5 Finanzmanagement-Tipps für Freelancer

Wer zum ersten Mal selbstständig ist, kennt das Gefühl: Schier unzählige neue Aufgaben, von denen man wenig bis gar keine Ahnung hat, und dazu noch viel zu wenig Zeit, sich ihnen zu widmen. Eine Aufgabe davon: Finanzmanagement. Zum Glück können ein paar Tipps dabei helfen, das eigene Finanzmanagement effizienter zu gestalten.

Die richtige Preisgestaltung

Viele Freelancer setzen sich erst zu spät mit der richtigen Preisgestaltung für ihre Leistungen auseinander. Dabei existieren verschiedene Modelle, nach denen ihre Arbeit abgerechnet werden kann. Die erste Möglichkeit ist die Abrechnung nach Tages- oder Stundensätzen. Ein guter Anhaltspunkt für die Preisgestaltung ist hier das Bruttoeinkommen eines Angestellten in derselben Branche und einer vergleichbaren Position. Dabei gilt es zu beachten, dass Freelancer ihre Sozialabgaben, Krankheitstage, Urlaubstage sowie ihre Altersvorsorge selbst zahlen – diese Leistungen sollten also zusätzlich mit einberechnet werden.

Eine weitere Option ist die Abrechnung nach Festpreis. Hier sollten Freelancer im Vorfeld genau definieren, welche Leistungen enthalten sind und wie der Zeitaufwand realistisch eingeschätzt wird.

Such dir Tools, die deine tägliche Arbeit erleichtern

Für viele Aufgabenbereiche gibt es mittlerweile digitale Helfer, die das Leben ein ganzes Stück einfacher machen. Mit Finanzmanagement-Tools wie invoiz lassen sich Rechnungen, Angebote sowie Mahnungen einfach und intuitiv erstellen, Rechnungsdaten können per Knopfdruck für den Steuerberater exportiert werden und Dienstleister können darüber hinaus von der integrierten Zeiterfassung profitieren. Die einfache Usability reduziert unnötigen Verwaltungsaufwand für Nutzer auf ein Minimum.

Sammle deine Belege

Als frisch gebackener Freelancer kann man schon mal vergessen, Belege zu sammeln. Diese sind aber bares Geld! Denn: Wenn du Umsatzsteuer abführst, kannst du die so genannte Vorsteuer geltend machen. Kaufst du etwa Büromaterialien ein, kannst du dir die darauf gezahlte Vorsteuer auf deine zu zahlende Umsatzsteuer anrechnen lassen. Oder aber Bewirtungsbelege, auch sie sind bares Geld. Als Freelancer kannst du Geschäftsessen von der Steuer absetzen. Dazu benötigst du einen Bewirtungsbeleg, den du von jedem Restaurant, in dem du entweder mit einem Geschäftspartner oder einem potenziellen neuen Kunden essen gehst, bekommst. Die Belege sollten nach Möglichkeit digital verwaltet werden. Mit Apps wie invoiz können diese heutzutage auch ganz einfach abfotografiert werden.

Behalte die Steuerabgaben stets im Blick

Ob Einkommen- oder Umsatzsteuer – beide Posten müssen bedacht werden und regelmäßig solltest du Geld dafür zur Seite legen! Ist die Steuer fällig und das Konto leer, kennt das Finanzamt leider keine Gnade. Um dem zu entgehen, sollte man sich Tools zulegen, die die Steuerabgaben im Blick haben. invoiz etwa hat für solche Fälle den Steuerschätzer integriert. Er ermittelt auf Grundlage der Geschäftszahlen die Größenordnung der bereits aufgelaufenen Steuerbelastung. Nutzer können so in Echtzeit sehen, was ihnen effektiv vom Umsatz übrig bleibt.

Aufträge abwägen und die Zeiten gut planen

Gerade am Anfang der Selbständigkeit neigt man oft dazu, jedes Angebot sofort anzunehmen. Das sollte man sich möglichst gut überlegen und Zeitaufwand und Ertrag aus dem Auftrag gründlich abwägen. Schnell kann es passieren, dass man sich in einem Auftrag verrennt und andere, wesentlich besser bezahlte Aufträge aus Zeitgründen ablehnen muss. Hilfreich können auch sogenannte Work-Management-Apps wie Asana oder Wunderlist sein, die dir helfen, effektiv und zu arbeiten.

Moritz Buhl

Moritz Buhl studierte General Management sowie International Management in Mailand. Nach Stationen als Sales Performance Manager bei der Vodafone Group und CEO bei cobra computer´s brainware AG ist er seit 2017 Head of Business Unit invoiz bei der Buhl-Gruppe. invoiz ist das führende Finanz- und Rechnungsprogramm, mit dem Freelancer ihre Angebote, Rechnungen und Mahnungen in der Cloud erstellen können. Mehr Infos unter www.invoiz.de

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