Ohne Leidenschaft, Begeisterung und vor allem Teamgeist kommt man nicht weit.

ayudago ist das digitale schwarze Brett für kurzfristige Aushilfsjobs

Stellen Sie sich und das Startup Unternehmen ayudago doch kurz unseren Lesern vor!
Mein Name ist Dominik Föhr – wie Nico Borrs, Sascha Heim und Michael Meschenmoser bin ich einer der Gesellschafter von ayudago.
Durch Digitalisierung, Internet und Smartphones ist es nicht nur möglich geworden, mit Jobangeboten arbeitswillige Menschen jederzeit zu erreichen, sondern auch Arbeitgeber und Arbeitnehmer auf kürzestem Weg zusammenzubringen.
ayudago verbindet auf moderne Art und Weise Arbeitgeber, die schnell und unkompliziert auf arbeitswilliges Personal zugreifen müssen, mit Arbeitnehmern, welche auf der Suche nach kurzfristigen Jobs sind.
ayudago ist das digitale schwarze Brett für kurzfristige Aushilfsjobs, 450 EUR-Jobs oder Tagesjobs.

Wie ist die Idee zu ayudago entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammen-gefunden?
Die Arbeitswelt hat sich in den letzten Jahren durch Kostendruck, Optimierungszwang und eben die Digitalisierung stark gewandelt.
Insbesondere Arbeitgeber stehen bei Krankheitsausfällen oder bei größeren Aufträgen vor der großen Herausforderung, schnell und flexibel auf arbeitswilliges Personal zurückgreifen zu können. Genau vor dieser Herausforderung stand vor gut einem Jahr auch Nico Borrs, der daraufhin die Idee für ayudago entwickelte. Nico benötigte für seine Personenbeförderung bei großem Auftragsaufkommen öfter kurzfristig Personal. Leider hatte er damals keinerlei Möglichkeiten, kurzfristig Personal anzustellen. Auch ausgiebige Internet-Recherchen führten zu keiner relevanten Lösung, so dass die Idee entstand, selber eine solche Plattform zu programmieren: Das war die Geburtsstunde von ayudago!
Wir kennen uns seit vielen Jahren. Die gemeinsame Schulzeit sowie unser Engagement im Amateurfußball verbinden uns. Es gab für uns nie einen Zweifel, dass wir als Unternehmer gemeinsam erfolgreich sein können.

Von der Idee bis zum Start – was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Am Anfang stand die Idee, die wir aber sehr schnell zu einem ersten vorzeigbaren Konzept weiterentwickelt haben. Eine der größten Herausforderungen war, alle Ideen und Funktionalitäten der Plattform sowie der App so benutzerfreundlich und einfach wie möglich umzusetzen. ayudago ist übrigens bis zum heutigen Tage komplett aus unseren eigenen Mitteln finanziert.

Wer ist die Zielgruppe von ayudago?
ayudago richtet sich auf der Arbeitnehmerseite insbesondere an Studenten, Geringverdiener sowie Teilzeitbeschäftigte. Selbstverständlich kann sich jeder arbeitswillige Arbeitnehmer bei ayudago kostenlos registrieren und ein aussagekräftiges Profil anlegen.
Insbesondere Studenten sind regelmäßig auf der Suche nach einem guten Nebenjob. Aber auch ein immer größer werdender Teil der nichtakademischen Bevölkerung möchte sich mit einem Minijob das Gehalt aufbessern, da das Einkommen aus der Haupttätigkeit oft nicht ausreicht.
Arbeitgeberseitig richtet sich ayudago an alle Unternehmen, die gelegentlich oder regelmäßig auf flexibles und arbeitswilliges Personal zurückgreifen müssen.

Wie funktioniert ayudago? Welche Vorteile bietet ayudago?
Der Arbeitgeber hat die Möglichkeit, einen Job direkt über die Plattform und über die App zu posten. Zudem hat er die Möglichkeit, sich über eine Suchmaske einen passenden Arbeitnehmer zu suchen und diesen über den ayudago-Messenger zu kontaktieren.
Über das Job Dashboard sieht der Arbeitgeber alle seine geposteten Jobs und alle Interessenten, die sich für den jeweiligen Job beworben haben.
Die Arbeitnehmer wiederum können sich durch ihr Profil – einer Art Bewerbungsmappe – einer maximalen Zahl von Arbeitgebern präsentieren, ihren Arbeitsradius festlegen und bekommen über einem Job-Feed alle relevanten Jobs in Ihrer Umgebung und in der gewünschten Jobkategorie angezeigt.
Arbeitgeber und Arbeitnehmer werden nach einem einfachen Prinzip zusammengebracht: Stimmen bei beiden die Branche, der Tag, die Arbeitszeit sowie der Radius überein, erhält der Arbeitnehmer eine Push-Nachricht über die ayudago App oder eine E-Mail Benachrichtigung – mit dem Jobangebot.
Ist ein Jobangebot interessant, kann sich der Arbeitnehmer mit einem Klick auf diesen Job bewerben. Die Kontaktaufnahme zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber erfolgt direkt über den ayudago-Messenger.

ayudago – wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Die ayudago App sowie die Internetplattform sind bereits seit einigen Woche fertig programmiert und erste Piloten laufen erfolgreich. Außerdem präsentieren wir uns jetzt bei größeren Verbänden und nehmen an Wettbewerben teil, wie zum Beispiel am vergangenen Freitag in Stuttgart. Nächstes Ziel ist der Markteintritt. Wir wollen in den kommenden fünf Jahren ayudago deutschlandweit erfolgreich am Markt platzieren und gleichzeitig die Plattform sowie die App schrittweise weiterentwickeln. Deshalb sind wir derzeit auchauf der Suche nach einem strategischen Investor.

Zum Schluss: Welche dreiTipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Für angehende Gründer ist es wichtig, aus der Idee in ein klares Umsetzungskonzept zu entwickeln und sich regelmäßig am Markt, im Freundeskreis und von Unternehmern sowie Spezialisten Feedback einzuholen. Wir hatten neulich einen Abend mit einem Vorstand eines wirklich großen Unternehmens, der hat sich Zeit für uns genommen und das war unglaublich lehrreich. Da darf man keine Berührungsangst haben! Nur so erfährt man, ob das entwickelte Produkt auch relevant für die potenziellen Käufer ist.
Neben einem klaren Umsetzungskonzept sollten angehende Gründer Begeisterung und Leidenschaft für ihr Produkt oder ihre Dienstleistung haben, nicht nur, um das Produkt glaubwürdig am Markt verkaufen zu können. Es braucht Ausdauer und Disziplin, um das noch unbekannte Produkt am Markt platzieren zu können – ohne Leidenschaft, Begeisterung und vor allem Teamgeist kommt man nicht weit.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Dominik Föhr für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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