Traut euch was!

abfindungsheld.de  hilft Arbeitnehmern, ihre rechtmäßige Abfindung im Falle einer Kündigung zu erhalten

Stellen Sie sich und das Startup abfindungsheld.de doch kurz unseren Lesern vor!
Wir – die Gründer Prof. Dr. Peter Fissenewert und Robin Friedlein – setzen uns mit abfindungsheld.de seit Juni 2017 online für die Rechte von Arbeitnehmern ein, die eine Kündigung erhalten haben. Wir sind erfahrene Anwälte und Gründer und haben uns mit unserem siebenköpfigen Team in Berlin auf die Fahne geschrieben, Gerechtigkeit für Arbeitnehmer zu erkämpfen.

Wie ist die Idee zu abfindungsheld.de entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Wir haben uns über einen gemeinsamen Bekannten kennengelernt. Peter ist seit Jahrzehnten Anwalt im Bereich Arbeitsrecht und Robin war vorher schon bei LegalTechs tätig. Wir kamen natürlich auf das Thema digitaler Rechtsbereich zu sprechen und als klar war, dass es noch nichts gab, was den Kampf für Abfindungen von vorne bis hinten digitalisiert, war die Idee zu abfindungsheld.de geboren. Als Anwälte wussten wir, wie kompliziert, langwierig und kostspielig der Weg sein kann, den gekündigte Arbeitnehmer gehen müssen, um die ihnen zustehende Abfindung zu erhalten. Viele sind nach einer Kündigung auch erstmal geschockt, scheuen diesen Aufwand und die Kosten, oder kennen ihre Rechte gar nicht. Hier wollten wir ansetzen und ein Produkt entwickeln, das Gekündigten unkompliziert und schnell sagt, wie hoch ihre Abfindung ausfällt und dann für sie die weiteren Schritte geht.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Von der Idee bis zum Start ging alles sehr reibungslos, da wir schon Erfahrungen im Bereich LegalTech und der anwaltlichen Beratung vorweisen können und somit wissen, was der Kunde und der Anwalt verlangen und was nicht. So war es uns auch ein Leichtes, unsere Investoren sofort von der Idee und dem Geschäftsmodell zu überzeugen. Wir haben eine sechsstellige Summe von verschiedenen Business Angels eingesammelt, eine Series A ist in Planung. Die eigentlichen Herausforderungen stehen uns nun in der operativen Umsetzung bevor.

Wer ist die Zielgruppe von abfindungsheld.de?
Prinzipiell jeder, der eine Kündigung erhalten hat. Sehr viele Kündigungen in Deutschland sind unrechtmäßig. In diesen Fällen besteht ein Anspruch auf eine Abfindung, der mit uns geprüft und durchgesetzt werden kann. Doch selbst wenn die Kündigung rechtmäßig war und kein Anspruch auf Abfindung besteht, spart sich der/die Gekündigte mit uns den Gang zum Anwalt und damit bares Geld und Zeit, da wir ihm oder ihr vollautomatisch und in drei Minuten sagen können, ob ein Anspruch besteht und wenn ja, wie hoch der ist.

Wie funktioniert abfindungsheld.de?
Auf abfindungsheld.de können gekündigte Arbeitnehmer durch die Eingabe weniger Details zur Kündigung kostenlos prüfen lassen, wie viel Abfindung ihnen zusteht. Die Technologie von abfindungsheld.de erstellt daraufhin automatisch eine individuelle Kündigungsklage. Ein abfindungsheld.de-Partneranwalt reicht anschließend ohne Kostenrisiko für den Arbeitnehmer die Klage beim zuständigen Arbeitsgericht ein und setzt den Anspruch der Betroffenen gegen den Arbeitgeber durch.

Welche Vorteile bietet abfindungsheld.de?
Der gesamte Prozess ist unkompliziert, schnell und für Nutzer völlig ohne Kostenrisiko – im Falle einer erfolgreich erkämpften Abfindung erhält abfindungsheld.de lediglich 25 Prozent der erkämpften Summe. Sollte eine Klage wider Erwarten einmal keinen Erfolg haben, übernimmt abfindungsheld.de alle Anwalts- und Gerichtskosten für den Arbeitnehmer.

abfindungsheld.de, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
abfindungsheld.de ist erst der Anfang. Zunächst wollen wir der erste Ansprechpartner für alle gekündigten Arbeitnehmer in Deutschland werden, indem wir den Prozess, wie unsere Kunden zu ihrem Recht – also in den meisten Fällen zu ihrem Geld – kommen, stetig verbessern und weiter automatisieren. In 5 Jahren sollen auch zahlreiche weitere Rechtsgebiete dazugekommen sein. Die rechtliche Heldensaga endet also nicht bei Abfindungen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Traut euch was, glaubt an euch – und wenn ihr gründen wollt, weil euch gekündigt wurde, schaut auf abfindungsheld.de, ob ihr von eurem alten Arbeitgeber nicht noch etwas Startkapital bekommen könnt.

Foto: v.l.n.r Prof. Dr. Peter Fissenewert und Robin Friedlein © Ballou PR / Julia Murray

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Prof. Dr. Peter Fissenewert und Robin Friedlein für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer ist 39 Jahre jung, Gründerin und leitende Redakteurin der StartupValleyNews. Ihre Karriere startete sie in verschiedenen internationalen Direktvertriebsunternehmen. Seit 2007 ist sie hauptberuflich als Journalistin tätig. Während dieser Zeit lernte sie die Startup-Szene kennen und schätzen, was Sie dazu bewogen hat mit StartupValleyNews ein internationales Startup Magazin aufzubauen!

KOSTENLOSER NEWSLETTER

Erhalten Sie regelmäßig die neuesten Updates der internationalen Startup-Szene!

X