2ndBrands Second Hand Kinder Boutique

2ndBrands Premium Online Boutique für gebrauchte Baby- und Kinderkleidung

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen doch kurz vor!
Mein Name ist Tobias Kramer, ich habe Ende 2014 2ndBrands gegründet. Ich habe in meinem Studenten- und Berufsleben verschiedene Stationen durchlaufen und recht schnell entschieden, dass ich mich selbständig machen möchte. Mein Ziel ist es, meine Kunden mit umfassenden Services und hoher Qualität zu begeistern, und gleichzeitig mit meinem Unternehmen auch etwas für wohltätige Zwecke zu tun.

2ndBrands (kurz für 2nd-Hand-Brands) ist eine Premium Online Boutique für gebrauchte Baby- und Kinderkleidung. Du kannst mit sehr wenig Aufwand gut erhaltene Kleidung Deiner Kinder verkaufen und auch Kleidung kaufen. 2ndBrands spezialisiert sich auf namhafte Marken- und Designerlabel (Brands) und erleichtert Dir das gezielte Finden solcher Stücke. Der Fokus liegt auf einem angenehmen und entspannten Einkaufserlebnis und einem maximal vereinfachten und zeitsparenden Verkaufsprozess. Ohne Feilschen, Hektik, Parkplatzsuche oder Ladenschlusszeiten.

Wie ist die Idee zu 2ndBrands entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Die Grundidee kam beim Gespräch mit einer Freundin zur Sprache, es gäbe online zu wenig Möglichkeiten um hochwertige Kinderkleidung weiterzuverkaufen. Diese Idee habe ich dann weitergesponnen und durch die Services und die Unterstützung von Charity erweitert. Ich habe 2ndBrands als Einzelunternehmen gegründet und kümmere mich um alle anfallenden Aufgaben des Tagesgeschäfts.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Als Gründer lernte ich vor allem zwei Dinge, Problemlösung und Geduld. An Herausforderungen hat es nicht gemangelt, die zunächst auch teils unüberwindbar erschienen. Letztlich konnten alle Hürden überwunden werden, seien es rechtliche Vorschriften, unerwartete Kosten, Betrugsversuche oder Verzögerungen. 2ndBrands ist privat finanziert, teils aus eigenen Mitteln, teils über einen KfW Kredit.

Wer ist die Zielgruppe ?
Mein Konzept spricht einerseits Familien an, die bisher ihre hochwertige Kinderkleidung nicht oder über Second-Hand Boutiquen weiterverkauft haben, weil es sehr zeitraubend oder aufwendig sein kann. Familien, die umfassenden Service zu schätzen wissen, und mit geringem Aufwand anderen Kindern eine Freude mit der in der Regel nur wenig getragenen Kleidung machen möchten. Ohne Hektik, ohne Feilschen und ohne Parkplatzsuche.
Gleichzeitig spricht 2ndBrands Familien als potentielle Käufer dieser Kleidung an, die diese hochwertigen Stücke zu einem günstigen Preis erwerben möchten.

Wer kann seine Produkte verkaufen? Wie erstellt man ein Angebot auf 2ndBrands?
2ndBrands richtet sich ausschließlich an private Verkäufer. Denen steht 2ndBrands nach einer kostenlosen Registrierung jederzeit offen. Die Registrierung ist notwendig, da 2ndBrands nur so alle Services zur Verfügung stellen und den Anbietern die Arbeit weitestgehend abnehmen kann. Die Angebote sind durch das geführte System sehr schnell erstellt, es reichen aussagekräftige Fotos, eine kurze Beschreibung aus einer Maske und der gewünschte Festpreis.

Wie viel Kostet es eine Anzeige aufzugeben?
Beim Anbieten entstehen meinen Verkäufern keine Kosten – noch nicht einmal Tankkosten oder Parkplatzgebühren! Sie können gebrauchte Marken- oder Designerlabel Kinderkleidungsstücke kostenlos auf 2ndBrands zum privaten Verkauf anbieten. Ohne Risiko, denn sollte einmal kein Käufer gefunden werden, kostet das keinen Cent.

Im Erfolgsfall entfällt für 2ndBrands als Betreiber dieser Online Boutique zur Sicherung der wirtschaftlichen Existenz und der hochwertigen Qualität des Shopping-Erlebnisses eine Servicegebühr. Von dem gewünschten Festpreis entfallen 35% als Provision an 2ndBrands.

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
2ndBrands ist vor wenigen Wochen, Ende 2015 gestartet. Nun heißt es Kunden zu gewinnen, sprich Verkäufer zu finden, um den Warenbestand zu füllen. 2ndBrands.com setzt nicht auf eine lizenzierte Software, es ist ein von Grund neu programmiertes System. Ich sehe eine wachsende Plattform, welche durch neue Services erweitert, um weitere Produktfelder ergänzt, einen festen Platz im Kopf von Familien beim Weiterverkauf ihrer Kinderkleidung gefunden hat. Hier wird die Zukunft und die Erfahrungen zeigen, was gewünscht ist und woran wir weiter feilen müssen.

Zum Schluss: Welche Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Man kann sich nie gut genug vorbereiten. Überraschungen und auch Rückschläge lassen sich nicht voraussehen. Nicht zu lange grübeln, nicht jede Eventualität durchplanen. Die Idee mit möglichst vielen Personen durchsprechen. Experten fragen und Netzwerke schaffen.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Tobias Kramer für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

Schreibe einen Kommentar

X