FinCompare schließt Seed-Finanzierungsrunde über 2,5 Millionen Euro ab

Speedinvest und UNIQA als Ankerinvestoren

Erfahrenes Management-Team um Watchmaster-Gründer Stephan Heller treibt damit die Digitalisierung des Mittelstands voran

FinCompare, die neue digitale Vergleichsplattform für Unternehmensfinanzierungen hat ihre Seed-Finanzierung erfolgreich abgeschlossen. Das Berliner Tech-Unternehmen um Gründer Stephan Heller sammelte 2,5 Millionen Euro an Kapital ein. Mit Speedinvest holt FinCompare einen erfahrenen Venture Capital-Geber im Fintech-Segment (u.a. N26 und Tradico) an Bord. Zusätzlich hat sich Österreichs größte Versicherungsgruppe UNIQA an FinCompare beteiligt. Mehrere Angel-Investoren aus dem Banking- und Finance-Bereich komplettieren die Runde. Mit der Finanzierung werden nun Investitionen in die weitere Markterschließung, den Ausbau der Technologie sowie in Marketing und Personal getätigt.

FinCompare richtet sich an Kleine und Mittelständische Unternehmen (KMU) mit Finanzierungsbedarf ab 10.000 EUR. Über die Online-Plattform bietet das Start-Up Zugang zu vielfältigen Finanzierungsmöglichkeiten. Unternehmen können – unabhängig und kostenlos – deutschlandweit Angebote von namhaften Banken, Fintechs und Finanzdienstleistern vergleichen und Finanzierungen abschließen. „Die smarte Unternehmensfinanzierung ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur Digitalisierung des Mittelstandes. FinCompare steht für Finden, Vergleichen, Abschließen – genauso einfach sollten Finanzierungslösungen sein. Wir sind froh, dass wir in unserer ersten Finanzierungsrunde erfahrene Kapitalgeber und Branchen-Experten von unserem Geschäftsmodell und den damit verbundenen Marktchancen überzeugen konnten“, erklärt Stephan Heller, Gründer und CEO.

Bedient Marktbedürfnis und erhöht Transparenz

In einem bislang undurchsichtigen Markt setzt sich FinCompare als Marktplatz und digitaler Broker für ein deutliches Plus an Transparenz und damit an Kostenreduktion ein. Schon wenige Wochen nach Start der Plattform im Februar 2017 verzeichnet FinCompare eine deutliche Nachfrage: Rund 400 Kunden mit einem angefragten Finanzierungsvolumen von mehr als 200 Millionen Euro etablieren FinCompare als starken neuen Marktteilnehmer. Neben den üblichen Unternehmenskrediten stehen bei FinCompare insbesondere alternative Finanzierungslösungen wie zum Beispiel Factoring, Leasing sowie Einkaufs- und Lagerfinanzierungen durch Finetrading zur Auswahl.

„Wir sind absolut überzeugt von Team und Geschäftsmodell bei FinCompare. Der Mittelstand stellt das Rückgrat der Wirtschaft in der DACH-Region dar und braucht innovative und intelligente Finanzierungsmöglichkeiten. Mit FinCompare steht nun ein Player bereit, der technologiegetrieben und bankenunabhängig Finanzierungsvergleiche ermöglicht. FinCompare hat das Potenzial zum Game-Changer im KMU-Banking zu werden“, so Andreas Nemeth, Senior Venture Capital Manager bei UNIQA Ventures.

Unternehmen haben die Wahl aus mehr als 200 Finanzierungspartnern

Laut Bundesverband Factoring für den Mittelstand wünschen sich rund zwei Drittel der KMU mehr Unabhängigkeit von der Hausbank sowie modulare Finanzierungslösungen. Bei FinCompare steht ein Pool mit aktuell mehr als 200 renommierten Banken (z.B. Commerzbank, UniCredit, Postbank), alternativen Finanzdienstleistern (z.B. Deutsche Factoring Bank, Grenke Bank, Elbe Finanzgruppe) und Fintechs (z.B. bezahlt.de, Funding Circle, Credit Shelf) zur Verfügung. Finanzierungen bis zu fünf Millionen Euro sind über FinCompare möglich.

Die verschiedenen Möglichkeiten können auf FinCompare intuitiv verglichen und das softwarebasierte Rating leicht nachvollzogen werden. Die unabhängigen Experten von FinCompare stehen den KMU zudem bei Fragen zur Verbesserung des Ratings und bei der Abwicklung einer Finanzierung zur Seite. Für die tatsächlich vermittelten Kredite und Finanzierungslösungen nimmt FinCompare eine Provision von den Finanzpartnern. Für Unternehmen ist das Vergleichen und Abschließen von passenden Finanzierungslösungen kostenlos. FinCompare ist in einem stark wachsenden Markt aktiv: Das Volumen von digital vermittelten Unternehmensfinanzierungen soll 2020 mehr als 30 Milliarden Euro betragen.

Erfahrenes Management-Team mit klarem Ziel

„Bei FinCompare trifft die Kombination aus Technologie und beratungsorientiertem Prozess auf ein bestehendes Marktbedürfnis. In dieser Gleichung sehen wir ein großes Erfolgspotenzial. Zudem bringt das Gründer-Team große Erfahrung in der erfolgreichen Skalierung von Geschäftsmodellen, der Technologie-Entwicklung und im Bereich Corporate Finance mit. Wir freuen uns, FinCompare auf seinem Weg begleiten zu können”, so Stefan Klestil, Partner von Speedinvest. Neben den beiden Ankerinvestoren sind noch Business Angels und Family Offices aus den Bereichen Banking, Fintech und Corporate Finance als Partner an Bord, darunter Gerrit Seidel, Matthias Sohler (beide yabeo capital), Marcus Börner (OptioPay, reBuy), André M. Bajorat (figo), Alex Graubner-Müller (Kreditech) und Weitere.

Watchmaster, die erste Gründung von Stephan Heller, ist die europäische Handelsplattform für neue und gebrauchte Luxusuhren und prägt seit 2015 die digitale Transformation des Uhrenmarktes mit. Gleiches plant Heller nun für den Bereich Mittelstandsfinanzierung: „Unsere Vision ist es, zu einem digitalen Finanz-Hub zu werden, das Angebote von Banken, Fintechs und mittelfristig auch Insuretechs bündelt und weitere Mehrwertdienste integriert. FinCompare soll zu Europas führender Plattform für KMU-Finanzen werden.“ Neben Stephan Heller bilden Nicolay Ofner (COO – Chief Operating Officer), Sarp D. Demirel (CTO – Chief Technology Officer) und Paul Weber (CCO – Chief Commercial Officer) das Management . Aktuell beschäftigt das Start-Up mehr als 25 Mitarbeiter, davon rund die Hälfte in IT und Entwicklung.

Weitere Informationen finden Sie hier

Bild: Das Management-Team  (v.l.n.r.): Stephan Heller (CEO/Gründer), Nicolas Ofner (COO – Chief Operating Officer), Sarp D. Demirel (CTO – Chief Technology Officer) und Paul Weber (CCO – Chef Commercial Officer)

Quelle FinCompare GmbH

redaktion

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