Den eigenen Überzeugungen folgen

Ameria Connected Experience® Plattform Cloudsoftware für das Management und den Betrieb sämtlicher digitaler Touchpoints.

Stellen Sie sich und das Startup AMERIA doch kurz unseren Lesern vor!

AMERIA wurde bereits 2001 gegründet und ist daher kein richtiges Startup mehr. Zu Beginn haben wir Softwareentwicklungsprojekte im Bereich Digital-Marketing realisiert. Im Laufe der Jahre haben wir die Ausrichtung von AMERIA vom Projektgeschäft immer mehr zum Produktgeschäft umgewandelt. So entstanden zunächst Lösungen zur Digitalisierung der stationären Fläche (Handel, Messen & Events, städtischer Bereich) und schließlich die Connected Experience® Plattform, eine Cloudsoftware für das Management und den Betrieb sämtlicher digitaler Touchpoints.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Ich habe das Unternehmen während meines Studiums zusammen mit einem Kommilitonen aus der Ukraine gegründet. Dort gibt es erstklassige Entwickler. Wir haben damals schnell die starke Nachfrage erkannt, Softwareentwicklungsprojekte in Deutschland zu managen und durch Entwickler in der Ukraine umzusetzen.

Welche Vision steckt hinter AMERIA?

Die Vision hinter AMERIA ist die stetige Bedienung konkreter Markt- und Kundenbedürfnisse mit innovativen Technologien und Lösungen, die einen echten Mehrwert liefern.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Das initiale Projektgeschäft ist immer sehr gut weitergelaufen – durch die kontinuierlichen Einnahmen in diesem Bereich konnten wir die Neuausrichtung hin zum Produktgeschäft mitfinanzieren. Zudem haben wir bereits sehr erfolgreiche Crowdinvestingkampagnen durchgeführt, die uns eine große Publicity gebracht haben. Dadurch konnten wiederum neue Kunden für das Produktgeschäft gewonnen werden.

Wer ist die Zielgruppe der Connected Experience® von AMERIA?

Die Zielgruppe sind Ansprechpartner aus dem B2B-Bereich. Die Connected Experience® ist überall dort von Interesse und Mehrwert, wo es um den digitalen und interaktiven Kundendialog geht. Dies ist z.B. auf Handelsflächen der Fall, auf Messen & Events sowie auf städtischen Flächen.

Wie funktioniert die Connected Experience®? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Kunden erwarten und wünschen sich ein individuelles, spannendes Erlebnis am Point of Sale in der realen Welt. Doch für dieses Erlebnis braucht es Daten, um das Verhalten der Kunden zu verstehen und relevante Inhalte zur richtigen Zeit bereitzustellen. Online ist das bereits heute kein Problem. Hier gibt es beides: ein individuelles spannendes Erlebnis für den Kunden und wertvolle Daten für B2B, zum Beispiel durch Google Analytics. Doch in der realen Welt, der Offline-Welt ist das Kundenverhalten hingegen bisher eine Black Box – es fehlen Daten und damit folgerichtig das personalisierte, spannende Erlebnis. AMERIA schließt diese Lücke in der Offline-Welt. Durch die Connected Experience® gewinnen B2C-Kunden ein personalisiertes Erlebnis in der realen Welt und unsere B2B-Kunden erhalten wichtige Daten, um relevante Inhalte zur richtigen Zeit zur Verfügung zu stellen.

Die Connected Experience® ist die einzige Cloud-Plattform der Welt, über die alle digitalen Installationen eines Unternehmens betrieben werden können . In einzigartiger Weise ermöglicht die Plattform es, global und hochskalierbar Inhalte zu verteilen, Daten zu erfassen und interaktive Installationen in Echtzeit zu verbinden. Standardschnittstellen erleichtern dabei die Verknüpfung der Connected Experience® Plattform mit gängigen Software-Lösungen . Durch die Integration in zum Beispiel die SAP Customer Experience entsteht ein einzigartiges Ökosystem: Daten werden zusammengefasst, durch Kundenaktionen kontinuierlich erweitert und über alle Kanäle nutzbar gemacht. AMERIA bietet dabei das passende Bindeglied, um die nahtlose 360° Customer Journey on- wie offline zu realisieren .

Wie hat sich ihr Unternehmen mit Corona verändert?

Wie haben Sie sich darauf eingestellt und welche Änderungen haben Sie vorgenommen?

Wo sehen Sie in der Krise die Chance?

Unser Impuls ist es jeher in Krisenzeiten vor allem die Chancen zu identifizieren. Im Rahmen unserer langjährigen Erfahrung im Bereich der Flächendigitalisierung sind wir schon immer Verfechter der berührungslosen Interaktion und sind im Bereich gestengesteuerter Lösungen Marktführer. Dies hat mit der Erfindung und Entwicklung unseres Virtual Promoter im Jahr 2013 begonnen, www.virtualpromoter.com, der bei vielen namhaften Kunden, wie z.B. Porsche, Haribo, Henkel u.v.m. bereits seit Jahren erfolgreich im Einsatz ist.

In Zeiten von Corona ist unser Erfahrungsschatz und Entwicklungsvorsprung innerhalb der berührungslosen Interaktion natürlich von großer Bedeutung. Somit haben wir innerhalb kürzester Zeit den Corona Protection Point (https://virtualpromoter.com/de/protection-point/) entwickelt. Der Corona Protection Point bietet Desinfektion und Information für Bürgerinnen und Bürger – alles auf Basis der Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts. Eingesetzt in Unternehmen, öffentlichen Einrichtungen, Schulen etc. ermöglicht er „safer work“ und das schnelle Hochfahren aus dem Lockdown.

AMERIA, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir werden unsere Marktführerschaft sowohl im Bereich der berührungslosen Interaktion als auch hinsichtlich der Connected Experience® Cloud Plattform weiter ausbauen – und unsere Weiterentwicklung wie bereits in der Vergangenheit stets an den Anforderungen und Bedürfnissen der sich dynamisch ändernden Markt- und Kundenanforderungen ausrichten. Unser Team ist innovativ, agil und hochmotiviert die Zukunft auf diesem Weg weiter zu gestalten.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Den eigenen Überzeugungen folgen – auch wenn man vielen Kritikern begegnet und dies einen langen Atem erfordert.

Schneller sein als der Wettbewerb

Ideen nie auf der „grünen Wiese“ entwickeln, sondern stets entlang konkreter Kundenanforderungen

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Albrecht Metter für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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