Verliere keine Zeit, man ist selten alleine im Schwimmbecken.

HELFERLINE hilft bei Technik Problemen

Stellen Sie sich und das Startup HELFERLINE doch kurz unseren Lesern vor!
Das Start-Up HELFERLINE bietet den ersten professionellen und gleichzeitig leistbaren Technik- Service für Privatkunden. Wer bislang ein Problem mit Computer, Handy, Fernseher & Co hatte, war zumeist auf die Gutmütigkeit von Verwandten und Freunden angewiesen. Seit Gründung von HELFERLINE gibt es einen sympathischen Dienstleister, der rasch und unkompliziert ein technisches „Helferlein“ vorbeischickt, welches das Problem vor Ort im Handumdrehen löst. Gebucht wird bequem über eine kostenlose Hotline, lediglich die interne Verteilung und Abwicklung der Einsätze funktioniert über eine eigens entwickelte App. Die zum Kunden geschickten Helferlein sind nicht Teil einer anonymen Crowd, sondern aufwendig getestete, qualifizierte Technik-Profis mit Gewerbeschein, die zudem immer auf das jeweilige Problem spezialisiert sind: Ein verfügbarer Auftrag kann nur von jenen Technikern angenommenen werden, die ihre Qualifikation für die jeweilige Problem-Kategorie in einem persönlichen Test bewiesen haben.

Wie ist die Idee zu HELFERLINE entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
So gut wie jeder kennt das Problem: Der Drucker spinnt, die E-Mails können nicht empfangen werden, das Internet geht schon wieder nicht. Als technikaffine Personen wurden wir oft von Familie und Freunden um Hilfe gebeten. Der Bedarf war offensichtlich. Dank der Verbreitung von Smartphones hat sich die Möglichkeit aufgetan, ein interaktives Netzwerk aus Selbstständigen aufzubauen, die über eine App vermittelt werden. So können wir unseren Service professionell und dennoch günstig anbieten, was mit lauter fest angestellten Mitarbeitern nicht möglich wäre.

Das Gründerteam: Das sind Geschäftsführer Clemens Schmidgruber, Head of Sales Alexander Niederhofer und Head of Technology Janko Glavic. Clemens und Janko waren gemeinsam in der Schule, Alexander wurde den beiden von einem der involvierten Business Angels vorgestellt. Gemeinsam decken sie alle für die Unternehmensgründung wichtigen Bereiche ab und konnten bereits im ersten Jahr der Gründung alle wichtigen Start-Up-Preise in Österreich abräumen.

Warum haben Sie sich entschlossen ein Unternehmen zu gründen?
Allem voran wollten wir etwas Neues erschaffen, eine vorhandene Nachfrage klug und effizient decken. Wir wollten den Digital Natives, die ständig anderen kostenlos Hilfe leisten, die Möglichkeit geben, dies nun auch für einen attraktiven Stundenlohn zu tun und all jenen einen kostengünstigen Service bieten, die regelmäßig an ihren Geräten verzweifeln.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Klarerweise war es am Anfang wichtig, die Idee soweit zu entwickeln, dass sie für eine ausführliche Testphase marktreif ist. Weiters galt es, genügend versierte Techniker zu finden, die Privatkunden mit Computer, Handy, Internet und Co. professionell unterstützen können. Dies haben wir zunächst als eine der größten Herausforderungen gesehen, wurden aber positiv von zahlreichen Bewerbungen qualifizierter Technikprofis überrascht. Wie bei allen Double sided platform-Modellen ist es durchaus eine laufende Challenge, zwei Gruppen (Techniker und Privatkunden mit Technikproblemen) in einem ausgeglichenen Verhältnis aufzubauen. Hier haben wir vor allem in unserem groß angelegten Piloten sehr viel gelernt.
Die Gründung von HELFERLINE wurde durch das Eigenkapital der Gründer und Förderungen finanziert.

