12 wichtige Tipps für Gründer

12 wichtige Tipps für Gründer ist eine kleine Zusammenfassung worauf Gründer achten sollten!

Die Idee zum Start!
Am Anfang steht die gute Idee! Doch die beste Idee nützt dir nichts, wenn du nicht bereit bist, sie umzusetzen. Und keine Bange, es muss nicht immer alles perfekt sein, um mit einer Unternehmung zu starten und sie zum Erfolg zu führen. Gerade das Internet und nicht nur dieses, bietet für viele junge Gründer die Möglichkeit, mit einem überschaubaren Budget ein Startup selbst neben Studium oder Abitur zu gründen. Opfere eine gute Idee nicht auf dem Altar der Angst vor Risiken und Scheitern. Um es mit Meister Yoda zu sagen: Nein, nicht versuchen! Tue es oder tue es nicht!

Suche dir Mitgründer!
Alleine ist alleine! Viele ehemalige Startups und heute erfolgreiche und namhafte Unternehmen hatten bei Gründung ein Gründerteam z.B. Apple mit Steve Jobs, Steve Wozniak und Ron Wayne, oder nehmen wir Google mit Larry Page und Sergey Brin, auch Microsoft mit Bill Gates und Paul Allen. Ein Team von Gründern kann mehr bewegen. Jeder kann seine Talente und Begabungen, sein Wissen und sein Können in seinem Metier einbringen und so das Optimale für das junge Unternehmen herausholen.

Soziale Medien!
Soziale Medien sind in unserer Gesellschaft angekommen und etabliert. Vom Schüler bis zum Senior ist fast jeder in den sozialen Netzwerken unterwegs. Und doch, immer wieder stelle ich fest, dass gerade die Digital Natives, wenn es darum geht ihr Unternehmen bekannt zu machen, soziale Medienarbeit eher wenig bis gar nicht betreiben. Dabei bietet ein gezieltes Sozial Media Marketing die Möglichkeit zu hoch effektiver PR-Arbeit und dies ohne große Ressourcen dafür zur Verfügung stellen zu müssen. Oft werden Fachmagazine gerade über die Sozialen Medien auf Startups aufmerksam, um anschließend darüber zu berichten.

Tell your Story!
Nicht nur für Journalisten gilt „TELL YOUR STORY“, auch für Gründer ist es wichtig über Ihr Unternehmen zu reden. So wie jeder Bäcker über sein Brot redet und jeder Metzger seine Wurst anpreist – und selbst isst, sollten Gründer über ihre Dienstleistung oder ihr Produkt reden. So haben sich schon oft interessante Konstellationen ergeben. Wer denkt, dass er sein Geschäft geheimhalten muss, damit die Konkurrenz nichts mitbekommt, sollte sich die Frage stellen, ob er nicht vielleicht bei einem Geheimdienst – wir kennen da einige- besser aufgehoben ist, als ein Startup zu gründen.

Elevator Pitch!
Kurz und knackig, aber wichtig! Nutze die Möglichkeit mit deinem Startup Unternehmen an einem Elevator Pitch teilzunehmen. Hier bekommst du nicht nur die Möglichkeit, dein Unternehmen vor Investoren in einer kurzen, prägnanten Darstellung zu präsentieren, sondern auch wertvolle Tipps. Investoren, die natürlich ihr Investment vermehren wollen, sind an dem Erfolg der Startups höchst interessiert und stehen den Gründern mit Rat und Tat zur Verfügung und geben Ratschläge, was du vielleicht bei deiner Dienstleistung oder deinem Produkt verändern kannst, um am Markt weiter zu wachsen. Denn Stillstand bedeutet Rückschritt und ganz nach Charles Darwin muss ein Unternehmen eine Evolution durchlaufen bis es perfekt ist!

Netzwerken!
Nutze Elevator Pitch oder eine Gründer Veranstaltungen wie z.B. ein Gründerstammtisch etc. um dich mit anderen Gründern zu vernetzen. Gute Kontakte sind wertvolles Kapital und schaden nur denen, die über keine verfügen. Vielleicht vernetzt du dich ja gerade bei deinem nächsten Gründerfrühstück mit jemandem, der dir mit seinem Startup bei der Vermarktung deines Produkts oder Dienstleistung weiterhelfen kann. So entsteht für beide eine WIN WIN Situation.

Kapitalbedarf!
Eine nicht zu unterschätzende Hürde für Startups ist der Kapitalbedarf. Es ist meistens wichtig und für das Wachstum bedeutend, genügend Kapital für Produktentwicklung und Vertrieb zu bekommen. Hier, in der Kapitalbeschaffung ist es so wie das Sprichwort sagt: „Viele Wege führen nach Rom“. Das bedeutet, egal ob du eine Bankenfinanzierung anstrebst oder einen Business Angle mit ins Boot holst oder möglicherweise die ersten Schritte per Crowdfunding planst, du musst dir im Klaren sein, wie groß dein Kapitalbedarf ist und wie er sich entwickelt. Denn nur wer seine Zahlen kennt und weiß, was er für seine Startup Unternehmung braucht, wird a.) dieses erhalten und b.) nicht irgendwann ein Problem mit der Bank oder einer aufgebrachten Crowd bekommen. Und ganz wichtig: rechnet euch nicht reich! Das hat zu 99,9 Prozent noch nie funktioniert und wird es auch in Zukunft nicht.

