Mittwoch, Oktober 20, 2021

Hol dir einen Mentor

Meist Gelesene Beiträge

Die Zielgruppe kennen

Sei beharrlich!

Schnelle Iterationen

Sabine Elsässer
Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

Berlin Cuisine innovatives und nachhaltiges Event Catering mit frischen Zutaten

Stellen Sie sich und das Startup Berlin Cuisine doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Max Jensen, ich bin Gründer und Geschäftsführer des Event-Catering Start-ups Berlin Cuisine. Zusammen mit meinem damaligen Geschäftspartner Felix Metzger habe ich Berlin Cuisine 2013 gegründet. Unsere Mission? Die besten Event-Caterer der Welt zu werden. Wir haben uns zudem ein zweites Standbein mit virtuellen Events (wir nennen sie Virtual Taste) aufgebaut, unser Anspruch: surprise and excite, unser Motto: Vollgas.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Eigentlich wollte ich immer ein eigenes Restaurant betreiben. Zunächst habe ich beim Sternekoch Kolja Kleeberg kochen gelernt. Danach bin ich mit Felix durch Asien gereist,, um meinen kulinarischen Horizont zu erweitern. Wir wollten den perfekten Geschmack entdecken und in unserem Restaurant-Konzept umsetzen. Unsere Reise wurde übrigens von einem Kamerateam begleitet, 2013 entstand der Kinofilm Guerilla Köche.

Zurück in Deutschland haben wir dann nach Investoren für unser Restaurant gesucht und in vielen privaten Küchen Probeessen gekocht. Geld für unser Restaurant wollte uns keiner so richtig geben, aber kochen sollten wir ständig für alle. Es entstand ein Event-Catering-Konzept. Berlin Cuisine war geboren. 

Welche Vision steckt hinter Berlin Cuisine?

Wir wollen zur absoluten Nummer eins im deutschen Event-Catering-Markt werden! Neben Berlin planen wir auch alle anderen großen Städte in Deutschland abzudecken und internationale Kunden national betreuen. Unsere Vision ist eigentlich ganz bescheiden: Wir wollen der erste Event-Caterer auf dem Mars werden.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Wir hatten schon zu Beginn eine klare Vorstellung davon, was wir anbieten wollen und dass dafür die perfekte Qualität der Speisen von entscheidender Bedeutung ist. Wir hatten jedoch gleichzeitig keine Ahnung davon, wie man eine Organisation aufbaut. Am Anfang haben wir zum Beispiel ohne Prozesse gearbeitet, quasi “abgearbeitet was reinkam” und unsere Veranstaltungen so durchgeführt. Da ging es dann immer wieder drunter und drüber. Heute wissen wir natürlich, dass es ohne Prozesse nicht geht. 

Wir sind damals komplett eigenfinanziert gestartet, haben also auf externes Kapital verzichtet und unseren Fokus auf ein dynamisches und natürliches Wachstum gesetzt. Im Endeffekt finanzieren wir uns natürlich über unsere Leistungen und die Empfehlungen der zufriedenen Kunden. 

Die letzte große Herausforderung war, wie in der gesamten Gastro-Szene: Die Corona Pandemie. Wir kamen aber ziemlich gut durch die Krise. Wie genau? Einerseits konnten wir einige Mitarbeiter vorübergehend in Clärchens Ballhaus einsetzen, ein Restaurant in Berlin, das wir zusätzlich betreiben. Zudem haben wir unser Catering-Geschäftsmodell zunächst radikal umgestellt, dann erweitert und bieten seit Dezember 2020 Koch-Events per Livestream für Unternehmen an. Das Produkt heißt Virtual Taste.

Wer ist die Zielgruppe von Berlin Cuisine?

Wir erstellen Konzepte für jegliche Art von Live-Events. Dabei kann es sich beispielsweise um Teamevents, Sommerfeste oder Hochzeiten handeln. Für die Virtual Taste Events sprechen wir primär Unternehmer an. Unser Anspruch dabei: Die Message des Produkts bzw. des Kunden in unserem Menü zu verarbeiten. Beispielsweise haben wir für die Vorstellung des Elektro Porsches Taycan Cross Tourismo ein Zero Waste Konzept ausgearbeitet und erfolgreich umgesetzt.

Darüber hinaus sind wir fester Partner von Hertha BSC und kümmern uns bei jedem Heimspiel um das VIP-Catering im Berliner Olympiastadion. Das größte bisherige Event der Berlin Cuisine Geschichte war die Leichtathletik EM 2018 in der gleichen Location. In Zahlen: Bei einem Heimspiel sind es etwa 400 Special Guests, bei der EM haben wir für über 6000 Gäste das Catering übernommen. 

Wie funktioniert Berlin Cuisine? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Nachhaltigkeit ist für Berlin Cuisine kein Trend, sondern wesentliches Element der Unternehmensstrategie. Sustainable Catering ist für uns super wichtig. Die gesamte Event-Szene steht hier in der Verantwortung und unser Ansatz, um Berlin Cuisine jeden Tag grüner zu machen, heißt Umweltmanagement: Dazu haben wir eine Umweltstrategie entwickelt und stehen kurz vor der ISO 14001 Zertifizierung.

Was uns noch von anderen Anbietern abhebt? Durch uns kann ein Kunde seine Botschaft kommunizieren. Wenn ein großes Unternehmen sich z.B. komplett für veganes Catering entscheidet, hat das einen großen impact und sendet Signale an die Stakeholder. Umdenken ist angesagt. Mit uns können Unternehmen ein Ausrufezeichen hinter ihre Veranstaltung setzen. Und unsere große Stärke liegt natürlich in der Anpassbarkeit unseres Konzepts. Egal, ob für 10 oder 1000 Personen, ob Catering mit oder ohne Fleisch oder komplett vegan: Der Geschmack bleibt immer gleich gut und einzigartig.

Berlin Cuisine, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir werden die Taste Experience für unsere Kunden unvergleichbar machen. Wenn Unternehmen eine Veranstaltung planen wollen, buchen sie uns. Berlin Cuisine wird DIE Adresse für nachhaltiges Event-Catering und die unangefochtene Nummer 1 auf dem deutschen Event-Catering Markt sein.

Am meisten wird uns die Antwort auf den Megatrend New Work fordern und welche Aufgabe Catering für Mitarbeiter im Home-Office und virtuelle Veranstaltungsformate haben wird. Hier arbeiten wir gerade an zwei Produkten/Formate, die wir national und vielleicht auch international ausrollen werden.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Arbeite hart und viel.

Hol dir einen Mentor.

Verzichte nicht auf Urlaub (habe selbst verzichtet, hat nichts gebracht).

Wir bedanken uns bei Max Jensen für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

- Advertisement -spot_img

Das könnte dir auch Gefallen

StartupValley Magazin

- Advertisement -spot_img
spot_img

Neueste Beiträge

Erhalte regelmäßig die neuesten internationalen Start-up-News

Wir senden keinen Spam! Erfahre mehr in unserer Datenschutzerklärung.