adonate: Shoppen für einen guten Zweck

adonate – beim Einkaufen spenden

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen adonate doch kurz vor!
Hallo, mein Name ist Jegan Sivalingam, ich bin 26 Jahre alt und studiere im Master Informationswissenschaften mit dem Schwerpunkt (Online)Marketing. Bereits im Bachelor habe ich zusammen mit 2 befreundeten Kommilitonen (Dardan Zogu, Vedran Gurabic) das Social-Startup adonate gegründet. adonate.de ermöglicht es unseren Nutzern, kostenlos Spendengelder für Hilfsorganisationen weltweit zu sammeln. Der Clou hinter adonate ist, dass es ohne Registrierung funktioniert und ebenfalls vollkommen kostenfrei ist.
Unsere Partnershops wie z.B. Amazon, Zalando, Parfumdreams und viele weitere haben sich bereit erklärt uns für jede Vermittlung eines Kunden 5-10% des bestellten Warenwerts zu spenden, welche wir dann an die jeweilige Voting-Gewinner Organisation des Monats weiterleiten.

Wie ist die Idee zu adonate entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammen gefunden?
Die Idee zu adonate kam mir auf dem Heimweg von Darmstadt nach Frankfurt. Während einer Vorlesung im 5. Semester diskutierten wir über die verschiedenen Möglichkeiten eine Webseite zu monetarisieren. Am Darmstädter Hauptbahnhof fiel mir ein Werbeplakat der UNICEF auf, welches mich zum Nachdenken brachte. Ich verbrachte somit die Bahnfahrt damit einen Plan zu schmieden, eine Webseite zu bauen, welche es jedem ermöglicht kostenfrei und ohne Zeitaufwand Spenden generieren zu können. Skizzen & Modellierungsversuche folgten – einige Wochen später war adonate geboren!

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Die größte Herausforderung war und ist nach wie vor die Bekanntmachung von adonate. Kostenlos Spenden, das hört sich für die meisten nach Betrug an – nach Datenklau oder ähnlichem. Wir mussten anfangs mit vielen Nutzern sprechen und Ihnen unser Konzept erklären sowie erläutern woher die „Spenden“ kommen. Viele Nutzer sind auch davon ausgegangen, dass wenn Sie über adonate einen Partnershop aufrufen Sie letztendlich mehr für Produkte bezahlen.
So kam uns die Idee, einen Trick/Erklär film produzieren zu lassen, welcher unser Portal sowie das Konzept dahinter leicht verständlich erklärt.
Das ganze Projekt wurde durch Bootstrapping finanziert sowie einigen Pro-Bono Kooperationen.

Wie funktioniert adonate?
Das Konzept hinter adonate arbeitet mit einer innovativen Vergütungsform im Online Marketing. Für jede Weiterleitung eines Nutzers mit anschließendem Einkauf in einem unserer Partnershops, erhalten wir vom Partnershop eine Vermittlungsprovision, welche wir an die jeweilige Spenden Organisation weiterleiten. Dies ist für den Nutzer vollkommen kostenfrei, da der Partnershop die „Spende“ zu 100% übernimmt. Dem Nutzer entstehen ebenfalls keine Zusatzkosten bei der Produktbestellung.

Mit wie vielen Online Shops arbeiten Sie zusammen?
Derzeit arbeiten wir mit über 80 Online-Shops zusammen, es werden aber ständig mehr.
Viele Online-Shops haben wir aufgrund der geringen Nutzung aus unserem Portfolio entfernt, um unser Portal so übersichtlich wie möglich zu halten.

Wie ist das bisherige Kundenfeedback? Kommt das Konzept beim Kunden an?
Das Kundenfeedback ist überragend – sowohl Nutzer, Spendenorganisationen als auch Presse sind von der Bedienerfreundlichkeit überzeugt.
Das Konzept des kostenlosen Spendens bei jedem Online Einkauf ist innovativ und bringt nur Vorteile mit sich.
Überzeugen Sie sich selbst auf www.adonate.de oder www.facebook.com/adonate.de

adonate, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Laut diversen Statistiken ist die Anzahl der Online-Einkäufe steigend und somit auch das Potenzial von adonate sehr groß, deutlich höhere Spendengelder einzusammeln und zu vermitteln. Ich hoffe, wir können mehr Menschen davon überzeugen mit jedem Online-Einkauf, kostenfrei und ohne Zeitaufwand, einen kleinen Beitrag zum Wohl der Gesellschaft leisten zu können. Je mehr Nutzer unser Portal aufweist, desto mehr Spendengelder können wir Hilfsorganisationen wie z.B. Brot für die Welt, Pro Asyl, Welthungerhilfe etc. bereitstellen.

Zum Schluss: Welche Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Gründern gebe ich den Ratschlag, sich nicht verunsichern zu lassen und eine Idee so schnell wie möglich zu skizieren und zu projektieren. Änderungen während der Projektentwicklungsphase sind nicht unüblich – Der Weg ist das Ziel.
Des Weiteren bieten viele Universitäten Hilfestellungen an wie z.B. Startup Inkubatoren für Büroräumlichkeiten oder Pressemeldungen – kontaktiert diese und nutzt Sie!
Viel Erfolg

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Jegan Sivalingam für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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