Eine noch so grandiose Idee ist ohne ihre Umsetzung und einem motivierten Team nichts wert

Treffen Sie Ampero auf der Langen Nacht der Startups in Berlin

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen doch kurz unseren Lesern vor
Wir von Ampero glauben, dass keiner mehr sein Leben an Steckdosen verbringen sollte. Deshalb etablieren wir die praktischste Art und Weise Geräte mobil und ondemand zu laden: Das Ampero Energy Sharing System. In einem Netzwerk von Partnern wie beispielsweise Cafés, Hotels und Flughäfen können Powerbanks (mobile Ladegeräte) getauscht werden. Mit unserer App, ähnlich wie beim CarSharing, können Nutzer unsere Partner finden und dort einen Ampero ausleihen, tauschen oder zurückgeben. Dabei lädt der Ampero jedes elektronische Gerät, das einen Mikro USB oder einen Lightning Anschluss hat. Das Ampero System ist nicht nur praktisch, sondern auch nachhaltig. In einem Sharing System kommen mehrere Nutzer auf eine Powerbank und nicht mehrere Powerbanks auf einen Nutzer. Das minimiert langfristig den Elektroschrott. Außerdem kommt die Powerbank ohne Verpackung zum Nutzer, wird mit grüner Energie geladen und möglichst nachhaltig produziert.
Gegründet wurde Ampero im Januar 2015 von Philip Haverkamp, Robin Kirchhartz und Shahnawaz (“Shahni”) Naeem. Während Shahni mit seiner offenen und kommunikativen Art unser Networker und Key Account Manager ist, verkörpert Robin, der “Denker” und “Stratege”, unseren “Innenminister” im Unternehmen. Er kümmert sich um Organisation, Buchhaltung und das HR und ist dabei noch für die Strategie und das Marketing verantwortlich. Philip als Wirtschaftingenieur, mit Schwerpunkt erneuerbaren Energien und Batteriespeichersysteme , ist der Macher und der “Außenminster”. Er kümmert sich zwar hauptsächlich um die Entwicklung der Hardware, aber Themen wie Sales und Strategie fallen auch in seinen Tätigkeitsbereich. Außerdem gehören zur Ampero Familie: Javier Rodrigues, der unsere Android App entwickelt, Maryam Deyhimi und Marcia Hütten, die uns tatkräftig bei Marketing uns Sales Aktivitäten unterstützen sowie einige Werkstudenten, die uns hier und da unter die Arme greifen. Keiner von uns lädt mehr sein Handy an der Steckdose.

Warum haben Sie sich entschlossen ein Unternehmen zu gründen?
Philip war im Sommer 2014 auf dem Tomorrowland, einem Musikfestival. Natürlich wollte er Fotos und Videos online teilen. Allerdings, machte sein Handyakku das nicht lange mit. Sein Cousin zeigte ihm dann, dass auf dem Festival mobile Ladegeräte verliehen wurden, wenn auch in recht niedriger Qualität und in keinem schönem Design. Schnell kam Philip die Frage, warum so etwas nicht auch an anderen Orten angeboten wird. Schließlich kennt ja jeder das Problem, dass unterwegs der Akku schlapp macht. Nach dem Festival begann sich Philip intensiver mit dem Thema zu beschäftigen. Er importierte diverse Powerbanks aus China, analysierte den Wettbewerb und sprach mit Freunden über die Idee. Er und Shahni waren von der Chance und dem Potential der Geschäftsidee überzeugt. Philip kündigte Ende 2014 seine Festanstellung bei einer EnergieBeratung, um die Geschäftsidee Ampero mit Shahni zu starten. Robin, war schon früh in Gesprächen dabei und durchdachte mit Philip die Geschäftsidee. Er entschied sich gegen sein fürs Studium noch ausstehendes Auslandspraktikum und schloss sich dem Team Ampero an.
Uns drei verbindet eine langjährige Freundschaft.Robin und Philip haben seit 2008 bereits neben dem Studium eine bis heute bestehende Eventorganisation aufgebaut wussten wir aus Erfahrung, dass eine Zusammenarbeit sehr gut funktionieren wird.

Von der Idee bis zum Start, was waren die größten Herausforderungen und wie haben Sie Ihr Startup finanziert?
Für Philip war es natürlich keine leichte Entscheidung seinen sicheren Job bei der Unternehmensberatung zu kündigen um sich voll und ganz auf das Projekt Ampero zu konzentrieren. Allein die Opportunitätskosten waren nicht zu vernachlässigen. Allerdings hatten wir alle drei genug Ersparnisse, wodurch wir das Startup komplett eigenfinanzieren konnten. Selbstverständlich hatten wir lange Gespräche über das Thema Unternehmensanteile. Doch uns wurde schnell klar, dass wir die Anteile gleich verteilen sollten, damit jeder gleichermaßen am selben Strang zieht und seine individuellen Erfahrungen, Wissen, Kontakte beisteuern kann.