Wer ist die Zielgruppe von HELFERLINE?
Jeder, der ab und zu Probleme mit technischen Geräten hat und diese entweder selbst nicht lösen kann oder die Zeit nicht aufwenden möchte, sich lange mit Computer & Co abzumühen und diese Aufgabe lieber einem Spezialisten überlässt.

Wie funktioniert HELFERLINE?
Wenn ein Kunde ein Problem hat, ruft er einfach unsere kostenlose Hotline an. Dort wird sein Problem erfasst und in unser System eingespielt. Die aufwendig getesteten Techniker (sog. Helferlein) sehen in der HELFERLINE-App, dass ein neuer Auftrag in der Nähe verfügbar ist und können diesen annehmen und mit Hilfe der App auch abwickeln (Zeitmessung, Rechnungsmodalitäten etc.).

Welche Vorteile bietet HELFERLINE?
Dank des großen Netzwerks aus über hundert Technikern, können wir für jedes Problem einen passenden Spezialisten schicken. Daher bieten wir unseren Kunden auch eine Lösungsgarantie: Bezahlt werden muss nur, wenn das Problem auch vollständig behoben werden konnte. Da die Techniker über die ganze Stadt verteilt sind, fallen auch keinerlei Anfahrtskosten an und aufgrund der Selbstständigkeit der Helferlein gibt es auch keine Extrakosten für Einsätze am Abend oder am Wochenende. Nicht nur Privatpersonen, sondern auch Small-Businesses können jederzeit zu günstigen Preisen auf die Dienste von HELFERLINE zurückgreifen.

Wo ist der Service schon verfügbar?
Der Service ist aktuell in den vier größten österreichischen Städten verfügbar (Wien, Graz, Linz, Salzburg). Demnächst erfolgt die Expansion nach Deutschland und die Schweiz.

Wie ist das Feedback?
Nach jedem Auftrag bitten wir unsere Kunden per SMS die Leistung des zuletzt gebuchten Helferleins zu bewerten. Diese Bewertung liegt im Durchschnitt bei 4,92 von 5 Punkten! Daran zeigt sich, dass sich das aufwendige Testen der Techniker im Vorfeld mehr als lohnt. Schließlich achten wir nicht nur auf perfekte technische Skills, sondern auch auf eine hohe Sozialkompetenz.

HELFERLINE, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Aktuell arbeiten wir an der Ausbreitung unserer Services in ganz Österreich und bereiten parallel die Expansion nach Deutschland und in die Schweiz vor, sodass in Bälde alle größeren Städte im gesamten DACH-Raum abgedeckt sein sollen. Zudem sind wir mit zahlreichen großen Unternehmen in Kooperationsverhandlungen, um sie bei ihrem Kundensupport zu unterstützen. Kooperationen mit großen Hardware-Herstellern und Versicherungskonzernen konnten bereits fixiert werden, mit mehreren Telekom-Anbietern laufen gerade Pilotversuche. In fünf Jahren soll HELFERLINE europaweit der Nummer-1-Ansprechpartner bei Technikproblemen von Privatpersonen sein.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
1. Execution is everything – Ideen haben viele, es kommt auf die Umsetzung an.
2. Run Fast – Verliere keine Zeit, man ist selten alleine im Schwimmbecken.
3. Never give up – oft zitiert und immer noch wahr, wer kein Durchhaltevermögen hat, wird früher oder später scheitern.

Bild: © Philipp Lipiarski / www.lipiarski.com

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Clemens Schmidgruber für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer ist 39 Jahre jung, Gründerin und leitende Redakteurin der StartupValleyNews. Ihre Karriere startete sie in verschiedenen internationalen Direktvertriebsunternehmen. Seit 2007 ist sie hauptberuflich als Journalistin tätig. Während dieser Zeit lernte sie die Startup-Szene kennen und schätzen, was Sie dazu bewogen hat mit StartupValleyNews ein internationales Startup Magazin aufzubauen!

  • Mathias Ladenstein-Berg

    Wirklich eine coole Sache, hab schon recht viel gutes Feedback zu helferline gehört!

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