Habt euer Ziel im Auge, dann schafft ihr auch den härtesten und längsten Hindernislauf!

ANTON hilft Unternehmen Prozesszeiten und -kosten zu reduzieren

Stellen Sie sich und das Startup ewert GmbH doch kurz unseren Lesern vor!
Mein Name ist Lisa und ich arbeite seit April bei der ewert GmbH im Marketing. Sven, Valentin, Friedemann und Anton sind die Gründer und Visionäre von ANTON – Meine Software | Mein Freund. ANTON ist unser wichtigstes Mitglied, denn er sorgt dafür, dass wir uns auf unsere Haupttätigkeiten konzentrieren können, während er für uns ungeliebte Routinearbeiten vollständig automatisiert übernimmt.

Wie ist die Idee zu ANTON entstanden?
Die Idee zu ANTON entstand aus den Erfahrungen der Gründer, zum Teil als angestellte Vertriebler und aus projektbezogenen Tätigkeiten, aber auch aus dem eigenen Handelsunternehmen für Geschenkartikel. Der entscheidende Punkt war, dass es keine zufriedenstellende Branchenlösung im Werbeartikelhandel gab. Insellösungen wie ein CRM- oder ein ERP-System unterstützen zwar den Anwender, aber sie ermöglichen keine Automatisierung, denn es gibt zu viele Schnittstellen. Schnittstellen zu programmieren, um sie zu automatisieren, ist sehr teuer. Wir gelangten zu der Erkenntnis, dass Digitalisierung nur auf einer einheitlichen Datenbasis möglich ist – sprich wir brauchten ein System, welches alle Vorgänge im Unternehmen abdecken kann, während es auf eine Datenbank im Hintergrund zugreift. Und daraus entstand ANTON.

Welche Vision steckt hinter ANTON?
Oftmals können sich nur große Unternehmen Software leisten, die die Mitarbeiter bei ihren täglichen Aufgaben unterstützt. Unsere Vision ist es die kleinen und mittelständischen Unternehmen mit ANTON zu unterstützen, sodass sie langfristig am Markt bestehen können und eine Zukunft haben.

Unsere Vision lautet: Digitalisierung und Automatisierung kann jeder!

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Die Aufgabe künstliche Intelligenz für KMU nutzbar zu machen, bestehend aus 3 Teilaufgaben:
1. Eine Anwenderplattform zu schaffen, die alle Bürotätigkeiten End to End digital abbildet
2. Eine Anwenderoberfläche zu entwickeln, die intuitiv bedienbar ist
3. eine Administrationsoberfläche zu entwickeln, die das Entwickeln von künstlicher Intelligenz ohne Programmierkenntnisse ermöglicht

Finanziert haben wir uns klassisch über Bootstrapping und einen Seed Investor, der inzwischen etwa 10% Anteile besitzt.

Wer ist die Zielgruppe ?
Die Zielgruppe sind kleine und mittelständische Unternehmen, aber auch „Ein-Mann-Unternehmen“. Menschen, die an Digitalisierung interessiert sind und sich fit für die Zukunft machen wollen! Unternehmen, die Prozesszeiten und -kosten reduzieren möchten. Und die ihren Mitarbeitern mit einer produktiven Arbeitsumgebung Zeit schenken wollen, sodass diese ihren wertschöpfenden und erfüllenden Tätigkeiten nachgehen können.

Wie funktioniert ANTON?
ANTON´s BOT-Technologie hilft dem Unternehmen einfach und schnell sein Best Practice Wissen digital abzubilden und maschinengestützt ablaufen zu lassen. Dabei übernimmt ANTON vollständig Routineaufgaben, die auf jeden Fall gemacht werden müssen. Aufgaben, die von Fall zu Fall zu erledigen sind, werden per Mausklick durch den Mitarbeiter angeschoben. Den Rest macht dann wieder ANTON.

Mit anderen Systemen kommuniziert ANTON via REST API. Das gewährleistet den notwendigen barrierefreien Datenfluss und ermöglicht die Datenverarbeitung und Auswertung.

Feedback, das der Praxisbetrieb liefert, wird ongoing durch den User selbst zur Verbesserung der Prozesse umgesetzt – denn ANTON kann von jedem Mitarbeiter geführt werden. So arbeitet das menschliche Gehirn: adopt, adapt, improve. So arbeitet ANTON.

Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?
Im Ergebnis unterscheidet sich ANTON´s Technik dadurch, dass ANTON in der Lage ist, USER Handlungen zu interpretieren und daraufhin verschiedene Aufgaben erledigen kann. Die Lösungsbreite garantiert den Einbezug sämtlicher relevanter Daten – aus jedem Geschäftsbereich.

Was ANTON jedoch von Grund auf unterscheidet, ist das Preis-Leistungs-Verhältnis, das der Kunde mit der Cloud-Lösung hat. ANTON ist ein integratives Gesamtpaket und fügt sich in bestehende Software-Landschaften durch offene Schnittstellen nahtlos ein. Viele Lösungen (CRM, ERP, Wawi, DMS etc.) werden vereint und Geschäfts- und Verwaltungsprozesse digital abgebildet, sodass alle Unternehmensbereiche miteinander vernetzt sind. Der Anwender kann die ANTON Technik ohne Beratung und ohne Softwareprojekt nutzen. Support erhält der Kunde mittels persönlichem Supportchannel zur direkten Kontaktaufnahme mit den Spezialisten von ANTON.

So lohnt es sich bereits für kleine Unternehmen in die digitale Zukunft zu investieren.

Eine Alternative zu ANTON ist der Einsatz von RPA-Tools (Robotic Process Automation). Mit RPA Tools werden grob beschrieben Bildschirme bedient. Das bringt neben Vorteilen, aber auch gewisse Probleme und Risiken mit. Es stellt sich die Frage, wer Anpassungen aufgrund von Umstrukturierungen oder gesetzlichen Änderungen umsetzt. Schon kleinste Abweichungen führen dazu, dass ein Prozess nicht mehr reibungslos laufen kann. Dann wird es teuer, wenn ein IT-Team sich tagelang an die Fehlerbehebung setzen muss. Bei ANTON sind keine tiefen IT-Kenntnisse nötig, um Änderungen vorzunehmen, das können nach kurzer Zeit die Mitarbeiter mit Administratorrechten selbst.

Und mit nur wenigen Klicks läuft die aktuelle Version wieder reibungslos und ANTON unterstützt alle Mitarbeiter bei ihren täglichen Aufgaben.

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Wir wollen Startups und KMUs die Technik zur End to End Digitalisierung zur Verfügung zu stellen, die bislang der Großindustrie vorbehalten war.
Mit ANTON lassen sich sehr komplexe Aufgaben schneller und besser lösen. Nehmen wir als Beispiel die Neukundengewinnung oder das Finden von qualifizierten Mitarbeitern. Beides sind sehr personal- und KnowHow intensive Prozesse. Aktuell bieten wir hier Standardprozesse an, die bis zu 90% reduzierte Prozesszeiten bieten. In fünf Jahren werden wir automatisiertes Best Practice Wissen für jede Branche anbieten können, dass bei der Bewältigung von Herausforderungen jeder Art massiv unterstützt.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
1. Formiert Teams aus unterschiedlichen Persönlichkeiten mit verschiedenen Fähigkeiten
2. Seid im Team immer grundehrlich zueinander und sprecht Probleme oder Unklarheiten direkt offen an
3. Habt euer Ziel im Auge, dann schafft ihr auch den härtesten und längsten Hindernislauf!

Die Arbeitswelt von heute verändert sich ständig. Wie können Sie dazu beitragen?
Die Komplexität nimmt zu, es werden immer mehr Fachkräfte benötigt. Die Kosten sollen reduziert werden und die Produktivität gesteigert werden. ANTON implementiert im Unternehmen die Verwaltung 4.0 und sorgt damit für mehr Produktivität bei den Angestellten. So kann beispielsweise ein Vertriebsmitarbeiter seine Zeit für die Ausübung seiner Expertise nutzen und verschwendet keine Zeit mit komplizierter Kundenbetreuung. Letztlich verbessert ANTON die Kundenbindung, weil er für den Mitarbeiter viele Doings erledigt, die aus Zeitmangel gar nicht ausgeführt werden können. Mitarbeiter, die Unterstützung von einem automatisierten System in Form eines Roboters erhalten, brauchen sich nicht um ihren Arbeitsplatz zu sorgen, denn aus Gründen des Fachkräftemangels werden Mitarbeiter umgeschult, anstatt entlassen.

Um innovationsfähig zu bleiben, dürfen Prozesse nicht ausgelagert werden, was derzeit aus Kostengründen oftmals getan wird. Ist die Situation erreicht, dass durch ANTON Prozesskosten gespart werden, wird Insourcing wieder relevant.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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