Wer ist die Zielgruppe?
Business Performers und Generation Mobile. Business Performers sind die Menschen, für die das Smartphone das wichtigste Werkzeug in ihrem Geschäftsleben darstellt, auf das sie nicht verzichten können. Vor allem auf Geschäftsreisen ist das AkkuProblem enorm. Mit Generation M meinen wir die Leute, die mit Smartphones in der Hand aufgewachsen sind und diese auch in ihren täglichen Gebrauch mit eingebaut haben. Solche, die beispielsweise mit ihren Smartphones mobil bezahlen, sie als Navigationsgeräte benutzen, Essen bestellen oder Ihre Tickets und Eintrittskarten nur noch digital auf dem Handy haben.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Lange Nacht der Startups zu bewerben?
Als junges Unternehmen sind wir stetig auf Suche nach interessanten Events, bei denen wir mit Ampero auftreten und netzwerken können. Die Startupnight ist dabei natürlich DAS Event in der StartupSzenze bei dem wir die Möglichkeit haben interessante Menschen, anderen Startups, etablierte Firmen aus der Branche, oder Investoren zutreffen und sich auszutauschen. Außerdemwollen wir zeigen, dass Amperos Energy Sharing System ein MUSS für solche Veranstaltungen ist um die Teilnehmer mit einem vollem Handyakku glücklich zu stellen und um das Netzwerken zu gewährleisten.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen die es auf die Lange Nacht der Startups geschafft hat. Wie motivierend ist das für Sie und was versprechen Sie sich von dem Event?
Die Startupnight ist eine perfekte Möglichkeit unser Sharing System zu präsentieren und noch sichtbarer zu werden. Nicht nur in Deutschland sondern auch auf internationaler Ebene. Im kommenden Jahr 2017 ist unser europäisches RollOut geplant, wobei wir jetzt im Oktober in London starten werden. Dafür sind Investoren und Vertriebspartner gleichsam bedeutend. Die Lange Nacht der Startups ist da die perfekte Plattform, die richtigen Kontakte kennen zu lernen.

Wie wichtig ist dieser Schritt für Sie als Jungunternehmer? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch das Event viele Interessenten und auch Medien auf Sie aufmerksam werden?
Sehr wichtig natürlich. Amperos Energy Sharing System funktioniert natürlich nur basierend auf einem großem Anbieternetzwerk. Bei Events, wie die Startupnight, tummeln sich viele potentielle Partner sowie potentielle Kunden von uns. Wir wissen aus Erfahrung, dass wir gerade auf solchen herausragenden Events qualitativ hochwertige Leads generieren können aus denen wunderbare Kooperationen und Geschäftsbeziehungen erntstehen. Die richtigen Menschen sowie die Medien von uns zu überzeugen, oder zumindest das Interesse zu wecken ist ein ausschlaggebender Punkt für Amperos Erfolg.

Wo sehen Sie sich in den nächsten fünf Jahren?
In den nächsten fünf Jahren werden wir es geschafft haben, dass Energy Sharing kein Fremdwort mehr ist. Amperos werden nicht mehr nur in Deutschland getauscht sondern weltweit. Da bei uns nicht die möglichst billige Produktion der Profittreiber ist werden wir im Stande sein, die weltbeste Powerbank zu bauen. Durch das Streben ein Produkt zu entwickeln, welches einfach und simple ist, möglichst praktisch viel Energie liefert und zudem noch robust und nachhaltig ist, wird sich in fünf Jahren unser Produkt verändert haben. Bereits 2017 kommt das erste intelligente Produkt inklusive App.

Welche Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Einfach Machen! Wenn du eine Idee hast, geh raus und versuche sie umzusetzen. Eine noch so grandiose Idee ist ohne ihre Umsetzung und einem motivierten Team nichts wert. Natürlich sind ausgiebige Recherchen und Analysen des Wettbewerbs grundlegend aber ein gewisses Risiko gehört immer dazu. Eins können wir aber angehenden Gründern noch auf den Weg geben: Setzt euch hin, schnallt euch an und genießt die Achterbahnfahrt. Mit allen Höhen & Tiefen. Mit allen langsamen und rasanten Phasen. Freie Fall oder extreme GKräfte.
Saugt das positive Gefühl auf und nehmt die Energie auf. Lasst uns die Welt nachhaltig verändern.

 

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer ist 39 Jahre jung, Gründerin und leitende Redakteurin der StartupValleyNews. Ihre Karriere startete sie in verschiedenen internationalen Direktvertriebsunternehmen. Seit 2007 ist sie hauptberuflich als Journalistin tätig. Während dieser Zeit lernte sie die Startup-Szene kennen und schätzen, was Sie dazu bewogen hat mit StartupValleyNews ein internationales Startup Magazin aufzubauen!

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