell sind wir damit beschäftigt, die Optik von Billomat anzupassen, damit die Software intuitiver und noch effektiver wird. Der Relaunch ist für diesen Herbst geplant und das ganze Team arbeitet auf Hochtouren. Anschließend ist es unser Ziel, Buchhaltung step-by-step zu automatisieren. Glücklicherweise wird Billomat von einem strategischen Investor unterstützt, damit wir unsere Ziele auch umsetzen können.

Wer ist die Zielgruppe ?
Unsere Zielgruppe sind Unternehmer, ganz egal ob Freelancer, Kleingewerbetreibende oder KMU. Wir haben ein breites Spektrum an Kunden, von Start-Up Unternehmen über Musikstars bis hin zu Feinkosthändler ist alles dabei. Genau das macht die Arbeit bei Billomat auch so spannend und abwechslungsreich, da jeder Kunde unterschiedliche Anforderungen hat.

Welche Dokumente können mit Billomat verwaltet werden?
Mit Billomat kann man Angebote, Lieferscheine, Rechnungen, Gutschriften und Mahnungen erstellen und direkt aus der Software versenden, sowohl digital per E-Mail oder mit der Post. Um den Aufwand für unsere Nutzer zu minimieren, bietet Billomat selbstverständliche rechtskonforme Vorlagen und Formulierungen an. Diese können einfach übernommen oder individuell angepasst werden, beispielweise mit einem Logo oder individuellen Grußformeln. Wer seine Buchhaltung automatisieren will, kann beispielsweise Aborechnungen für wiederkehrende Posten anlegen, den automatisierten Mahnlauf verwenden oder Zahlungseingänge auf dem Bankkonto automatisch mit Billomat abgleichen.

Wie funktioniert Billomat?
Kunde anlegen, Rechnung erstellen, versenden und fertig! Billomat funktioniert kinderleicht. Und als Softwarelösung in der Cloud kann jeder innerhalb von 5 Minuten loslegen.

Welche Vorteile hat der Nutzer?
Wir wollen unseren Kunden den Berufsalltag so einfach wie möglich machen. Wir nehmen ihnen die lästige Buchhaltung ab, damit sie sich voll und ganz auf ihr Kerngeschäft fokussieren können. Das Thema Buchhaltung wird bei der Gründung gerne auf die Seite geschoben. Mit uns ist das Thema einfach zu händeln. Spätestens, wenn der Jahresabschluss ansteht und du deinem Steuerberater mit einem Klick deinen DATEV Export schickst, dann wirst du Billomat und Buchhaltung lieben.

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Wir sind keines der Startups, die heute starten, auf den Zug FinTech aufspringen und morgen wieder weg sind. Uns gibt es mittlerweile seit fast 10 Jahre. In fünf Jahren feiern wir unseren 15. Geburtstag. Bis dahin möchten wir erwachsen sein, international mitspielen und unseren Kunden das Leben noch einfacher machen. Wir möchten, dass Gründer beim Thema Buchhaltung an Billomat denken – ganz ohne Sorgenfalte!

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
1. Ein gesundes Wachstum ist wichtig. Baut nicht gleich ein riesiges Team auf, sondern beauftragt Freiberufler, beispielsweise über freelancermap.de.
2. Ein dickes Fell ist Pflicht. Hört auf eure Kunden und nehmt ihre Kritik an. Sie wissen am besten, was sie brauchen und wollen.
3. Leidenschaft ist das Wichtigste! Ihr müsst lieben, was ihr tut. Das ist der Schlüssel zum Erfolg!

Wir bedanken uns bei Paul-Alexander Thies für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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