ALICE IM WEINLAND authentische Weine für schöne Orte

ALICE IM WEINLAND: Weine mit „Ecken und Kanten“ abseits ausgetretener Pfade

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen Alice im Weinland doch kurz vor!
Mein Name ist Sebastian Holey, ich bin gelernter Winzer sowie Gründer und Inhaber der Weinmarke ALICE IM WEINLAND. Bevor ich selbstständig wurde, schrieb ich ein paar Jahre als Blogger und als Autor schwerpunktmäßig über die Weinbaupraxis und über den Wein. Durch das Schreiben erlangte ich ein gewisses Verständnis über die Netzwelt, den Weinmarkt und die Online-Weinszene.
Ich nutzte meine Erfahrungen, die ich als Winzer und als Weinbaublogger gesammelt hatte und startete meinen Traum.
ALICE IM WEINLAND hat das Ziel, den Weinmarkt für Menschen zu öffnen, die sich mit dem Thema Wein gerne auf eine lockere und unverkrampfte Weise auseinandersetzen und identifizieren möchten.

Wie ist die Idee zu Alice im Weinland entstanden?
Die Idee entstand völlig unspektakulär an einem ganz normalen Sonntag, während einer unserer unzähligen Wandertouren im Pfälzer Wald. Das Ziel solcher Wanderungen ist es, eine oder mehrere Waldhütten zu erreichen, dort gemütlich zu vespern, gemeinsam ein, zwei Weinschorlen zu trinken und danach gestärkt wieder abzusteigen – so wird bei uns in der Pfalz Wein getrunken, wenn gerade einmal kein Weinfest stattfindet.
Immer wieder beschäftigte ich mich mit der Frage: „Wie ist es möglich diese Kombination aus aktiv unterwegs sein, Naturverbundenheit und authentischem Weingenuss an schönen Orten anderen Menschen nahe zu bringen?“

FrühlingWie ist der Name entstanden und welche Bedeutung steckt dahinter?
Der Name leitet sich von einem bekannten Märchen aus der Nonsensliteratur ab. Darin stellt sich ein Mädchen eine Geschichte bildlich vor, welche sie von ihrer Schwester vorgelesen bekommt. Eine erfundene Welt mit eigenen physikalischen Gesetzmäßigkeiten – ein Wunderland.
Im Bezug auf das Märchen hat auch ALICE IM WEINLAND eigene Gesetzmäßigkeiten und bildet so den Gegenpol der uns bekannten, zum Teil altmodischen und zum Teil fiktiven Weinwelt.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Die größte Herausforderung war definitiv die Entwicklung des Designs – der Name, das Logo, die Namen der Produktlinien und das Etikettendesign. Finanziert habe ich alles aus eigener Tasche. Um die Kosten möglichst gering zu halten, habe ich vieles selbst in die Hand genommen.

Wer ist die Zielgruppe von ALICE IM WEINLAND?
Die Zielgruppe sind authentische und bodenständige Frauen und Männer zwischen 25 und 45 Jahren, sowie die „Junggebliebenen“, die Spaß an Natur und Aktivitäten haben.

Was findet der Kunde auf ALICE IM WEINLAND?
Im offiziellen ALICE IM WEINLAND-Shop findet der Kunde authentische Weine für schöne Orte, die nicht kredenzt werden müssen, verbunden mit einem frustfreien Einkaufserlebnis bei einer Auswahl von weniger als 50 Weinen.

Was ist das Besondere an den Weinen?
Die Weine werden „minimalistisch“, biologisch und im Einklang mit der Natur hergestellt – eine Verarbeitungsweise, wie man sie sich in der heutigen, modernen Zeit gerne öfters wünschen würde. Minimalistisch bedeutet, dass in jeder Verarbeitungsstufe von der Traube bis zum trinkfertigen Wein immer nur so viel gemacht wird, wie nötig.
Sei es die Bodenbearbeitung im Weinberg im Hinblick auf ein funktionierendes Ökosystem oder sei es die jährliche Reduzierung der im Bioweinbau zugelassenen Pflanzenstärkungs- und Schutzmittel auf ein Minimum und ein Optimum in Abhängigkeit vom Pilzinfektionsdruck.
Bei der Verarbeitung im Keller genau das gleiche Thema. Hier heißt es Filtrationstechniken versus Schönungsmittel und weniger ist mehr, denn jeder weitere Schritt bei der Weinbereitung kann auch ein Aromaverlust mit sich bringen, besonders bei diversen Schönungsmitteln. Zusätzlich wird bei der Herstellung auf tierische Schönungsmittel, wie Gelatine, Hühner- oder Fischeiweis verzichtet. Somit sind unsere Weine auch für Veganer interessant.
Durch diese minimalistische Verarbeitung kommt es vor, dass unsere Weine natürliche Ausscheidungsprodukte wie Weinstein oder Trübungen durch pflanzeneigenes Protein (im Rotwein) aufweisen. Auf diese Weise zeigen wir den Kunden auch optisch die Authentizität unserer Produkte und sensibilisieren sie für Weine mit „Ecken und Kanten“ abseits ausgetretener Pfade.

ALICE IM WEINLAND, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Momentan sind wir ein reiner Onlinevertrieb – das soll sich in naher Zukunft ändern. Ein denkbares Ziel könnte es sein, dass ALICE IM WEINLAND sich zu einer Vinothek mit Weinverkauf entwickelt und vom Netz in die Stadt zieht.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Bereits vor dem Start mit Marketingmaßnahmen beginnen und Futter für die Presse bereithalten. Aber das allerwichtigste, was man sich auf jeden Fall fragen sollte: „Gibt es meine Idee schon, biete ich Anderen damit einen Mehrwert und gibt es Leute die meine Idee annehmen oder gar dafür Geld ausgeben würden?“

Wir bedanken uns bei Sebastian Holey für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

KOSTENLOSER NEWSLETTER

Erhalten Sie regelmäßig die neuesten Updates der internationalen Startup-Szene!

Hier finden Sie unsere Datenschutzerklärung

X