Christian Reichert: Ein langer Atem kann nicht schaden

Bar-sparen.de: Einkaufen und Rabatte und Gutscheine sichern!

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen Bar-sparen.de doch kurz vor!
Mit Bar-sparen.de haben wir ein Cashback-Portal nach amerikanischem Vorbild geschaffen. Wir verstehen uns als Nutzerplattform, die vollkommen kostenlos Rabatte und Gutscheine für etliche große Online-Shops bietet. Unser Team hat bereits verschiedene Projekte erfolgreich auf die Beine gestellt und kennt sich daher ein paar Jahre. Wir können dabei auf viel Know-how aus den Bereichen Marketing, Programmierung und auch dem Kundenservice zurückgreifen.

Wie ist die Idee zu Bar-sparen.de entstanden?
Die Idee entstand während eines Auftrages, bei dem wir ein größeres Cashback-Projekt betreut haben. Zusätzlich kann man uns ruhig als Sparfüchse bezeichnen, die Spaß daran haben, Schnäppchen und Gutscheine zu finden. Bei allen Anbietern am Markt hat uns das i-Tüpfelchen gefehlt und wir möchten an dieser Stelle mit Qualität und Service überzeugen. Verschiedene eigene Ideen und Features haben uns letztendlich dazu gebracht Bar-sparen.de zu entwickeln. Von der Idee bis zur Fertigstellung der Seite haben wir über ein Jahr gebraucht. Planung war in dem Fall alles und diese hat auch am längsten gedauert.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Die größte Herausforderung war die Zeit. Da wir in verschiedene eigene Projekte eingebunden waren, erfolgte die Entwicklung meist nur am Abend oder in unserer Freizeit. Mit einem so hohen Aufwand hatten wir anfangs nicht gerechnet. Da wir bereits Erfahrung mit anderen Cashback-Anbietern und eigenen Webseiten gemacht haben, setzten wir den Qualitätsstandard sehr hoch an.
Die Kosten standen dabei nicht im Vordergrund, sollten sich aber in Grenzen halten. Die komplette Finanzierung wurde von uns aus eigenen Mitteln gestemmt. Da wir ein vielfältig begabtes Team sind und viele Aufgaben, wie Programmierung und Design, selbst erledigen, konnten wir unser Geld in andere Bereiche investieren.

Wer ist die Zielgruppe von Bar-sparen.de?
Beim Einkaufen einen Rabatt zu bekommen oder Geld zu sparen hat sich in Deutschland mittlerweile zu einem kleinen Volkssport entwickelt. Wir sprechen mit Bar-sparen.de jeden an der im Internet etwas kaufen oder bestellen möchte. Wir nehmen den Nutzern mit unseren Rabatten quasi das Handeln oder Feilschen beim Händler vor Ort ab. Unsere Nutzer kommen dabei aus allen Schichten und aus allen Geschäftsbereichen. Bieten viele Plattformen nur Online-Shops für Privatkunden an, findet man bei uns auch viele Läden für Geschäftskunden und den B2B-Bereich. Wir möchten uns damit etwas abheben.

Wie funktioniert Bar-sparen.de?
Das Cashback-System ist ganz einfach erklärt. Mit einem kostenlosen Account meldet sich ein Nutzer einfach auf Bar-sparen.de an und sucht sich aus über 1.300 Online-Shops den gewünschten aus. Wir leiten ihn dann direkt weiter und er kann, wie gewohnt, einkaufen.
Im Hintergrund passiert natürlich viel mehr. Wir erhalten von den Online-Shops eine Rabattierung oder einen Betrag für jeden vermittelten Einkauf. Fairerweise geben wir dabei 50 % der Provision an unsere Nutzer weiter und diese können sich das Geld dann einfach auszahlen lassen. Zusätzlich sind wir noch in fast allen sozialen Netzwerken aktiv und betreiben einen informativen Blog zum Thema. Wir möchten nicht einfach nur eine Weiterleitungsseite zu den Shops sein.

Arbeiten Sie mit strategischen Partnern zusammen?
Direkt mit strategischen Partnern arbeiten wir nicht zusammen, da wir uns in einer so frühen Phase nicht abhängig machen möchten. Grundsätzlich sind wir aber aktuell dabei Partnerschaften mit größeren Online-Shops direkt einzugehen, um nicht mehr auf Vermittler- oder Affiliate-Netzwerke zurückgreifen zu müssen. So können wir unseren Kunden noch bessere Konditionen anbieten.

Bar-sparen.de, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Wir sehen die Entwicklung langfristig und wollen uns neben den vorhandenen Seiten etablieren, wenn nicht sogar herausstechen. In der kurzen Zeit, seit der Firmengründung, sind wir schon recht schnell gewachsen und merken, dass der Aufwand höher wird. Vor allem die Social-Media-Komponente möchten wir gern noch weiter ausbauen, um direktes Feedback durch unsere Nutzer zu erhalten.
Der Plan in 5 Jahren kein Startup mehr zu sein, sondern eine erfolgreiche Firma mit mehreren Mitarbeitern, wird von uns fokussiert. Vor allem möchten wir unser Angebot an Shops bis dahin verdoppelt haben.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Tipps zu geben ist meistens nicht einfach, da jedes Startup seinen eigenen Weg finden muss. Grundsätzlich sollte man sich einen genauen Plan machen, was man erreichen möchte und wo man sich in der Zukunft sieht. Die Finanzierung sollte immer gesichert sein. Neben den ganzen Aspekten, wie Entwicklung, Namensfindung etc., haben wir vor allem an unsere rechtliche Absicherung gedacht und sind in dem Punkt keine Kompromisse eingegangen. Persönlich sollte man immer zu 100 % hinter seinem Projekt stehen und vollen Einsatz und Leidenschaft reinstecken. Ein langer Atem kann auch nicht schaden.

Wir bedanken uns bei Christian Reichert für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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