11. Asien-Pazifik-Wochen starten

11. Asien-Pazifik-Wochen starten: Berlin lädt für zwei Wochen zum Asia-Europe Innovation Dialog

Die Startups-Szene und ihre Ökosysteme rücken in den Fokus

Gemeinsam die Zukunft gestalten: Vom 23. Mai bis 03. Juni 2016 finden die 11. Asien-Pazifik-Wochen (APW) statt. Berlin begrüßt in dieser Zeit etwa 2.000 Gäste aus 15 Ländern, wie China, Japan, Korea, Indien, Singapur und Deutschland. Im Mittelpunkt des europäisch-asiatischen Dialogs stehen interdisziplinäre Gespräche zur Schaffung und Verbesserung von Startup-Ökosystemen sowie die deutsch-asiatische Vernetzung und Zusammenarbeit. Vielfältige Konferenzen, Workshops und Panelveranstaltungen mit rund 50 Experten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Forschung und Kultur bieten einen einmaligen Raum für interessanten Erfahrungsaustausch zwischen Entscheidern von Startups, Investoren, etablierten Unternehmen und Politik und fördern erfolgreiche Kooperationen.

Senatorin Yzer: „Berlin hat sich in den vergangen Jahren zu einem der wichtigsten Startup Hubs Europas und der Welt entwickelt. Besonders das Wachstum bei Gründungen, Exits und Kapitalbeschaffung ist frappant. Deshalb stellen wir diesen boomenden Sektor in diesem Jahr ins Zentrum der Asien-Pazifik-Wochen.
Denn Startups haben wichtige Internationalisierungsbedürfnisse, da die sich ihre Ökosysteme zunehmend internationalisieren, nicht nur im Hinblick auf Märkte, sondern vor allem auch auf Kapital und Talente. Angesichts des Startup-typischen schnellen Wachstums spielen asiatische Märkte, Talente, Geldgeber und Partner mittel- und langfristig eine zentrale Rolle für das Berliner Ökosystem.“

Die Wirtschaftsveranstaltungen der ersten Woche finden in der European School of Management and Technology (ESMT), dem ehemaligen Staatsratsgebäude der DDR und kurzzeitigen Bundeskanzleramt am Schlossplatz, statt. Im Fokus stehen Fragen nach den idealen Voraussetzungen für das Entstehen lebendiger Ökosysteme für Startups sowie nach ihren Internationalisierungsbedürfnissen im Hinblick auf Absatz, Finanzierung, Personal-Recruiting, Produktion und strategische Partnerschaften.

Neu sind neben dem Themenschwerpunkt Startups (nach Smart Cities 2013 und 2015) und den Veranstaltungsorte (DIHK und ESMT) vor allem der Übergang zum jährlichen Rhythmus und die Einführung von Partnerevents in Asien (Bangalore, Jakarta, Manila), die im Herbst 2016 und 2017 stattfinden und durch eine Roadshow verbunden werden sollen. Außerdem findet die erste Woche erstmals komplett in englischer Sprache statt, da die Berliner Startup-Szene so wie die meisten asiatischen Ökosysteme zunehmend auf Englisch kommuniziert.

Die zentralen Veranstaltungen werden durch ein umfangreiches und vielseitiges Partnerprogramm ergänzt, an dem sich Einrichtungen der Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft, Museen und Galerien als Partner beteiligen und relevante Themen der Asien-Pazifik-Region präsentieren.

Die 11. Asien-Pazifik-Wochen werden von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung in Zusammenarbeit mit dem Asien-Pazifik-Forum Berlin organisiert und stehen unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Joachim Gauck und werden durch Bundesminister Peter Altmaier und Senatorin Cornelia Yzer am 23. Mai 2016 im Haus der Deutschen Wirtschaft eröffnet.

Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten für Presse und Besucher unter www.apwberlin.de

Die asiatisch-pazifische Region hat in den vergangenen Jahrzehnten weltweit das mit Abstand höchste Wirtschaftswachstum erzielt. Der asiatische Markt spielt für die Berliner Wirtschaft eine immer wichtigere Rolle. Das zeigt die folgende Übersicht:

Exporte Berlins von 2005 zu 2015 (in Mio €):
Gesamt: 9.964 zu 14.139 + 42 %
ASEAN: 167 zu 329 + 97 %
China: 348 zu 699 + 100%
Indien: 64 zu 115 + 79 %
Korea: 74 zu 220 + 197 %

Der Anteil der Exporte nach Asien an den Gesamtexporten Berlins ist seit 2005 von rd. 16 % auf über 20 % gestiegen. Wichtige Handelspartner Berlins sind dabei die Volksrepublik China, die sich zum 5. wichtigsten Markt für Berliner Produkte entwickelt hat, sowie Japan (2015: 369 Mio. €) und Südkorea.

Quelle Openers

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