Sonntag, Juli 3, 2022

Bindet eure Kunden in die Entwicklung des Produktes ein

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Sabine Elsässer
Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

anny: Komplett-Lösung für das digitale Buchungs- und Ressourcenmanagement

Stellen Sie sich und das Startup anny doch kurz unseren Lesern vor!

Wir sind ein junges Team aus Aachen. Wir entwickeln eine Komplett-Lösung für das digitale Buchungs- und Ressourcenmanagement. Unsere Software bietet auf der einen Seite eine enorme Zeit- und Arbeitsentlastung in der Verwaltung und stellt auf der anderen Seite auch eine Plattform dar, auf der Endkunden alle zeitlich gebundenen Ressourcen finden können. Wir ermöglichen, dass du deinen Kunden und Kundinnen das bestmögliche Buchungserlebnis anbieten kannst.

Ob Raumbuchung, Equipmentverleih oder Terminabsprache – oft hat man es mit E-Mail-Ping-Pong und Fehleranfälligkeit zu tun. Mit anny greifen wir die Buchungsproblematik an der Wurzel und setzen auf umfangreiche Konfigurationsmöglichkeiten. Somit kann anny in jeder erdenklichen Branche und für jede Art der Online-Buchung eingesetzt werden.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Die Motivation, aus einer Idee ein Unternehmen zu machen, kommt häufig daher, dass man selbst in seinem Alltag mit einem Problem konfrontiert wird. So war das auch bei uns. Unser Team hat schon länger in einem Coworking gearbeitet. Dort gibt es eine Vielzahl an Räumen und Equipment, auf das man als Coworker zurückgreifen kann. Die wesentliche Herausforderung bestand allerdings darin, die verfügbaren Ressourcen zu koordinieren. Manche Ressourcen waren so gut wie ungenutzt, während manche Räume z.B. regelmäßig doppelt belegt waren. Als Nutzer konnte man sich nie sicher sein, dass man einen Raum wirklich nutzen kann. Das war ärgerlich.

Im Gespräch mit der Verwaltung stellte sich heraus, dass auch im Hintergrund ein enormer Pain bestand. Das Coworking Space brauchte eine Lösung für das interne als auch das externe Ressourcenmanagement. Gemeinsam haben wir die Anforderungen an eine solche Lösung herausgestellt. So entstand anny, welches heute auch bei öffentichen Einrichtungen, Technologiezentren, Universitäten, Freizeiteinrichtungen, Dienstleistern und vielen mehr eingesetzt wird.

Welche Vision steckt hinter anny?

Unsere Vision ist eine Welt, in der es so einfach wie möglich ist, geteilte Ressourcen zu finden, zu buchen und zu verwalten. Das möchten wir mit Digitalisierung unterstützen. 

Was heißt das genau? In der Zukunft sollte man nicht mehr anrufen müssen oder ein umständliches Formular ausfüllen müssen, um einen Termin anzufragen. Man sollte verfügbare Arbeitsräume auch finden können und nicht erst vor Ort sehen müssen, dass der Sportplatz bereits doch belegt ist. Mit anny ist selbst das Bezahlen in einem Klick direkt erledigt. Im Sinne einer Shared Economy werden alle Verfügbarkeiten transparent sein und Kapazitäten damit effizienter ausgeschöpft werden bei potentiell geringerem Ressourcenverbrauch. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Im Business-to-Business (B2B) Geschäft, welches wir bedienen, ist die Funktionsfähigkeit des Systems kritisch. Ein unvollständiger MVP kann nicht eingesetzt werden, denn anny wird in relevante Geschäftsprozesse eingesetzt, die keine Fehler erlauben. Bei einem Kunden, der Räume über uns anbietet, dürfen keine Doppelbuchungen auftreten. Genauso muss die automatische Rechnungsstellung und auch die Zahlungsabwicklung absolut fehlerfrei laufen.

Unsere größte Herausforderung war und gleichzeitig unser größter Meilenstein ist es, dass wir mit agilen Entwicklungsmethoden ein stabiles, sicheres und nutzerfreundliches Produkt geschaffen haben, auf das sich unsere Kunden verlassen können.

Dieser Fokus auf die Produktentwicklung bedeutete gleichzeitig, dass wir die aktive Suche nach Risikokapital pausiert haben. Unsere Strategie zahlt sich nun aber aus. Durch organisches Wachstum haben wir in weniger als einem Jahr einen Umsatz von über 500k Euro erzielt. Mit unserem nachhaltigen Geschäftsmodell als Grundlage und bewiesener Kunden-Traktion sind wir für eine (VC-gestützte,) schnelle Wachstumsphase in der Zukunft gut gerüstet.

Wer ist die Zielgruppe von anny?

Die Kunden von anny sind vor allem Geschäftskunden mit komplexen Buchungsszenarien, z.B. Universitäten & Hochschulen, Dienstleistungsunternehmen, Vermietungsdienstleister, Multi-Tenant Gebäude, Schwimmbäder, Freizeitanlagen, Coaches und Co-Working Spaces. 

Auch Unternehmen, die sich für New Work interessieren, wenden sich an uns, um Arbeitsplatzbuchungen im Sinne eines hybriden Arbeitsmodell umzusetzen. Des Weiteren bieten wir allen Einzelpersonen und Kleinstunternehmen die Basisfunktionen unsers Systems kostenlos an.

Wie funktioniert anny? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Beim Buchungssystem von anny legen wir Wert darauf, dass man sich ganz einfach und intuitiv selber registrieren und seine Ressourcen anlegen kann. In wenigen Schritten hat man eine eigene Buchungsseite. Taucht man tiefer in die Materie, merkt man, dass jeder Use-Case abbildbar ist und eigene Konfigurationen super einfach umzusetzen sind. 

Dieser große Funktionsumfang ist derzeit von keiner anderen Lösung auf dem Markt abgedeckt. Viele Anbieter beschränken sich auf einen Anwendungsbereich (z.B. Calendly für Terminbuchungen oder Microsoft Exchange für Raumbuchung) und setzen veraltete Technologie ein.

Das Produkt von anny ist lebendig. Das heißt, wir arbeiten konstant an Verbesserungen und neuen Integrationen zu bspw. Schließsystemen und Videotelefonie-Tools. Unsere Technologie ist modern und Buchungen können von überall und von allen Geräten getätigt werden.

anny, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren werden wir die universale Anlaufstelle für digitale Buchungsverwaltung sein.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Bindet eure Kunden in die Entwicklung des Produktes ein. So erhaltet ihr Nähe am Markt, könnt Feedback und Insights sammeln und schafft im besten Fall ein nachhaltiges Wachstum.

Das Team ist entscheidend. Haltet eure Motivation hoch, glaubt gemeinsam an eure Vision und traut euch, das Team um starke Mitglieder und weitere Expertise zu erweitern.

Freut euch auf die Reise!

Wir bedanken uns bei den Gründer für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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