airbons: Cashback App für deinen Restaurantbesuch

airbons: Einfach den Bon einscannen und mit etwas Glück gewinnen

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen airbons doch kurz vor!
Ich bin Tobias (32), Ideengeber und einer der drei Gründer von airbons. Das Unternehmen airbons GmbH stellt eine App für die Gastronomiebranche bereit, dessen Mission es ist eine Win-Win-Situation für Gast und Gastronom zu schaffen. Dabei erhält der Gast bzw. Restaurantbesucher einen spielerischen und finanziellen Anreiz einen Teil seiner Rechnung von uns erstattet zu bekommen. Der Mehrwert für den Gastronomen wiederum liegt in der Kundenbindung, sowie auch Kundeneugewinnung. Denn mit airbons erreicht er eine große Zielgruppe direkt auf dem Smartphone – ohne das er als Gastronom selber eine App programmieren muss.

Wie ist die Idee zu airbons entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Die Idee zu airbons ist aus einer anderen Idee heraus entstanden, die auch mit der Gastronomie zu tun hatte. Dort stellte sich aber heraus, dass es bereits eine solche Lösung gibt. Ich bin dann dennoch bei der Gastronomie hängen geblieben und habe noch in derselben Nacht des „Rückschlags“ die Idee zu airbons entwickelt. Ich kannte meine beiden Gründerkollegen Simon und Rado bereits vorher und wusste also mit wem ich es zu tun habe. Ich musste die beiden allerdings noch einander vorstellen und auf Sympathien unter uns dreien hoffen. Denn das ist ein sehr wichtiger Punkt, wenn man durch dick und dünn gehen wird. Glücklicherweise stellte sich direkt bei unserem ersten Treffen in einer großen Systemgastronomie mit italienischem Flair heraus das alles passt. Wir haben alle noch einmal darüber geschlafen und das Team stand.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
In unserem speziellen Falle war der rechtliche Teil für die App eine der größeren Herausforderungen mit vielen Telefonaten und einigen Meetings beim Juristen. Unsere betreuende Anwaltskanzlei Heuking Kühn Luer Wojtek hat uns hier allerdings sehr gut beraten und solide Verträge für uns erstellt. Eine kleinere technische Herausforderung war dann noch die Fertigstellung der ersten Android-Version. Dort hatten wir auf Grund der hohen Fragmentierung mit einiger Verzögerung zu kämpfen und mussten den Release einige Male verschieben, während iPhone-Nutzer bereits seit Wochen in den wortwörtlichen „Genuss“ kommen und ihre Bons scannen konnten. Unsere Finanzierung stand interessanterweise von Tag 1 an und war daher das geringste Problem. Wir drei Gesellschafter sind alle bereits seit Jahren selbstständig, sind Risiken gewohnt und konnten daher eigenes Geld investieren, um den ersten Sprung zu schaffen.

Wie hat sich Ihr Startup seit dem Start entwickelt?
Subjektiv ausgedrückt: sehr gut! Unsere App wird bereits von mehreren Tausend Nutzern angenommen und teilweise täglich genutzt. Wir haben eine äußerst positive Retentionrate, was zum einen für das Konzept, aber auch für die Bedienungsfreundlichkeit der App spricht. Wir sind auf einem guten Weg und wachsen aktuell mit grob 3000 Downloads pro Monat – ohne größere Werbebudgets. airbons hat einfach einen starken viralen Charakter, der uns immens bei unserem Wachstum hilft. Sobald nun zeitnah noch die geplanten größeren Marketingkampagnen folgen, dürften wir einem gelungenen Start entgegen blicken.

Wer ist die Zielgruppe von airbons?
Für airbons gibt es zwei Zielgruppen: einmal den Endanwender, der smartphone-affin ist und regelmäßig auswärts essen geht. Zum anderen den Gastronomen, der die Auslastung seiner Gastronomie weiter erhöhen und zusätzlich Kunden binden möchte. Das kann sowohl für den großen Systemgastronomen, als auch für die kleine Imbiss- oder Dönerbude gelten.

Wie funktioniert airbons?
Als Restaurantbesucher esse ich wie gewohnt in aller Gemütlichkeit meine Speise und freue mich mit airbons dann ab sofort, sobald es ans Bezahlen geht. Denn nun beginnt für mich der spannende Teil: ich nehme den bezahlten Bon und scanne diesen mit meiner airbons App. Es erscheint nun unser virtuelles Glücksrad, welches mir nach ein paar Drehungen anzeigt, ob ich heute Glück hatte und einen Teil meiner Rechnung von airbons erstattet bekomme. Je nachdem in welchem teilnehmenden Restaurant ich mich gerade befinde, kann ich verschiedene Gewinne absahnen. Der höchste Gewinn lag hier bei erstaunlichen 174€ (bei einem Gesamtbonwert von 900€). Da hat sich ein Nutzer aus Essen sehr gefreut. Unsere wirklich fairen Gewinnquoten (im ungünstigsten Fall 1:32) und die attraktiven Gewinnmöglichkeiten stellen wir vorab transparent in der App da.

airbons, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Momentan sehen wir uns mit dem airbons-System als First-Mover, worauf wir sehr stolz sind. Dies ist jedoch nichts wert, wenn wir es nicht schaffen uns weiter zu entwickeln. Wir möchten uns daher in den nächsten Jahren als führende Cashback-App der Gastronomie etablieren und Nutzern stetig neue Schmankerl in Aussicht stellen, so dass es immer wieder einen attraktiven Anreiz gibt, die eine oder andere Gastronomie zu bevorzugen.

Zum Schluss: Welche Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Das hängt ganz von der Phase ab, in der man sich gerade befindet. Achtet auf die Zusammenstellung eures Teams, sollte es dafür noch nicht zu spät sein! Denn während der Gründung (und dann auch Ausführung) kommen so viele unerwartete Hürden und Aufgaben auf einen zu, dass man froh ist, wenn man sich gegenseitig unterstützen kann. Trefft euch regelmäßig bevor es wirklich ernst wird und prüft genau, ob ihr euch vorstellen könnt miteinander durch dick und dünn zu gehen. Gründen ist ein Abenteuer, bei dem man manchmal nie genau weiß, was der nächste Tag für Herausforderungen bringt.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Tobias Tadysiak für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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