10 Tipps, wie eine studentische Hilfskraft Ihr Startup bereichert

Jedes Unternehmen ist auf gute Mitarbeiter angewiesen, vor allem, wenn es noch nicht lange besteht. Langjährige Berufserfahrung ist oft ein wesentliches Kriterium, wenn es darum geht, freie Stellen (neu) zu besetzen. Aber ist diese Einstellung wirklich noch aktuell? Schließlich gibt es genug arbeitswillige Studenten, die als Mitarbeiter durchaus auch ihre Vorzüge haben. Warum es für Ihr Unternehmen von Vorteil ist, eine studentische Hilfskraft einzustellen, lesen Sie in diesem Artikel.

Was Studenten mitbringen

Eine neue Arbeitskraft soll vor allem eines sein: möglichst erfahren. Schließlich hat kein Startup die Zeit dafür, einen neuen Mitarbeiter wochenlang einzuschulen, ohne wirklich davon zu profitieren. Auch größere Unternehmen setzen meistens auf diese Tatsache und stellen in erster Linie Bewerber ein, für die der Job mehr Routine als Weiterbildung ist.

Genau das ist allerdings der springende Punkt: Profitiert ein Unternehmen wirklich von Mitarbeitern, die sich zwar auskennen, dafür aber vielleicht schon lange keine Lust mehr auf ihre Arbeit haben? Die Antwort liegt auf der Hand. Falls Sie immer noch nicht überzeugt sind, folgen hier 10 Argumente für studentische Hilfskräfte.

Studentische Hilfskräfte bereichern Ihr Startup, weil…

1) sie motiviert sind. Natürlich wollen sie mit ihrer Arbeit auch Geld verdienen, aber nicht zuletzt geht es darum, sich zu beweisen. Selbstständig sein, etwas schaffen, einen guten Job machen: All diese Kriterien spielen eine Rolle, wenn man im Alltag immer wieder mit dem Klischee des „faulen Studenten“ konfrontiert wird.

2) sie interessiert sind. Wenn der Großteil der Woche an der Uni sich um Themen dreht, die eben manchmal nicht unbedingt spannend sind, ist der Nebenjob oft eine willkommene Ablenkung. Die Arbeit erscheint dann umso interessanter – und wird umso gewissenhafter erledigt.

3) sie „von außen“ kommen. Das heißt auch, dass sie im Job keine reinen Gewohnheitstiere sind, sondern durch ihren sehr diversen Alltag neue Perspektiven mitbringen. Je nach Startup-Branche können dabei absolut relevante Ideen herauskommen.

4) sie wichtiges Knowhow mitbringen. So unerfahren ist der Durchschnittstudent nämlich gar nicht, immerhin besteht ein Großteil des Unialltags aus dem Umgang mit Word, Excel und PowerPoint. Abhängig vom Studiengang sind unter Umständen auch Kenntnisse über Adobe InDesign etc. schon vorhanden. Was man nicht kennt oder kann, lernt man eben schnell über ein YouTube-Tutorial – das fällt erfahrenen, älteren Mitarbeitern oft schwerer.

5) sie gute Soft Skills haben. Die meisten Studiengänge erfordern irgendwann Gruppenarbeiten, Präsentationen und das Einhalten von kurzfristigen Deadlines. Das bedeutet für Sie, dass studentische Mitarbeiter tendenziell sehr teamfähig, stressresistent und offen sind. Ausnahmen gibt es immer, aber die schlechtesten Soft Skills bringt ein Student mit Sicherheit nicht mit.

6) sie das Internet gemeistert haben. Facebook, Twitter, Instagram und YouTube sind Kanäle, auf die junge Unternehmen angewiesen sind und mit denen so gut wie jeder Student routiniert umgeht. Social-Media-Betreuung ist also ein Bereich, den man mit großer Wahrscheinlichkeit schon nach kurzer Zeit an studentische Kräfte anvertrauen kann.

7) sie günstig sind. Während bei Festangestellten Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung anfallen, sind es bei Studenten bloß Rentenversicherungsbeiträge. Bei tageweiser Anstellung statt fester Stundenzahl fällt auch der Anspruch auf Urlaubs- und Weihnachtsgeld weg. Für Ihr Startup bedeutet das, dass Sie bei unerwarteten Ausfällen oder anderen Engpässen schnell und ohne Mehrkosten Ersatz finden können.

8) sie potenzielle Profis sind. Jede Erfolgsgeschichte fängt irgendwo an. Ein motivierter Student mit schneller Auffassungsgabe kann einem Startup mitunter zum Status als Powerplayer verhelfen. Und wäre es nicht ziemlich ärgerlich, wenn Ihnen aus Traditionsbewusstsein ein Naturtalent durch die Lappen geht? Eben. Das gilt übrigens auch auf lange Sicht: Wenn ein Student gut in Ihr Startup passt, ist er sicher nicht abgeneigt, langfristig zu bleiben.

9) sie flexibel sind. Zwar gibt es im Studentenleben auch stressige Zeiten, in denen nicht viele Ressourcen für den Nebenjob übrigbleiben. Den Großteil des Semesters sind Studenten allerdings sehr flexibel – was für Ihr Startup ein entscheidender Vorteil sein kann, wenn besonders viel zu tun ist.

10) sie vielseitig einsetzbar sind. Die meisten Studenten haben während ihrer Studienzeit diverse Nebenjobs. Je nach Semesterzahl kann es also sein, dass „Ihr“ Student schon Erfahrung in verschiedenen Branchen gesammelt hat und sein Wissen schnell umsetzen kann, wenn es um neue Herausforderungen geht. Zudem sind Studenten heute darauf eingestellt, nicht ihr Leben lang nur einer Tätigkeit nachzugehen und zeigen sich deshalb offen für verschiedenste Aufgabenbereiche.

Fazit

Natürlich sind auch studentische Hilfskräfte nicht perfekt. Es wird immer unzuverlässige Ausnahmen geben, die den Job als reine Geldquelle sehen. Dass eine 10-Stunden-Kraft nur einen begrenzten Workload übernehmen kann, versteht sich ebenfalls von selbst. Die oben genannten 10 Punkte zeigen aber, dass es umso mehr triftige Gründe gibt, die für die langfristige Bindung eines Studierenden sprechen.

Falls Sie jetzt also auf der Suche nach Kräften sind, die perfekt zu Ihrem Startup passen, legen Sie die Rekrutierung am besten in die Hände einer spezialisierten Personalvermittlung. So kommen Sie schnellstmöglich an qualifizierte Studenten ohne aufwendigen Recruiting-Prozess.

Fabian Schröder

Fabian Schröder hat Wirtschaftsrecht und Personalmanagement an der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin studiert, ehe er nach seinem Studium 2015 gemeinsam mit einem Studienkollegen die studentische Arbeitsvermittlung Studiwork, gründete. Als ehemaliges Startup wissen sie daher genau, wie wichtig und wertvoll studentische Hilfskräfte sein können!

Schreibe einen Kommentar

X