ArtiCool: einen besonderen Eindruck hinterlassen

ArtiCool Werbung die einen bleibenden Eindruck hinterlässt

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen ArtiCool doch kurz vor!
ArtiCool ist aus vielen Jahren technologischer Entwicklungen entstanden. In diesen Jahren wurden verschiedenste Lösungen gefunden und Kreationen erschaffen, die den Menschen eines brachten – Begeisterung. Unser Ziel ist es Unternehmen und Menschen dabei zu helfen einen besonderen Eindruck mit unseren Produkten zu hinterlassen, sei es um Gewinne zu erzielen oder einfach Interesse zu generieren. Das erreichen wir mit fairen Preisen und minimalen Auflagen.

Wie ist die Idee zu ArtiCool entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Noch zu Schulzeiten haben mein Vater und ich viele interessante Sachen in der Werkstatt kreiert. Oft waren es kleinere Anlagen und Maschinen, die auch im CAD entworfen wurden, aber auch kreative Designer Sachen, wie z.B. Medaillen, Orden oder Gürtelschnallen haben wir „geschmiedet”, quasi richtige Unikate. Es wurde immer ein Know-How für solche Sachen entwickelt, und auch im Falle von ArtiCool ist es nicht anders.
Die Technologie für das Produkt – „Infinite Flipper“, wurde für eins unserer anderen Startups entwickelt. Wir dachten es wäre doch cool uns damit zu promoten. Ich selber ging raus und habe diese Flipper einfach ausgeteilt. Obwohl wir damals wenig Ahnung hatten vom Flyerdesign und was drauf sein sollte, damit jemand auf unsere Webseite kommt, und obwohl ich die Flyer ganz ungezielt jedem Passanten gab, sind die Leute trotzdem auf unsere Webseite gegangen. Da sahen wir, dass diese Flyer tatsächlich funktionieren (und QR-Codes auch).
Der Höhepunkt entstand, als uns eine Schweizer Firma kontaktiert hatte und nach diesen Flyern fragte. Und so kamen wir zu unseren ersten Kunden.
Inzwischen haben wir auch andere interessante Prototypen entwickelt, die wir hoffentlich auch bald für viele zugänglich machen können.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Die größte Herausforderung bis jetzt ist auf jeden Fall Kundengewinnung. Auch im Fall mit der Schweizer Firma musste ein guter Bekannter von uns, der in der Werbebranche tätig ist Verhandlungen machen. Der Markt ist zur heutigen Zeit nicht leicht für Gründer, aber dazu muss ich auch sagen, dass wir erst jetzt begonnen haben uns aktiv mit Marketing und Vertrieb zu beschäftigen.
Auch die Entwicklung der Technologie war kein Zuckerschlecken da wir uns hauptsächlich selber finanziert haben und wenn es mal Geld gab, ging es direkt ins Projekt rein. Da wir wissen, dass die Nachfrage niedrigerer Stückzahlen steigt, versuchen wir technologische Lösungen zu finden, um Kunden geringere Auflagen anbieten zu können. Das ist nicht so einfach, doch wir arbeiten dran.

Wer ist die Zielgruppe von ArtiCool?
Auf keinen Fall möchten wir jemanden ausschließen, dem unser Produkt gefällt und meint, dass es für Ihn passend ist. Wir selbst jedoch denken, dass unser Produkt denen am besten passt, die etwas Neues auf den Markt bringen, das Aufklärung erfordert. Sei es eine neue Technologie, Designer-Lösungen oder besondere Dienstleistungen, diese Anbieter brauchen häufig ein Mittel, mit dem sie in Erinnerung bleiben können und das für Aufmerksamkeit sorgt.

Was ist das Besondere an den Flyern?
Bei diesem Flyer werden Werbebotschaften spielerisch dem Betrachter übermittelt, wobei das Aufklapp-Prinzip die Person durch dessen Spaßfaktor immer tiefer ins Geschehen mitreißt. Im Vergleich zu den normalen Flyern, hat der Infinite Flipper einen sehr geringen Wegwirf-Faktor und wird auch oftmals mit Anderen zur gemeinsamen Faszination geteilt. Außerdem gibt es 3 ganze und eine halbe Werbefläche, womit man jetzt noch mehr Informationen bedrucken kann und somit mehr Raum für Vielfalt verschafft. Wir haben die Reaktionen der Menschen beobachtet und sehen, wie beeindruckend sie wirken, Spaß an dem Infinite Flipper haben. Einer sagte zu mir, dass ich für ihn für immer in Erinnerung geblieben sei, Dank dem Infinite Flipper.

ArtiCool, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
In fünf Jahren möchten wir es schaffen ein Sortiment von interessanten Produkten anzubieten und das auch mit noch geringeren Auflagen, fairen Preisen und noch schnelleren Lieferzeiten. Wir stecken voll mit Ideen und Projekten, die auch parallel Entwickelt werden, und hoffen, dass wir es schaffen noch mehr davon zu realisieren.

Zum Schluss: Welche Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Ich glaube, dass schon vieles überall gesagt wurde. Analysiert eure Gründungsidee, ob es interessant für den Markt sein könnte, ob es genug Umsätze erbringen wird und ob ihr euch vorstellen könnt in Zukunft euch weiterhin damit zu beschäftigen. Hinterfragt eure Idee, bis Ihr schließlich überzeugt von ihr seid.Nachdem ihr euch dann entschieden habt, könnt ihr das machen, was ihr für richtig haltet. Lasst euch nicht runterkriegen und geht euren eigenen Weg bis zum Schluss. Auch wenn der Weg lang ist und ihr allein seid, solltet ihr nicht aufgeben. Die Erfahrungen und Skills die ihr kriegt sind es auf jeden Fall Wert.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Simon Rochlin für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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