Patent und Markenrecht!
Du hast die perfekteste Idee für ein Produkt oder den genialsten Markennamen aller Zeiten gefunden. „Gratulation“, woher weisst du, dass nicht ein anderer genau dieses Produkt oder diesen Markennamen sich hat schützen lassen? Ein Marken- oder Patentrechtsstreit kann nicht nur ziemlich teuer sein, er bricht in den meisten aller Fälle einem Startup Unternehmen das Genick. Deshalb solltest Du im Vorfeld Rechtsbeistand suchen oder zumindest die Seite des Deutschen Marken und Patent Amtes durchforsten, ob dein Produkt oder dein Markenname wirklich noch nicht und von niemand geschützt ist. Aber Achtung: auch Ähnlichkeiten können hier schon zu einer Unterlassungsklage führen. Das Marken und Patentamt findet Ihr online unter www.dpma.de. Du hast nicht das nötige Kapital für ein Patent?! Nun, hier kann dir die Crowdinvesting Plattform CrowdPatent www.crowdpatent.com weiterhelfen. Diese bringt Erfinder, Investoren und mögliche Partner aus der Industrie zusammen.

Office!
Eine Büroetage an erster Adresse, nobel ausgestattet und mit einem ganzen Schwarm Sekretärinnen. Das brauchst du nicht, jedenfalls noch nicht. Aber wird schon! Nicht jeder Gründer hat zu Beginn schon ein so saftiges Budget, dass er für Büro, Sekretärin, etc. Geld ausgeben kann. Selbstverständlich kannst du dein Startup bedenkenlos mit einem Homeoffice oder aus der Garage starten. Schließlich wurden Apple und Microsoft auch aus einer Garage gestartet und mussten sich STEP BY STEP hocharbeiten. Als kleiner Tipp: Wenn Ihr wichtige Gespräche mit Kunden oder Investoren habt, nutzt die Möglichkeit in einem Business Hotel. Dort gibt es kleine Konferenzräume, die man für ein paar Stunden für kleines Geld mieten kann oder sucht euch ein passendes Coworking Space wo ihr eure Präsentationen und Meetings abhalten könnt. Telefonische Erreichbarkeit ist wichtig und so gibt es auch für einen perfekten Telefonauftritt Anbieter, die Gespräche professionell annehmen. Gerade nebenberufliche Starter sind so in der Zeit, in der der Arbeitsplatz fesselt, für wichtige Telefonate erreichbar. So könnt ihr auch nach außen euer Erscheinen professioneller
gestalten und habt wieder Ressourcen frei.

Versicherungen und Steuer!
Welche Versicherungen brauche ich? Das ist so eine Sache und hängt davon ab, in welchen Bereich ich tätig bin, b2c oder b2b, welches Produkt oder Dienstleistung angeboten werden. Viele haben bestimmt schon den einen oder anderen Versicherungsmakler ihres Vertrauens der behilflich sein kann. Es ist durchaus sinnvoll, mit verschieden Versicherungen zu kommunizieren, da bei der Gründung eines Startup Unternehmens auch immer auf die Preis-Leistung zu achten ist. Wichtig für die Steuer ist, dass Ihr alle Belege aufbewahrt um später alles zu dokumentieren und immer im Auge behaltet, dass Ihr genügend Geld in der Hinterhand habt für den Fall, dass die Steuerbehörden oder die Gemeinde/Stadt eine Abschlagszahlung von euch wollen. So könnt Ihr dadurch nicht in Bedrängnis kommen und zahlungsunfähig werden. Mit dem Finanzamt ist nicht zu spaßen, dies mussten schon viele spüren.

Rechtsform!
AG, GmbH, OHG, KG etc. alles Rechtsformen für Unternehmen. Welches ist für mein Unternehmen die beste Rechtsform? Als Antwort auf diese Frage gibt es seit einigen Jahren die Möglichkeit, sich als UG (haftungsbeschränkt) zu gründen. Hierbei ist aber zu beachten, dass man die GmbH Light zwar mit wenig Kapital starten kann, jedoch im Grunde die gleichen Rechte aber auch Pflichten hat wie eine GmbH. Dies bedeutet z.B. die Pflicht zur jährlichen Steuererklärung mit Bilanz. Ein großer Vorteil zu anderen Rechtsformen ist aber, dass man nicht mit seinem privaten Kapital haftend ist, was auf jeden Fall bei Gründung berücksichtigt werden sollte und den Rücken frei hält.

Ohne Fleiß keinen Preis!
Wir sind hier nicht bei Olympia nach dem Motto: „dabei sein ist alles“. NEIN, nur die Fleißigen werden mit ihrem Startup Unternehmen tatsächlich Erfolg haben und nur die, die aufhören, werden scheitern. Aber beachte, nicht alles was du tust bringt dich auch weiter. Also hinterfrage immer wieder dein Tun und berichtige den Kurs, denn nur dann kannst du auch an deinem Ziel ankommen. Und bilde dich weiter, mit Büchern oder Seminaren. Du musst und wirst mit deinen Aufgaben wachsen.

Foto: © Syda Productions – Fotolia.com

Markus Elsässer

Markus Elsässer ist 43 Jahre jung, Verleger und Herausgeber des StartupValley. Seine Karriere startete er, in verschiedenen internationalen Direktvertriebsunternehmen. Er ist ein Auto und Technik begeisterter Querdenker. Verliebt in die Startup-Szene, was Ihn dazu bewogen hat, mit StartupValley ein internationales Startup Magazin aufzubauen!

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