Dem Humor ganz viel Raum geben

artness: Online-Portal das unkompliziert Kultureinrichtungen und Unternehmen miteinander verbindet

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen artness doch kurz unseren Lesern vor!
Mit artness.net haben wir ein Online-Portal entwickelt, das unkompliziert Kultureinrichtungen und Unternehmen miteinander verbindet. artness.net funktioniert analog einer Dating-Plattform, nur eben für Kultur und Wirtschaft. Das Online-Portal dient als Unterstützung für den Erstkontakt für an Kultursponsoring interessierten Unternehmen und Institutionen.
Uns ist dieses Portal eine Herzensangelegenheit, da wir uns seit jeher an der Schnittstelle zwischen Kultur und Wirtschaft bewegen, David Jackson als Bratschist und Sponsoring Beauftragter der Oper in Sydney und Melbourne und ich als Künstlerin und Kulturmanagerin u.a. der Art Basel/Art Basel Miami Beach.
Selbstverständlich unterstützen wir Kulturinstitutionen und Unternehmen auch bei der Implementierung von Kultursponsoring in die Unternehmenskommunikation, indem wir gemeinsam herausfinden, welche Ziele Sie verfolgen und mit welchen Partnerschaften diese zu erreichen sind.

Wie ist die Idee zu artness.net entstanden?
David arbeitete die letzten Jahre in einem Unternehmen, das b2b Konferenzen organisiert. Irgendwann dachte er, dass es für die Kulturfinanzierung doch auch eine Möglichkeit geben müsste, Unternehmen und Kulturinstitutionen nach relevanten Kriterien zu matchen. Kurz darauf haben wir uns durch Bekannte kennen gelernt und begonnen, die Idee weiter zu entwickeln.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Der Schritt zu sagen, wir nehmen das Geld in die Hand um unser Tool umzusetzen ohne eben zu wissen, ob es klappt oder nicht. Und auch in schwierigen Zeiten, in denen man das Gefühl hat, dass es nicht weiter geht dran zu bleiben und einfach weiter zu machen.
Wir konnten vor der Gründung Rücklagen bilden und unsere ersten Rechnungen durften wir auch schon stellen, was uns sehr freut.

Wer ist die Zielgruppe von artness.net?
Die Hauptzielgruppe sehen wir bei Kulturinstitutionen und Unternehmen aus dem Mittelstand. Aber auch für Konzerne bietet artness.net die Möglichkeit nach passenden Kulturinstitutionen zu recherchieren. Einen großen Mehrwert für Unternehmen sehen wir auch darin, die „Flut von Sponsoring Anfragen“ zukünftig über das Tool zu managen und so eine enorme Arbeitserleichterung zu erhalten.

Wie funktioniert artness.net?
Sowohl Unternehmen als auch Kulturinstitutionen legen ein Profil an und füllen einen Fragebogen aus, anhand dessen passende Partner gematcht werden. Der grosse Unterschied ist, dass Kulturinstitutionen nicht sehen können, welche Unternehmen zu Ihren Suchkriterien passen, damit Unternehmen sicher sind, nicht noch weitere Anfragen zu erhalten. Unternehmen bekommen die passenden Profile ausgespielt und können dann entscheiden, welche Institutionen sie für weitere Gespräch kontaktieren möchten.

Wo liegen die Vorteile von artness.net?
Es ist zeit- und personalschonend und damit kostengünstig. Ein wichtiger Punkt ist auch, dass viele Kulturinstitutionen nicht wissen, nach welchen Kriterien sich Unternehmen für einen Sponsoring Partner entscheiden. Anhand des Fragebogens können diese Kriterien bereits eingegrenzt werden. Unternehmen, die neu im Kultursponsoring sind und nicht genau wissen, welche Kulturform am besten Ihre Unternehmenswerte transportiert bietet der Fragebogen eine erste Orientierungshilfe.

artness.net, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Über artness.net werden kontinuierlich passende Partner gematcht und es entstehen spannende und für alle beteiligten bereichernde Partnerschaften.
Zudem möchten wir weitere Services auf der Plattform ausbauen, über gelungene Kultursponsorings berichten, und unseren Service, der Sponsoring-Konzept-Erstellung weiter ausbauen, damit Kultursponsoring besser wahrgenommen wird und somit effektiv genutzt werden kann.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Einfach machen.
Fragen, fragen, fragen.
Dem Humor ganz viel Raum geben.

 

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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