adjus.table bringt Abwechslung in den Büroalltag

adjus.table höhenverstellbarer Schreibtisch, der individuell an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden kann

Stell dich doch bitte unseren Lesern kurz vor!
Sebastian Zachl: Ich bin Sebastian Zachl, Produkt Designer aus Steyr in Oberösterreich.

Was steckt hinter adjus.table?
Sebastian Zachl: Es geht um einen höhenverstellbaren Arbeitstisch, der sich mit nur einem Handgriff an aktuelle Anforderungen anpassen lässt. Er kann als Schreib- sowie Besprechungstisch genützt und für Präsentationen im Stehen rasch umfunktioniert werden.

Wie bist du auf die Idee zum adjus.table gekommen!
Sebastian Zachl: Langes Sitzen ist zu einem grossen Problem unserer Zeit geworden, die Nachfrage nach Lösungen ist sehr hoch. Gemeinsam mit dem Team der CREATIVE REGION Linz & Upper Austria habe ich daher vor einem Jahr die Idee zum adjus.table geboren und den ersten Prototypen entwickelt. Mit dem adjus.table möchte ich mehr Abwechslung in den Büroalltag bringen und für mehr Bewegung am Arbeitsplatz sorgen.

Warum Holz als Werkstoff?
Sebastian Zachl: Ich versuche immer nachhaltige Materialen zu verwenden! Der Tisch ist aus Fichte, also Vollholz. Fichte ist das ideale Material für den adjus.table, weil es leicht und damit perfekt für die Höhenverstellung ist. Ausserdem ist Fichte die in Österreich wichtigste und häufigste Holzart.

Warum hast du dich für ein Crowdfunding entschieden?
Sebastian Zachl: Es ist eine einfache Möglichkeit, Käufer für eine Kleinserie zu gewinnen. Ausserdem motiviert man sich damit, selbst Werbung für sein Produkt zu machen, um sein Ziel zu erreichen.

Warum hast du dich für die Plattform wemakeit entschieden?
Sebastian Zachl: Ich habe mir verschiedenste Plattformen angesehen, wemakeit war mir dabei am sympathischsten. Außerdem betreibt die CREATIVE REGION in Kooperation mit wemakeit in Linz den Crowdfunding-Day und so gab es hier eine direkte Verbindung.

Wie hast du dich auf das Crowdfunding vorbereitet?
Sebastian Zachl: Wichtig sind natürlich grundlegende Dinge wie ein fertiger Prototyp, Fotos und ein Video. Ich habe mir aber auch Gedanken gemacht, wie und wo ich Werbung für das Projekt machen kann. Zum Start haben wir den Tisch beispielsweise in Wien bei der Maker Faire einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt und dort bereits für Aufmerksamkeit gesorgt.

Warum sollte ich das Projekt unterstützen?
Sebastian Zachl: Neben dem schon angesprochenen gesundheitlichen Aspekt unterstützt man auch das Flüchtlingsprojekt bockwerk, einem Werkstattprojekt für Flüchtlinge des Vereins Ute Bock. Denn der adjus.table wird von bockwerk produzieren werden. Wenn die Crowdfunding-Kampagne erfolgreich endet, werde ich zudem die Baupläne als Open Design Projekt öffentlich zur Verfügung stellen.

Was bekommen die Unterstützer für Ihre Investition?
Sebastian Zachl: Da gibt es viele Belohnungen – von dem gedruckten Bauplan bis zum fertigen Tisch in zwei Größen. Aber am besten selber auf https://wemakeit.com/projects/adjus-table nachschauen 🙂

Wird es weitere Projekte wie dieses geben?
Sebastian Zachl: Momentan ist noch keines in Planung, vorstellbar wäre es aber!

Wo siehst du dich in den nächsten fünf Jahren?
Sebastian Zachl: An einem höhenverstellbaren Tisch arbeitend 😉

Bild Sebastian Zachl hat den adjus.table entworfen. Er arbeitet als Designer im oberösterreichischen Steyr.Copyright: Jürgen Grünwald

Wir bedanken uns bei Sebastian Zachl für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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