Einfach mal machen!

Apinimas: NICAMA feste Shampoos aus bio-zertifizierten Rohstoffen

Stellen Sie sich und das Startup Apinimas doch kurz unseren Lesern vor!

Als wir 2018 begannen uns mit dem Thema Plastikverschmutzung und Mikroplastik zu beschäftigen, wurde uns klar, dass dieses Problem so umfangreich ist, dass es viele einfallsreiche Ideen braucht, um Herr der Situation zu werden.

Unterstützenswerte Projekte wie “The Ocean Cleanup” oder “Break free from Plastic” sind uns ein Vorbild mit ihrem innovativen Vorgehen und erinnern uns jeden Tag daran, dass Veränderung möglich ist und jede*r Einzelne einen Beitrag dazu leisten kann.
Wir haben uns dafür entschieden das Problem Plastikverschmutzung, sei es im Ozean oder an Land, am Ursprung anzugehen und wollen das erreichen, indem wir ökologische Alternativen schaffen. Momentan bieten wir Bienenwachstücher in unserem Onlineshop und im lokalen Einzelhandel an. Gerade stecken wir außerdem in einem Crowdfunding, um noch vor Weihnachten unsere NICAMA festen Shampoos zu launchen, Außerdem arbeiten wir so regional wie möglich und achten bei der Herkunft unserer Rohstoffe auf Nachhaltigkeit, Fairness und Qualität. 

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Die gemeinsame, ehrenamtliche Arbeit in einem soziokulturellen Verein hat uns vier zusammengebracht und uns Werte mitgegeben, die wir auch mit Apinima umsetzen wollen. So ist uns nachhaltiges Arbeiten und der Wille, etwas zu verändern genauso wichtig wie die Entscheidungsfindung im Konsens und ein respektvoller Umgang mit Mensch und Natur. Durch die Gründung von Apinima erhoffen wir uns Alternativen zu schaffen und durch unsere Produkte diese Werte auch über die Grenzen Dresdens hinaus zu verbreiten. 

Welche Vision steckt hinter dem NICAMA Shampoos?

Eigentlich funktionieren sie genau wie herkömmliche Shampoos. Sie reinigen, entfetten und pflegen das Haar und die Kopfhaut. Der Unterschied ist, dass unsere NICAMA Shampoos ohne Plastikverpackung auskommen und kein Mikroplastik enthalten ist. Außerdem werden die NICAMA Shampoos von uns in Handarbeit, mit Liebe und aus natürlichen bzw. bio-zertifizierten Rohstoffen produziert. In Zukunft möchten wir durch ein 1+1-Prinzip nachhaltige Projekte fördern. Hier sind wir momentan noch in der Planungsphase und freuen uns bald etwas präsentieren zu können. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größten Herausforderungen waren bislang sicherlich die Erstellung einer Sicherheitsbewertung für die NICAMA festen Shampoos. Diese ist eine Voraussetzung, um ein Hygieneprodukt verkaufen zu dürfen. Eine weitere Schwierigkeit ist es nach wie vor einen Raum in Dresden zu finden, der den Hygienebedingungen entspricht und gut angebunden ist. Dane- ben stellt uns das persönliche Zeitmanagement von uns Gründern vor Herausforderungen, da wir zum Teil noch in den letzten Zügen des Studiums stecken und in einem gemeinnützigen Verein tätig sind.

Für die Zukunft besteht eine große Aufgabe darin, unsere Produkte in den Einzelhandel zu bringen und sie anderweitig bekannt zu machen. Zu Beginn haben wir uns durch Privateinlagen finanziert. Mit der Zeit konnten wir durch den Verkauf unserer Bienenwachstücher einige Geräte zulegen. Momentan führen wir eine Crowdfunding-Kampagne durch, um unsere Idee der NICAMA Shampoos zu realisieren. 

Wer ist die Zielgruppe vom NICAMA Shampoo?

Die Zielgruppe unserer NICAMA Shampoos sind Personen jeglichen Geschlechts, die Wert auf nachhaltiges persönliches Handeln und hochwertige Produkte legen. 

Apinimas: NICAMA feste Shampoos aus bio-zertifizierten Rohstoffen

Aus was besteht das Shampoo? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Handgemacht enthält es kein Mikroplastik, keine Silikone oder synthetischen Konservierungsstoffe. Außerdem ist es praktisch für unterwegs, ergiebig und kommt ohne Plastikverpackung aus. Wir haben bei der Rezeptur darauf geachtet, wirklich nur die Zutaten in die Shampoos zu machen, die auch wirklich benötigt werden. Unnötiges wurde direkt eliminiert! Ganz wichtig war uns dabei aber auch, dass die Qualität stimmt und die Haarpflege nicht darunter leidet. Wir benutzen beispielsweise ein sehr sanftes Tensid, welches die Haare und die Kopfhaut nicht angreift, sondern pflegt. 

Apinimas, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Zunächst hoffen wir, dass wir in fünf Jahren in einer Gesellschaft leben, die kollektiv nachhaltiger handelt und der Plastikkrise die nötige Aufmerksamkeit schenkt.
Wir als Unternehmen möchten bis dahin neue ökologische Alternativen entwickeln. Und außerdem nachhaltige Produkte von anderen Produzenten in unserem Shop anbieten. Auf der anderen Seite ist uns besonders wichtig, dass die Zusammenarbeit unter Freunden weiterhin super funktioniert. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben? 

Einfach mal machen! Damit meinen wir: Einfach starten, möglichst schnell reales Kundenfeedback einholen und das Produkt bzw. die Dienstleistung und das Geschäftsmodell anhand der gewonnenen Erkenntnisse weiterentwickeln. 

Mit vielen Leuten über die Idee reden, Feedback einholen und offen sein. Daraus entstehen tolle Kooperationen.

Eine gute Fehlerkultur entwickeln und beibehalten. Fehler sind ok und sollen gemacht werden dürfen. Denn aus diesen kann gemeinsam gelernt werden. 

Link zum Crowdfunding: https://www.startnext.com/nicama-shampoos 

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Luca, Leander, Jannis und Zeno für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

Schreibe einen Kommentar

X
X