Erfolg ist das Ergebnis von harter Arbeit

Ankorstore – innovative Schnittstelle zwischen Marken, Produkten und Händlern

Stellen Sie sich und das Startup Ankorstore doch kurz unseren Lesern vor!

Ankorstore gibt Unternehmen die Möglichkeit unabhängig und individuell ihr Produktportfolio zu erweitern und gleichzeitig Kosten zu sparen. Nach der Gründung 2019 als B2B Marktplatz sehen wir uns als innovative Schnittstelle zwischen Marken, Produkten und Händlern und schenken eben diesen die Möglichkeit kostengünstig auf vertrauenswürdige Produkte zurückzugreifen. 2019 haben wir in Paris unsere Erfolgs-Rakete gestartet und sind jetzt auch in Deutschland aktiv. 

Was hat den Ausschlag zur Gründung von Ankorstore gegeben?

Das Leben hat unseren CEO, Pierre-Louis Lacoste in zwei unterschiedliche Richtungen geführt. Da war zum einen die aktive Arbeit als Geschäftsführer bei Etsy, einem weltweit erfolgreichen Online-Marktplatz mit über 1 Millionen Verkäufern. Andererseits war Pierre-Louis davor unter anderem als Vize-Präsident bei einem Bekleidungsunternehmen beschäftigt. Seine Erfahrungen aus beiden Bereichen haben ihm gezeigt, dass es wichtig ist Unternehmen & Branchen zusammenzuführen und die Lücken zu füllen, die zwischen diesen Welten entstehen. Wichtig war es die Needs dieser Firmen zu kennen und da eine Lösung anzubieten. 

Welche Vision steckt hinter Ankorstore?

Unsere Vision war es eine Brücke zwischen Unternehmen zu schaffen: Ankorstore ist diese Brücke. Über diese kreieren wir langfristige, konfliktfreie Geschäftskooperationen und Möglichkeiten zwischen Händlern und Herstellern und bieten mit der Digitalisierung des Marktes ein unbegreifbares Potenzial, das von allen Seiten bisher gut angenommen wird; dabei ist der Weg kein Leichter: Viele KMUs nehmen ihr Wissen aus Vorgängergenerationen mit, oder haben den Schritt in die Digitale Welt aus Respekt oder Mangel an Vertrauen nie gewagt. Mit Ankorstore bieten wir Händlern eine einfache Möglichkeit in den Dialog mit Brands zu treten und schaffen hierfür auch das notwendige Vertrauen, um ein nachhaltiges, digitales Bewusstsein zu entwickeln. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Nach der Gründung 2019 konnten wir mit 6 Millionen Euro Seed-Kapital durchstarten und viele Dinge ausprobieren. Das hat uns natürlich den Start etwas erleichtert und uns in eine gute Position gebracht. Unter Covid-19 haben wir mit unseren Händlern ein Stück weit mitgelitten, können aber gerade, weil wir auf digitale Power setzen, dennoch einen Erfolgsstart in Deutschland verzeichnen. 

Wir investieren viel in unser Unternehmen und in Wachstum. Dabei sehen wir, dass die Ernte dafür nicht ausbleibt. Im Gegenteil: Wir denken mit innovativen Ansätzen den Online-Handel neu und erkennen anhand dessen, dass sich potenzielle Mitbewerber an unseren Ideen anpassen, dass unser Weg der Richtige ist. 

Wer ist die Zielgruppe von Ankorstore?

Unsere Zielgruppe ist zu 100% mit dem stationären Handel definiert. Darunter fallen neben dem klassischen Einzelhandel von Lebensmitteln und Fashion auch Concept Stores, Friseurläden und beispielsweise Boutiquen aus dem Kids-Bereich. Wir wollen den lokalen und regionalen Markt unterstützen und hier eine Entwicklung möglich machen, deren Diskurs bisher gefehlt hat. 

Wie funktioniert Ankorstore? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Ankorstore ist als Plattform ziemlich leicht erklärt. Wir forcieren das Revolutionieren des B2B Marktes, der sich die letzten Jahrzehnte etwas störrisch und stockend verhielt. Hier sind wir Schritte gegangen, die ich aus meiner persönlichen Erfahrung als wichtig betrachte und deren Lorbeeren wir heute wahrnehmen dürfen. 

1.    Wir ermöglichen geringere Mindestbestellmengen

Händler sind es gewohnt über diverse Plattformen beim Produktkauf hohe Mindestbestellmengen erwerben zu müssen. Dem ist bei uns nicht so. Der Mindestbetrag ist bei uns mit 100 € definiert; bei einem markenübergreifenden Einkauf von über 300 € belohnen wir den Händler mit kostenlosem Versand. Dazu kommt, dass wir die Versandkosten des Herstellers zusätzlich übernehmen, was diesem eine profitable, durchschnittliche Marge von 7 Prozentpunkten auf die verkauften Waren ermöglicht. 

2.    Wir vereinfachen Kaufprozesse

Ein Kauf kommt einem Vertragsgespräch zwischen Händler und Hersteller gleich. Während man früher noch – beim Kauf von mehreren Marken – mit jedem einzelnen Hersteller einen Vertrag abschließen musste, gibt es bei uns über den Multishop-Checkout die Möglichkeit aus mehreren Marken gleichzeitig zu bestellen und damit mit einem Klick bspw. bis zu 20 Verträge abzuschließen. Das spart Zeit, ist effizienter und dadurch kostengünstiger. Außerdem gibt es bei uns nur Sofortbestellungen um es für alle Seiten einfacher zu machen.

3.    Wir garantieren Zahlungen 

Die Handelsmarke wird von uns persönlich bei Warenerhalt bezahlt und die Händler bekommen einen 60tägigen Zahlungsaufschub. Somit profitieren hier alle Parteien und wir eliminieren ausnahmslos das Konfliktpotenzial. 

Selbstverständlich nehmen Mitbewerber unsere Ideen wahr und übernehmen teilweise die Konzepte, was aber wiederum nur für unsere Ideen und unsere Arbeit spricht. Es gibt noch viele Schritte, die notwendig sind, um die KMUs langfristig für den digitalen Weg zu sensibilisieren. Wir sind aber auf dem richtigen Pfad. 

Ankorstore, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Ich denke, dass der Corona-Start in Deutschland ein guter Anfang für das war, was noch alles kommen wird. Nie war der Support des lokalen Handels so relevant, wie heute und diese Richtung wird in Zukunft noch viel fokussierter passieren! Große Ambitionen führen zu großen Entwicklungen! Wir sind uns sicher, dass wir langfristig den Einzelhandel auf ein neues Level schießen können und freuen uns auf die Reise dahin! 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Bereits vor dem Gründen sollte man sich Gedanken darüber machen, welches Problem am Markt gelöst wird und ob die Produktidee marktreif ist. Nur durch dieses Wissen war es uns möglich so rasch an Förderer zu kommen, die uns den Turbostart ermöglicht haben. Trotzdem sollte man sich die Stabilität des Cash-Flows zum Ziel setzen und anerkennen, dass Erfolg nicht einfach eintrifft, sondern das Ergebnis von harter Arbeit und viel Zeitinvestitionen ist. 

Allgemein gilt für mich: Die perfekte Idee gibt es nicht, dafür aber der richtige Antrieb und wenn das Feuer in einem Menschen so richtig brennt, dann ist es auch einfach damit die Feuer Anderer zu entfachen. 

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Mateusz Witjes für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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