Sprecht miteinander, streitet harmonisch und findet schnell Lösungen

ArtNight veranstaltet kreative Erlebnisse

Stellen Sie sich und ArtNight doch kurz unseren Lesern vor!
ArtNight veranstaltet kreative Erlebnisse, die von einem lokalen Künstler angeleitet werden und als offenes Format in Bars und Restaurants stattfinden. Angefangen haben wir mit Malerei. Während unsere Gäste also enthusiastisch die Pinsel schwingen, können sie zugleich neue Kontakte knüpfen. Unsere ArtNights sind nach Motivthemen organisiert und auch als Teamevent möglich
Wir, das sind Aimie-Sarah Carstensen und David Neisinger, sind die Gründer von ArtNight. Aimie hat vor ArtNight ein Corporate-Startup bei einem Großkonzern aufgebaut und das Blogazine FIELFALT gegründet. David gründete direkt nach dem Studium ein Startup in Indien und baute im Anschluss den Standort eines großen Getränkeherstellers in Dubai auf.

Wie ist die Idee zu ArtNight entstanden?
70% der Deutschen fühlen sich einsam. Dabei stehen ihnen heute eine wachsende Zahl an sozialen Netzwerken oder Tools zur Kommunikation zur Verfügung. Dennoch oder gerade deshalb vereinsamen mehr und mehr Bürger. ArtNight will diese Entwicklung positiv verändern. Die Idee von ArtNight ist denkbar einfach: Menschen zusammenbringen, gemeinsam kreativ sein und in Gesellschaft Neues erleben.
Da wir beide immer auf der Suche nach neuen Erlebnissen sind und gerne Menschen zusammenbringen, verging von der Idee bis zur Umsetzung nur sehr wenig Zeit.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Wir sind selbstfinanziert und unsere größten Herausforderungen lagen und liegen im Moment noch darin, die optimalen Kanäle zu identifizieren, um unsere Kunden zu akquirieren. Die Herausforderung unsere Erlebnisse so zu gestalten, dass unsere Gäste glücklich nach Hause gehen, die Akquisition von geeigneten Künstlern und passender Locations haben wir hingegen sehr schnell gut gemeistert.

Wer ist die Zielgruppe von ArtNight?
Die Zielgruppe von ArtNight unterscheidet sich je nach Stadt und sogar nach Bezirk. Unsere Zielgruppe ist überwiegend weiblich, urban und zwischen 23 – 55 Jahre alt.

Was ist das Besondere an den ArtNights?
Jede ArtNight zeichnet sich individuell aus durch wechselnde Motive, Künstler und Locations. Die Teilnehmer sind kreativ, sie schaffen etwas mit ihren Händen, und sie können währenddessen etwas trinken und snacken und sich unterhalten. Eine Kombination, die uns bei gängigen Abendunterhaltungsmöglichkeiten fehlt.

Was erwartet einem auf einer ArtNight?
Die erste Veranstaltungsreihe von ArtNight dreht sich rund ums Malen. Unter Anleitung eines Künstlers erschaffen die Gäste ihr eigenes Kunstwerk in lokalen Bars und Restaurants. Dazu kooperiert ArtNight mit unterschiedlichen Künstlern und bietet so seinen Gästen wechselnde Motive. Durch die detaillierte und unterhaltsame Begleitung durch die Künstler wird das Malen auch für diejenigen zum Spaß, die den Pinsel zuletzt in der Grundschule in der Hand gehabt haben. Neben der Malerei bleibt zudem ausreichend Zeit, um sich zu unterhalten, etwas zu snacken oder zu trinken.

Wo finden die ArtNights statt?
Aktuell finden unsere ArtNights regelmäßig in Berlin statt. Ende dieses Jahres expandieren wir in weitere Städte Deutschlands.

ArtNight, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Unsere Mission ist es Europas größtes Unternehmen für kreative Erlebnisse zu werden. In 5 Jahren haben wir das erreicht und planen eine Expansion auf weitere Kontinente.
Wir arbeiten im Moment an der Umsetzung unsers Lizenzmodells, was uns dieses Wachstum ermöglichen wird.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
• Prioritäten setzen: Insbesondere in der Anfangsphase gibt es viel zu tun und man muss sich auf die wichtigen Dinge fokussieren um schnell voranzukommen.
• Einfach machen: Man kann tage-, wochen- oder monatelang über eine Idee grübeln. Sie direkt umzusetzen, zu testen und zu optimieren (dann wieder von vorn) ist unser Tipp.
• Miteinander kommunizieren: Sprecht miteinander, klärt Missverständnisse direkt, streitet harmonisch und findet schnell Lösungen, nur dann könnt ihr als Team erfolgreich sein.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Aimie-Sarah Carstensen für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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