Neues SEO-Startup Keyword Hero ärgert Google mithilfe von Data Science und Deep Learning

Der Launch der AdTech-Software Keyword Hero bietet Online-Shopbetreibern und ‑Publishern die weltweit einzige Möglichkeit, problemlos an die essentielle Information zu kommen, über welche organischen Keywords ihre Kunden auf ihre Webseiten gelangt sind. Die für das effektive Betreiben von SEO (Search Engine Optimization) unerlässlichen Daten über Suchmaschinenanfragen wurden bis zum Jahr 2011 noch von Google zur Verfügung gestellt, seitdem jedoch durch den von SEO-Experten gefürchteten Hinweis „(not provided)“ ersetzt.

Ungefähr 70% der Kunden finden etwa den Weg zu einem Onlineshop über den Suchmaschinengiganten Google. Die E-Commerce-Betreiber konnten aber seit der Umstellung nicht mehr zuordnen, ob ihre Kunden durch Suchanfragen zur Marke, zur exakten Produktbezeichnung oder bspw. durch eine generelle Beschreibung des gewünschten Artikels auf sie aufmerksam wurden. Somit war eine zielgerichtete Analyse des Nutzerverhaltens, der Conversion Rates und der daraus resultierenden Umsätze unmöglich. Das in Berlin und New York ansässige AdTech-Startup Keyword Hero hat nun durch Einsatz von Data Science und Deep Learning einen Weg gefunden, 85% – 95% der Keywords in Google Analytics wieder sichtbar zu machen. Die Einrichtung dauert lediglich zwei Minuten und ist für bis zu 25 URLs pro Tag kostenlos.

Hintergrund: Warum Google die Anzeige der Keywords eingestellt hat

Im Zuge des Google Secure Search Update im Jahr 2011 hat der Suchmaschinenriese damit begonnen, den Traffic der Nutzer mit dem SSL-Protokoll zu verschlüsseln, wodurch als „Referrer“ nur noch die Domain und nicht mehr die dahinterstehenden Teile der URL, welche die Keywords enthalten, übermittelt wird. Dies geschah bei fast allen größeren Internetseiten, da sich in der genauen URL häufig sensible Daten wie Kreditkarteninformationen befanden.

Diese Erklärung dient aber eher als Vorwand, da die Keywords immer noch präzise einsehbar sind, jedoch nur, wenn man basierend auf den Keywords kostenpflichtige Anzeigen über Google schaltet. Dem Technologie-Konzern ist es durch Verstecken der Keywords in Google Analytics also gelungen, sein Milliardengeschäft mit Suchmaschinenwerbung zu stärken und gleichzeitig dem Geschäftszweig der Suchmaschinenoptimierung kritische Daten vorzuenthalten.

Keyword Hero macht die verschwunden Keywords wieder sichtbar

Durch wissenschaftliche der Lage ist, die Datenflut systematisch zu interpretieren. Im ersten Schritt werden klassische SEO-Tools, Crawler und s Cognitive Services wie Google Trends, Bing Cognitive Services oder die API von Wikipedia eingesetzt, um eine riesige Liste an möglichen Keywords zu generieren. Diese wird dann im nächsten Schritt gegen täglich über 1,2 Milliarden Datenpunkte von Quellen wie Browser-Plug-Ins oder Telekommunikationsfirmen mithilfe eines Deep-Learning-Algorithmus abgeglichen, der auf einer Vielfalt mathematischer Modelle basiert. Schließlich werden die gewonnenen Erkenntnisse mit den Kundendaten aus Google Analytics und der Google Seach Console verglichen, um die Keywords mit einer Genauigkeit von ca. 90% zu ermitteln.

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle COOPERATIVA Venture Group

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