Trefft eine Entscheidung und beginnt damit, etwas zu TUN!

bevuta IT komplexe Software-Lösungen und digitale Produkte rund um die Digitalisierung

Stellen Sie sich und das Unternehmen bevuta IT kurz unseren Lesern vor!

Auch wenn ich das manchmal noch nicht so richtig glauben kann: Die bevuta feiert dieses Jahr ihren 20. Geburtstag! In dieser Zeit hat sich natürlich unglaublich viel getan und wir haben uns ständig weiterentwickelt. In den 2000ern haben wir zum Beispiel eine VoIP-Telefonanlage selbst entwickelt, diese bei größeren Unternehmen installiert und auch den zugehörigen Support geleistet. Mit der Zeit sind immer mehr Projekte dazugekommen und die Bandbreite der Projekte wurde immer größer.

Heute entwickeln wir komplexe Software-Lösungen und digitale Produkte und beraten unsere Kunden bei nahezu allem, was mit Digitalisierung zu tun hat.  Dabei kann es um die Neuentwicklung von Software ebenso gehen wie um die Ablösung bestehender Systeme oder die Beratung in IT-strategischen Fragen, von der Entscheidung für eine bestimmte Software-Architektur bis hin zu umfassenden Digitalisierungsstrategien. Für uns ist es dabei besonders wichtig, mit dem Kunden gemeinsam eine individuelle Lösung zu finden. Wir sehen Software-Entwicklung nicht einfach nur als technische Dienstleistung, sondern vielmehr als gemeinsamen Prozess. 

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Für mich war irgendwie immer klar, dass ich ein eigenes Unternehmen gründen möchte. Ich habe schon als Schüler angefangen, mein Taschengeld  durch IT-Dienstleistungen aufzubessern. Deshalb habe ich mich nach dem Schulabschluss gefragt: Was spricht eigentlich dagegen, sich jetzt selbständig zu machen? Was wäre das Worst Case Szenario, falls es nicht so läuft, wie geplant? Ich war jung, hatte keine Verpflichtungen und eine Festanstellung könnte ich mir immer noch suchen, falls es selbstständig nicht klappen sollte. Ich fand die Aussicht, mir als Unternehmer eigene Ziele setzen zu können, unglaublich motivierend, und die Risiken waren nicht so groß. Deswegen war die Entscheidung tatsächlich sehr schnell getroffen. 

Welche Vision steckt hinter bevuta IT?

Wir wollen mit Technologie das Leben verbessern. Digitalisierung kann unglaublich viel bewegen, wenn sie nicht als Selbstzweck verstanden wird. Deswegen entwickeln wir Software und digitale Produkte, die Probleme lösen, Prozesse optimieren – eben das Leben besser machen.

Von der Idee bis zum Start – was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Der Einstieg war schon hart – natürlich fallen einem nicht direkt tausend Projekte von alleine in den Schoß. Als es am Anfang finanziell einmal eng wurde, war ich einen Monat als Kurier unterwegs, aber ich habe schnell festgestellt, dass meine Zeit und Energie in meinem Unternehmen besser investiert sind. Wichtig ist es, sich von Rückschlägen oder schwierigen Phasen nicht entmutigen zu lassen und die eigenen Ziele immer vor Augen zu behalten.

Die bevuta ist von Anfang an organisch gewachsen, wir hatten nie Kapital von Investoren. Entsprechend war es eine eher langsame Entwicklung, Schritt für Schritt, mit der wir inzwischen auf 30 Mitarbeiter angewachsen sind. Wenn ich heute noch einmal anfangen würde, wäre ein Investor aber eine echte Option, denn 20 Jahre sind eine lange Zeit.

Wer ist die Zielgruppe von bevuta IT?

Bestimmte Branchen haben wir nicht im Fokus, zum Glück sind digitale Themen für alle Bereiche der Wirtschaft relevant. In den Unternehmen sind unsere Ansprechpartner all diejenigen, die sich um die Digitalisierung im Allgemeinen, um die Konzeption digitaler Produkte oder um Prozesse bzw. Fachverfahren kümmern. Das sind in der Regel Produktmanager, Innovationsmanager oder Business Analysts, die als  Bindeglied zwischen Fachabteilung und IT bzw. Dienstleister fungieren. Am liebsten arbeiten wir mit Unternehmen, die eine Vision und ein klares Ziel haben, aber nicht von vorneherein auf einen starren Lösungsweg festgelegt sind. Unserer Erfahrung nach erzielt man die besten Ergebnisse, wenn man möglichst offen in die Konzeption geht und sich beispielsweise erst dann für eine spezielle Technologie entscheidet, wenn die Anforderungen klar auf dem Tisch liegen.

Wie funktioniert bevuta IT? Wo liegen die Vorteile?  Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Der größte Unterschied ist wohl, dass wir nicht einfach nur ein Dienstleister sind, sondern uns eher als eine Art Sparringspartner für unsere Kunden verstehen. Das heißt auch, dass wir Kundenprojekte nicht einfach abarbeiten, sondern mit vollem Elan dabei sind und voll und ganz dahinterstehen. In der Regel sind wir deshalb auch unglaublich stolz auf das, was wir zusammen mit unseren Kunden entwickelt haben. 

Wie ist das Feedback?

Unsere Kunden spiegeln uns immer wieder, dass sie uns für unser Herzblut lieben. Aber natürlich auch für unser umfassendes Technik-Wissen. Ich glaube, was die meisten Kunden aus Projekten mit uns mitnehmen, ist, dass Digitalisierung auch richtig Spaß machen kann. Manche haben vorher ziemlichen Respekt, wenn nicht sogar Angst vor der Technik, und die konnten wir bislang noch jedem Kunden nehmen.

bevuta IT, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir sind ziemlich happy da, wo wir jetzt sind, und werden deshalb auch in fünf Jahren noch genau wie heute sinnvolle digitale Produkte entwickeln und mit Software das Leben besser machen. Da bleiben wir ganz bei unserer Vision. Natürlich hoffen wir dafür auf weitere spannende Projekte. Ein Herzensprojekt für mich persönlich wäre, etwas zur Kernfusionsforschung beitragen zu können, für die komplexe Simulationssoftware und andere digitale Methoden gebraucht werden. Leider glaube ich nicht, dass wir es schaffen werden, die Nutzung von Energie zu reduzieren, dass die Stromerzeugung nicht so weitergehen kann wie bisher, steht aber außer Frage. Den derzeitigen Bedarf könnten wir noch mit regenerativen Energie decken, doch was wäre, wenn Strom unbegrenzt verfügbar wäre, welche neuen Möglichkeiten würden sich ergeben? Die Erforschung der Kernfusion ist aus meiner Sicht einer der vielversprechendsten Wege, um die Energieversorgung der Zukunft sicherzustellen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Wägt Risiken und Chancen ab, trefft eine Entscheidung und beginnt damit, etwas zu TUN!

Habt Ideale! Macht nicht alles, was kurzfristig Geld reinbringt. Langfristig werdet Ihr nur dann erfolgreich sein, wenn Ihr voll und ganz hinter dem steht, was Ihr tut!

Akzeptiert, dass Ihr nicht alles wissen könnt! Eine meiner besten Entscheidungen war, mir zum Beispiel zum Thema Marketing Experten an die Seite zu holen. Sucht Euch also für Themen, in denen Ihr Euch nicht auskennt, kompetente Unterstützung.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Pablo Beyen für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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