Bleibt euch selbst und euren Werten treu.

Mit dem AER Wurpfeil einmalige Luftaufnahmen mit der GoPro aufnehmen

Stellen Sie sich und das Startup AER doch kurz vor!

Wir sind ein junges, internationale aufgestelltes Start-Up mit aktuell 5 Angestellten. Ende 2016 haben wir unsere Idee durch eine Kickstarter-Kampagne finanziert. Nach langem prototyping, fixing und Qualitätssicherung sind wir dann endlich im dritten Quartal 2017 an den Markt gegangen. Ursprünglich gegründet in den Niederlanden sind wir dann im Oktober 2018 nach Stuttgart umgezogen und haben hier unseren neuen Sitz gefunden. Seit dem verkaufen wir unser Produkt in über 80 Länder weltweit, alles über unseren eigenen B2C Webshop rein organisches Wachstum. 

Wie ist die Idee zu AER entstanden?

Für ein Videoprojekt in der Uni benötigten wir Luftaufnahmen. Geld für eine Drohne hatten wir keins und sind deshalb kreativ geworden. Aus Pappflügeln und einem alten Nerf-Wurfpfeil ist der erste Prototyp entstanden. Wir hatten Spaß am Werfen und als wir im Nachhinein die Aufnahmen sahen, wussten wir direkt dass diese Idee Potenzial hat. Also haben wir AER entwickelt und eine Crowdfunding Kampagne vorbereitet. 

Welche Vision steckt hinter AER?

Wir glauben an eine Welt der unbegrenzten Perspektiven und wollen durch unkonventionelle und kreative Ansätze die Menschen dazu inspirieren ihre Komfortzone zu verlassen und die Welt aus neuen Blickwinkeln wahrzunehmen.

Wer ist die Zielgruppe von AER?

Prinzipiell haben wir zwei Zielgruppen: Die erste besteht aus Hobby Foto- und Videographen die Spaß daran haben ihre GoPro zu werfen, ob am Strand, beim Skifahren oder beim Klippenspringen. Unsere zweite Zielgruppe sind professionelle Filmemacher (Marketingagenturen, Produktionsstudios, etc.), die unser Produkt nutzen um spezielle Blickwinkel und Kameraaufnahmen zu ermöglichen. AER wurde bereits in Produktionen der Bundesliga, NIKE oder Redbull genutzt. So hat es ein ‘AERShot’ auch schonmal in einen Kinofilm geschafft.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung Die Höhle der Löwen zu bewerben?

Die Idee entstand ehrlich gesagt aus einer Laune heraus. Im Büro haben wir abends über die Sendung gesprochen und sind auf den Gedanken gekommen, dass auch unser Produkt in dieses Format passen könnte. Außerdem waren wir tatsächlich gerade auf der Suche nach einem Investor bzw. Business Angel, um unser Unternehmen auf das nächste Level zu bringen. 

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Wir haben lange an unserem eigentlichen Pitch und der Demonstration getüffelt. Die Schwierigkeit bestand darin in der nur sehr kurzen Zeit die einem zur Verfügung steht, sowohl die Löwen, als auch die Fernsehzuschauer von der Idee und unserem Team zu überzeugen. Wir haben ein paar mal vor unseren Freunden geübt, Feedback eingeholt und perfekt getimte und risikofreie Würfe geübt. 

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung Die Höhle der Löwen geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Es freut uns dass wir die durch die Sendung die Möglichkeit bekommen noch mehr Leute zu erreichen. Wenn Menschen von unserer Vision begeistert sind, dann motiviert das uns natürlich.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch Die Höhle der Löwen viele Interessenten und auch Medien auf AER aufmerksam werden?

Zu diesem Zeitpunkt können relativ wenig dazu sagen, wie wichtig der Schritt für uns war. Die Zusammenarbeit mit dem Investor funktioniert einwandfrei und ermöglicht uns in neuen Dimensionen zu denken. Am meisten freut es uns, durch die Öffentlichkeit weitere Menschen zu erreichen und diese von unserem Denken zu überzeugen. 

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Ehrlich gesagt haben wir uns im Vorhinein nicht auf einen Investor festgelegt. Nils Glagau war uns von Anfang an sehr sympathisch, da er einfach real wirkte. Allerdings wäre bis auf Georg Kofler und Frank Thelen auch kein anderer Investor für uns in Frage gekommen, da für uns das Investment nie an erster Stelle stand sondern vielmehr die Person und die aus der Show resultierende Zusammenarbeit. 

AER, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Neue Produkte, neue Blickwinkel, neue Welten. Wir wollen uns als coolste Marke im Bereich Foto/Video etablieren, ein internationales Team aufbauen, welches die gleichen Werte und Ansichten vertritt und gemeinsam mit diesem wachsen. Außerdem ist es für uns wichtig immer mit der Zeit zu gehen, innovative und unkonventionelle Lösungen zu kreieren und als starke Marke im Kreativsektor wahrgenommen zu werden. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

  1. Bleibt am Ball. Consistency is the key. 
  2. Startup macht nicht immer Spaß – auch Gründersein hat seine downsides. 
  3. Bleibt euch selbst und euren Werten treu. 

Bild: TVNOW / Bernd-Michael Maurer

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Levin Trautwein, Hedda Liebs und Arne Kronmeyer für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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