Überblick über deine Aufgaben und Projekte verloren?

Agantty kostenloses Projektmanagement-Tool

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen Agantty doch kurz vor!
Agantty sitzt in Zeven, ganz nah bei Hamburg. Fynn Kliemann und Florian Bottmann sind Gründer und kreative Kraft hinter unserem Projektmanagement-Tool. Zusammen mit Arne Schröder haben sie eine Menge Arbeit und Energie in dieses Projekt gesteckt. Als eigentliche Web Agentur ist es unser Hauptgeschäft Webseiten und andere Web-Lösungen für kleine bis mittelgroße Unternehmen zu erschaffen. Wir wissen was diese Jungs und Mädels brauchen, weil wir dazu gehören und auch nach etwas gesucht haben um unsere Projekte besser zu organisieren.
Also legten wir los. Florian kümmerte sich ums Backend, während Kollege Arne an Frontend und allem was sich bewegen sollte bastelte. Fynn legte derweil mit Konzept und Design los. So wurde Agantty eine Software, die wirklich mit dem Gedanken daran entstand, was potentielle User brauchen. Im Hinterkopf den Wunsch, etwas zu erschaffen, das Chaos und Nerviges in stylishe Organisation verwandelt.

Wie ist die Idee zu Agantty und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Normalerweise sind wir eine Webagentur und waren immer auf der Suche nach einem geilen Projektmanagement Tool, dass nicht die Welt kostet und mit dem wir in den Haufen hier etwas mehr Struktur bekommen.
Nach langer vergeblicher Suche haben wir uns dann vor zwei Jahren gedacht: „Wieso nicht einfach selbst bauen und mit der Welt teilen?“. Es war also an der Zeit etwas Ehrliches zu programmieren. Ohne versteckte Kosten und Restriktionen in der Nutzung. Damit war die Idee zu Agantty geboren.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Die Größte Herausforderung ist nach wie vor die große Konkurrenz in Sachen Projektmanagement. Denn was wir machen, das machen wir super, wir sind stylish, minimalistisch und klar, aber es gibt viele kostenpflichtige Lösungen die zumindest noch einen größeren Funktionsumfang bieten. Da wir Agantty aber grundlegend kostenfrei halten wollen, können wir nur nach und nach wachsen und zwar aus eigener Kraft. Allerdings haben wir eine Menge coole Sachen in Arbeit. Bald kommt eine Slack-Anbindung dazu, wir arbeiten an weiteren Exportmöglichkeiten und haben hier im Grunde alles auf dem Tisch liegen was es braucht, um Ressourcenmanagement ins Tool zu holen. Es gibt also viel zu tun, aber wir haben nach wie vor Bock Agantty richtig großartig zu machen!

Wie hat sich das Unternehmen seit dem Start entwickelt?
Angefangen hat es ja als eine fixe Idee aus der Not heraus. Projektmanagement in simpel, cool, schick und vor allem für Lau. Aus diesem Gedanken ist im letzten Jahr ein schon jetzt wirklich cooles Tool geworden das wir im Januar stolz in die offene Beta geschickt haben und seitdem fleißig Feedback und Ideen aus unserer Community einsammeln.

Wer ist die Zielgruppe von Agantty?
Eigentlich jeder, der im Wust der Arbeit nicht den Überblick verlieren will und das im Besten Falle auch mit so vielen Kunden und Kollegen teilen möchte, wie eben nötig. Denn Agantty kennt keine Grenzen für Nutzerzahlen oder Teammitglieder. Jede/r Projektleiter/in kann einladen wen er/sie will und genau die Projekte und Aufgaben teilen und zuweisen, die er oder sie möchte. Momentan merken wir, dass vor Allem medienaffine junge Startups unser Tool nutzen, aber genauso finden sich große Firmen aus dem Personalmanagement oder Werkzeughandel. Was das betrifft gibt es aber keine ganz so klare Eingrenzung.

Wie funktioniert Agantty?
Agantty funktioniert vor Allem simpel. Binnen weniger Sekunden hat man sich mit seiner Mailadresse registriert und kann damit anfangen seine ersten Projekte anzulegen. Wir haben im Tool eine Einführung integriert, aber an sich ist die Bedienung selbsterklärend. Im Interface kann gedragt und gedroppt werden, rechtsklick bietet weitere Optionen und über simple Menüs kann man Daten einstellen und Tasks bzw. Projekte zackig anlegen. Am Ende blickt man dann auf ein echt sexy Gantt Chart, dass einem alles zeigt, was an Arbeit so auf einen selbst und das Team zukommt. Einfach, Schick und easy eben.

Wie ist das bisherige Feedback?
Wir bekommen vor Allem Feature-Request und genau die arbeiten wir gerade ab. Eine Slack Anbindung, Exportmöglichkeiten für das Gantt-Diagramm, Abhängigkeiten. Alles Dinge, die dank der Nutzer jetzt auf unserem Zettel stehen und umgesetzt werden.
Ansonsten kriegen wir extrem viel positives Feedback. Viele sind dankbar für die gratis Alternative zu etablierten und etwas staubigen Lösungen und wollen darum ganz aktiv dabei helfen, Agantty gemeinsam noch besser zu machen.

Agantty, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Eigentlich gibt es drei wesentliche Dinge, die wir mit Agantty erreichen wollen. An erster Stelle mehr Nutzer. Momentan haben wir etwa 10.000 registrierte Nutzer die mit dem Tool arbeiten. Doch da geht viel mehr. Es wissen einfach noch nicht genug Leute von Agantty und das müssen wir ändern.
Der zweite und dritte Punkt gehen Hand in Hand. Denn wir wollen viel mehr Features in Agantty. Damit wir dafür die Mittel haben, brauchen wir aber Umsatz. Den wollen wir wiederrum über bestimmte Erweiterungen machen, die wir gegen Kleinstbeträge anbieten. Wenn zum Beispiel jemand eine Fastbill Anbindung nutzen möchte, gäbe es die Möglichkeit diese für monatlich 99 Cent zu buchen solange sie eben benötigt wird. Keine versteckten Kosten, keine Abos oder Sonstiges. Mit den daraus entstehenden Einnahmen können wir den Funktionsumfang des Basis-Tools erweitern und noch mehr gratis Features anbieten. Denn das steht nach wie vor im Vordergrund. Wir wollen ein Tool, dass man wirklich kostenlos nutzen kann, mit so vielen Teammitgliedern wie man möchte und so viel man möchte.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Eigentlich gibt’s von uns echt nur einen Tipp. Du merkst, dass du was in deinem Leben brauchst? Dann mach das!

Wir bedanken uns bei Bastian Ebert für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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