Donnerstag, Dezember 8, 2022

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Sabine Elsässer
Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

anybill digitale und umweltfreundliche Lösung für die Belegausgabepflicht

Stellen Sie sich und das Startup anybill doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Lea Frank und ich bin Gründerin und Geschäftsführerin bei anybill. Hier verantworte ich insbesondere den Vertrieb, Partnerschaften und die Produktentwicklung. Mit anybill haben wir eine digitale Lösung für die Belegausgabepflicht und ermöglichen auf unterschiedlichen Wegen, Belege direkt an der Kasse digital auf das Smartphone zu erhalten. Zudem bieten wir für Retailer weitere smarte Features für die Digitalisierung und Vernetzung am Point of Sale, wie beispielsweise Smart Couponing und Mobile Payment. 

Mit unserer Multi-Partner-App ist es für die User möglich, alle Belege zentral in einer App zu verwalten, und sie profitieren zudem von weiteren Features, wie dem integrierten Ausgabenmanager, einem Garantie-Tracker, digitalen Kundenkarten und Exportfunktionen der Belege für die Buchhaltung oder Steuererklärung.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Die Idee und das Konzept hinter anybill passen in die heutige Zeit und wir glauben fest daran, dass wir zu einem Wandel hin zu einem vernetzten und digitalen Einzelhandel beitragen können, was gerade in diesen Zeiten wichtiger ist als je zuvor.

Welche Vision steckt hinter anybill?

Unser Ziel ist es, zum einen eine digitale und umweltfreundliche Lösung für die Belegausgabepflicht anzubieten und zum anderen mit so wenig Kontaktpunkten wie nötig so viele smarte Mehrwerte wie möglich am Point of Sale zu bieten. 

Von der Idee bis zum Start – was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Mit anybill sprechen wir drei unterschiedliche Kundengruppen an, was die Zielgruppenansprache nicht immer einfach macht. Die optimale Herangehensweise zu finden, war zunächst schwierig. Zudem haben wir uns von Anfang an auf einen besonders breiten Markt fokussiert, was deutlich schwieriger ist, als sich auf einen Nischenmarkt zu fokussieren. Gleichzeitig bietet ein derartiges Produkt aber auch ein sehr großes Wachstumspotenzial. Wir haben die Herausforderungen angenommen und konnten diese zum Teil, beispielsweise mit unserem White-Label-Produkt, auch lösen. 

Anfang des Jahres haben wir unsere erste Finanzierung abgeschlossen und arbeiten seitdem auch eng mit unserem Partner fino zusammen.

Wer ist die Zielgruppe von anybill?

Als B2B2C-Lösung adressiert anybill den Einzelhandel, das Gastgewerbe sowie Bankinstitute. Zudem schließen wir Kooperationen mit Kassen-Software-Anbietern. 

Mit der anybill-App als B2C-Lösung sprechen wir eine digital affine Zielgruppe an, die unterschiedliche Interessen verfolgt; hierzu zählen Business-Kunden, Smart-Shopper oder umweltbewusste Käufer. 

Wie funktioniert anybill? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Mit anybill können Kassenbelege digital und gesetzeskonform ausgestellt und den Kunden zur Verfügung gestellt werden. Hierfür bietet anybill verschiedene Möglichkeiten der Belegausstellung an. Entweder wird auf einem Display an der Kasse der Beleg in Form eines QR-Codes ausgestellt, den dann der Kunde mit seinem Smartphone scannt. Alternativ lädt sich der Kunde die kostenlose anybill-App herunter, mit der er dann den QR-Code scannt. Somit erhält er Belege direkt in die App und kann sie dort dann digital verwalten. Zusätzlich zu unserer eigenen App bietet anybill auch White-Label-Lösungen an, die sich dann in Dritt-Apps integrieren lassen.

Der Funktionsumfang geht jedoch weit über die digitale Belegausgabe hinaus. Unser Ziel ist es, dem Kunden im Offline-Handel mit so wenig Kontaktpunkten wie nötig so viele Mehrwerte wie möglich zu bieten – von Mobile Payment inklusive des digitalen Kassenbelegs bis hin zu Smart Couponing und Loyalty. Die verschiedensten Möglichkeiten des Belegerhalts und die Bandbreite an Zusatzfeatures zeichnen anybill aus.

Wie hat sich Ihr Unternehmen mit Corona verändert?

Wir arbeiten aktuell komplett aus dem Home-Office und alle Kundentermine finden digital über Videokonferenzen statt. Leider sind einige wichtige Veranstaltungen wie Messen für uns ausgefallen, aber im Großen und Ganzen funktioniert das komplett digitale Zusammenarbeiten sehr gut.

Wie haben Sie sich darauf eingestellt und welche Änderungen haben Sie vorgenommen?

Wir versuchen uns dennoch im Team sehr regelmäßig auszutauschen und natürlich auch digital stetig Kontakt zu den Kunden und Partnern zu halten. Unser Blick richtet sich nach vorne und wir nutzen die Zeit für die effiziente Weiterentwicklung unserer Produkte.

Wo sehen Sie in der Krise die Chance?

In diesen Zeiten kann es zu einer Beschleunigung der Digitalisierung in einigen Bereichen kommen und auch kontaktlose Lösungen sind aktuell so relevant wie nie zuvor. Wir sehen gerade einen klaren Trend weg von Bargeld hin zu Kartenzahlungen, und auch wir bei anybill spüren, dass die Nachfrage nach digitalen und kontaktlosen Mehrwerten am Point of Sale, angefangen beim Kassenbeleg und darüber hinaus, sogar steigt. 

anybill, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

anybill soll in den verschiedensten Bereichen zum Einsatz kommen und bei möglichst vielen Partnern verfügbar sein. Alle, die gerne digitale Lösungen ausprobieren, sollen anybill bzw. die Features kennen und natürlich auch bestenfalls nutzen.

Zum Schluss: Welche drei Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Ein Startup bietet die optimale Möglichkeit, eigene Ideen umzusetzen und gleichzeitig in sehr kurzer Zeit unheimlich viel Neues zu lernen. Unser Tipp: Wenn du verschiedene Ideen im Sinn hast, dann versuche herauszufinden, welche davon bleibt und dir nicht mehr aus dem Kopf geht. Wenn dich diese eine Sache nicht mehr loslässt, dann ist das in der Regel ein gutes Zeichen. Sprich mit möglichst vielen Personen und anderen Gründern über deine Idee! Hole dir Feedback ein und habe keine Angst davor, dass deine Idee geklaut wird! Letztendlich heißt es dann: einfach mal machen, ausprobieren, insbesondere am Anfang nicht zu viel nachdenken und regelmäßig Feedback, auch von potenziellen Kunden, einholen und ganz viel Durchhaltevermögen mitbringen.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Lea Frank für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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