Mittwoch, Juni 29, 2022

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Sabine Elsässer
Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

BEAT81 Gruppen­training im High-Intensity-­Interval-Format

Stellen Sie sich und das Startup BEAT81 doch kurz unseren Lesern vor!

BEAT81 ist ein Gruppen­training im High-Intensity-­Interval-Format. Das Ziel aller Teilnehmer ist es, 81% ihrer maximalen Herzfrequenz zu schlagen. Das ist die optimale Trainingszone. Hier werden nicht nur während des Workouts die meisten Kalorien verbrannt, sondern noch bis zu 36 Stunden danach. Das Ergebnis: Jeder Teilnehmer sieht ganz genau, wann sein Workout am effizientesten ist. Für jede Minute über 81% gibt’s einen BeatPoint. Das motiviert ohne Ende! Jeder sieht schneller Resultate und wird mit jeder Class fitter. Herzfrequenzmessung plus die Unterstützung von starken Coaches und der Community helfen den inneren Schweinehund zu überwinden. Ich selbst war lange Jahre in der Badminton-Nationalmannschaft habe dort gelernt, was Motivation bedeutet und wie man auch nach der zigsten Trainingseinheit noch am Ball bleibt. 

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Die Motivation zu gründen hatte ich bereits vor 8 Jahren mit meinem damaligen Co-Founder und guten Freund Moritz. Unsere Idee war es immer, Menschen im echten Leben mit Sport zu verbinden. Nach etwa 4 Jahren hat uns dann endgültig die Vision und Leidenschaft gepackt das Ganze dann auch zu verwirklichen. Damals hieß unsere Plattform noch Meet2Move mit über 10 Sportarten, wie Basketball oder Joggen im Angebot. Erst etwa 6 Monate nach dem Launch fing ich selbst an, Fitness im Weinbergspark anzubieten. Aus der Community selbst und der Begeisterung, Menschenleben positiv zu beeinflussen, ist dann BEAT81 entstanden.

Welche Vision steckt hinter BEAT81?

Wir wollen der weltweit erste Anbieter sein, der es mit einem traditionellen Gruppentraining mit modernster Technologie schafft, eine neue Kategorie auf dem Fitnessmarkt aufzubauen. Dabei steht für uns weiterhin der Community-Gedanke an erster Stelle. Wir sehen unsere Aufgabe vor allem darin, unsere Trainer auf persönlicher Ebene mit den Teilnehmern zu verbinden, um damit die Motivation für alle zu steigern.

Von der Idee bis zum Start, was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Schwer zu beantworten. Es gab in so ziemlich jedem Quartal große Herausforderungen. Das macht auch gerade den Reiz aus, da man unfassbar viel lernt. In den letzten Monaten sind wir personell sehr schnell von 10 auf knapp 50 Mitarbeiter gewachsen. Solche Zeiten sind super motivierend aber auch sehr anspruchsvoll im Bezug auf Kommunikation und Ausrichtung. Allein das ausarbeiten von OKRs und die Abstimmungen zwischen den Teams nehmen komplett andere Umfänge an. Die Finanzierungen selbst liefen bislang sehr gut. Sowohl die Seed-Runde als auch unsere Series A liefen sehr glatt und wir sind bislang sehr glücklich mit den Investoren.

Wer ist die Zielgruppe von BEAT81?

BEAT81 ist für jedes Fitnesslevel gemacht. Aktuell sind etwa 63% unsere Kunden Frauen. Über 70% sind zwischen 25-35 Jahren alt. Viele kommen aus Startups und schätzen unser Konzept: modernste Technologien, um Fortschritte messbar zu machen und ein einfach effizientes Workout mit Freunden oder Kollegen.

BEAT81

Wie funktioniert BEAT81? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Neben dem erwähnten Tracking fokussiert sich unsere Technologie vor allem darauf, Coaches viel Arbeit abzunehmen, um sich voll auf den Kunden konzentrieren zu können. Auch können wir über Daten analysieren, wie stark die Coaches sind. Wir sind fest davon überzeugt, dass wir mit den besten Coaches der Welt auch das beste Trainingsangebot der Welt liefern können. Hinzu kommt unsere Hospitality-Kultur. Der fürsorgende Umgang mit unseren Coaches ist uns genauso wichtig, wie unseren Kunden ein einladendes Workout-Umfeld anzubieten.

Wie hat sich ihr Unternehmen mit Corona verändert? Wie haben Sie sich darauf eingestellt und welche Änderungen haben Sie vorgenommen?

Von außen gesehen natürlich viel. Wir können keine Gruppen-Workoutsmehr in unseren Studios oder Parks anbieten. Dank eines agilen Teams konnten wir aber sehr schnell ein erfolgreiches Online-Live-Stream-Angebot aufbauen, dass unsere Kunden trotzdem fit und vor allem in der Community zusammenhält. Intern fokussieren wir uns weiter stark auf unsere Produktthemen, um BEAT81 nach Corona noch besser zu machen. Unsere operativen Teams sind zu einem großen Teil in Kurzarbeit und brennen jetzt schon darauf, , BEAT81 bald wieder in die Welt zu tragen.

Wo sehen Sie in der Krise die Chance?

Chancen sind für uns eher Erkenntnisse, die wir ohne die Krise nicht gehabt hätten. Wir konnten bereits schon jetzt mehrere Sachen aus dem Online-Angebot lernen, die wir auch nach der Krise sinnvoll nutzen können.

BEAT81, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In 5 Jahren wollen wir auch jeden Fall ein globaler Player wie CrossFit sein. Unsere Technologie wird uns dabei helfen schneller zu skalieren als traditionelle Fitnessanbieter. Auch werden wir weitere Verticals anbieten, die unseren Kunden mehr Abwechslung liefert: Mehr Locations, mehr Workout-Formate. Ein Beispiel dafür ist unser Cycling-Studio in Berlin-Friedrichshain, das Ende 2019 an den Start gegangen ist.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Am Anfang so viel Zeit wie möglich mit echten Kunden verbringen und im direkten Gespräch mehr über ihre Probleme und Herausforderungen erfahren. Diese Zeit bekommt man nie wieder.

Sich darüber im Klaren sein, was es bedeutet zu gründen. Von außen mag das häufig sexy aussehen. Da steckt jedoch extrem viel Arbeit über eine sehr lange Zeit drin, der man sich bewusst sein muss. Ähnlich wie beim Leistungssport, da sind es bei mir 15 Jahre geworden.

Großen Wert darauf zu legen von Anfang an ein starkes Team aufzubauen.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Tim Dettmann für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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