Startschuss für das Netzwerk „3D-Druck von Ersatzteilen“

12 Gründungspartner aus Wirtschaft und Wissenschaft bündeln ihre Kompetenzen für bedarfsorientierte Material- und Verfahrensentwicklungen in der additiven Fertigung

Aufgrund von kürzeren Innovationszyklen, zunehmender Variantenvielfalt und einem steigendem Kostendruck erfordern konventionelle Fertigungsverfahren wirtschaftlich sinnvolle Lösungen. Additive Fertigungsverfahren begegnen diesen Herausforderungen und sind ein wichtiger Treiber für den Wandel zur Industrie 4.0. Gegenüber herkömmlichen Fertigungsverfahren im industriellen Einsatz ermöglicht die additive Fertigung eine wirtschaftliche Herstellung hochkomplexer Geometrien und Bauteilen mit geringen Losgrößen.

Das Thema 3D-Druck bietet für viele Unternehmen eine hervorragende Lösung, schwer beschaffbare Ersatzteile entweder selbst zu fertigen oder bei Druckdienstleistern auch in kleinen Losgrößen fertigen zu lassen. Der 3D-Druck kann somit zur Absicherung der Supply Chain genutzt werden und dient damit insbesondere Unternehmen, die alternativ eine große Ersatzteillogistik bewältigen müssen, als lohnenswerte Alternative, um Lagerkosten zu reduzieren. Die benötigten Ersatzteile können aus unterschiedlichen Materialien gefertigt werden, wie z. B. verschiedenen Metallen oder Kunststoffen.

In einer Kooperation von Mobility goes Additive e.V. und innos-Sperlich GmbH wurde das Netzwerk „ 3D-Druck von Ersatzteilen “ initiiert. In dem neu gegründeten Netzwerk steht die gemeinschaftliche Entwicklung neuer Technologien und Verfahren zur Produktion von Ersatzteilen aus Kunststoffen/Kunststoffkombinationen insbesondere für den Einsatz im Schienenfahrzeugbau im Fokus.

Die Kick-Off-Veranstaltung am 07. Februar 2017 in Berlin legte den Grundstein für die Kommunikations- und Austauschplattform für Entwicklungsfragen und gab den Startschuss für die Initiierung und Realisierung gemeinsamer FuE-Vorhaben.

Das Innovationsnetzwerk gehört zu den ausgewählten Netzwerken des bundesweiten Förderprogramms „Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand“ (ZIM). Die erfolgreich durch die innos-Sperlich GmbH beantragte Förderung, erfolgt vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Die Netzwerkpartner werden dabei ihre jeweils spezifischen Kompetenzen zur Entwicklung und Bewertung von technischen Lösungen einbringen. Dies sind in alphabetischer Reihenfolge: AM Polymer Research, Apium Additive Technologies GmbH, BigRep GmbH, bionic Production GmbH, DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH, EBK Krüger GmbH & Co. KG, HP Deutschland GmbH, Kegelmann Technik GmbH & Co. KG, Modellbau Kurz GmbH, Polymaterials AG, Technische Universität Hamburg- Harburg – Institut für Laser und Anlagensystemtechnik iLAS, Wehrwissenschaftliches Institut für Werk- und Betriebsstoffe WIWeb.

Interessenten, die mehr über das Innovationsnetzwerk 3D-Druck von Ersatzteilen erfahren möchten, wenden sich an die Geschäftsstelle.

BU: © innos – Sperlich GmbH, Teilnehmer des 1. Gesamtnetzwerktreffens am 07.02.2017 in Berlin

Quelle Netzwerk „3D-Druck von Ersatzteilen“ c/oinnos-Sperlich GmbH

redaktion

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