5. April 2017: 6. FuckUp Nights im Hörsaalzentrum der Goethe Universität Frankfurt

FuckUp Nights Frankfurt: Ein Abend des Scheitern und des großen Erfolgs

Am 5. April 2017 findet um 19.00 Uhr im Hörsaalzentrum der Goethe Universität Frankfurt die sechste FuckUp Nights Frankfurt statt. Jelena Klingenberg und Daniel Putsche laden zu der mittlerweile etablierten Veranstaltung für Gründungsinteressierte, Gründer, Start-Ups und etablierten Firmen ein. Über 1000 Tickets sind für das Event bereits verkauft worden.

Neben Christian Paul Stobbe, der eine Insolvenz als das Beste beschreibt, was ihm passieren konnte, wird auch Aleksander Ruzicka über sein Scheitern sprechen. Sein Urteil: Elf Jahre und drei Monate Haftwegen fremdnütziger Untreue in Höhe von 31,5 Millionen Euro zu Gunsten seines Arbeitgebers. Ob Innovation ohne Scheitern möglich ist, wird er am 5. April erklären.

Insgesamt werden vier Persönlichkeiten über ihre Erfahrungen berichten. Ungeschminkt, offen und ehrlich gehen Aleksander Ruzicka, Christian Paul Stobbe oder Bastian Kneissl dabei mit dem Thema Scheitern um. „Die FuckUp Nights hat ganz klar das Ziel Mut zu machen. Es geht darum unseren Gästen zu zeigen, dass Scheitern mitnichten geil ist, sondern das richtige Lernen aus Fehlern zu Erfolg führen kann“, erklärt Daniel Putsche die Idee hinter der Veranstaltung.

Scheitern ist eine Qualifikation

Das Format FuckUp Nights hat es Daniel Putsche und Jelena Klingenberg angetan. Als beide davon zum ersten Mal hörten, war ihnen klar, die Veranstaltung nach Frankfurt zu holen. „Im Scheitern steckt viel Kraft und Potential für Innovation. Darauf wollen mit der FuckUp Nights Frankfurt hinweisen“, sagt Putsche. Er ist Geschäftsführer der Candylabs GmbH und begleitet Unternehmen bei Innovationsprozessen. Wie heilsam Misslingen sein kann, weiß auch Jelena Klingenberg. „In vielen Projekten habe ich erlebt, dass nach einem Scheitern das Ziel plötzlich viel klarer war. Die Teammitglieder waren anschließend viel motivierter“, sagt Klingenberg. Mit ihrem Unternehmen Klingenberg Consulting begleitet sie Teams und Führungskräfte bei Innovationsthemen.

Mexiko nach Frankfurt

Die FuckUp Nights kommen ursprünglich aus Mexiko. Dort unterhielten sich ein paar Freunde über ihre Scheiter-Erfahrungen. Dabei entdeckten sie, wertvoll der Austausch war. Kurzerhand entwickelten sie ein Format daraus, das es mittlerweile in 204 Städten rund um den Globus gibt. Seit 2015 finden die FuckUp Nights nun auch in Frankfurt statt und sind mit über 1000 Teilnehmern die größte FuckUp Nights Veranstaltung in Deutschland. Die FuckUp Nights Frankfurt wird ehrenamtlich von einem 7-köpfigen Team organisiert.

Bild:  FuckUp Nights Vol. 5 Fotografin Frauke Bönsch

Quelle schwarzwild KOMMUNIKATION

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