Kenne deine Zielgruppen: Du musst wissen, wie sie tickt und was sie will

dropAstyle ist eine authentische Fashion Community

Stellen Sie sich und das Startup dropAstyle doch kurz unseren Lesern vor!
dropAstyle ist eine authentische Fashion-Community und Social-Commerce-Plattform, die Schluss macht mit der unrealistischen Hochglanz-Inszenierung von Mode. dropAstyle hilft Nutzern, neue Modetrends zu entdecken, typgerechte Kleidung zu finden und direkt online zu kaufen. Dafür erhalten sie individuelle Vorschläge direkt von der Community und können sich von sogenannten Stylebuddies, die ihnen in Bezug auf Aussehen, Körpermaße und Geschmack ähneln, inspirieren lassen. Damit löst dropAstyle das Problem schlecht sitzender, nicht zum Typ passender Fehlkäufe aus dem Internet, indem die Community als virtueller Modeberater agiert.

Gleichzeitig bietet dropAstyle jedem Nutzer die Möglichkeit, mit den eigenen Styles Geld zu verdienen. Blogger und Modebegeisterte mit allen möglichen Körpermaßen und Größen – von punkig bis klassisch, von Trendsetter zu Vintage-Enthusiast – können Fotos ihrer Styles hochladen und erhalten bei einem Kauf durch ein anderes Community-Mitglied eine Verkaufsprovision durch verlinkte Partnershops. Gegründet haben wir unser Unternehmen 2015 in Aachen. Die dropAstyle-App ist für Android und iOS kostenlos verfügbar.

Wie ist die Idee zu dropAstyle entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Wir haben dropAstyle zu dritt gegründet. Neben mir (CEO) sind das Fabian Debus (CTO) und Swen Kühnlein (CIO). Wir sind alle Informatiker und haben teilweise schon mehrfach in großen IT-Projekten zusammengearbeitet. Wir sind aber nicht nur beruflich verbunden, sondern auch seit vielen Jahren befreundet.

Die Idee zu dropAstyle kam mir, als ich online shoppen war und die bestellte Kleidung zurückschicken musste: Alles zu groß, zu klein, falsche Farbe und es sah einfach nicht so aus wie im Store. Da kam mir die Idee: Wie wäre es eigentlich, wenn in Bezug auf Körpergröße, Typ und Figur ähnliche „Normalos“ wie ich die Kleidung zeigen würden und ich so vorab sehen könnte, wie Klamotten an mir aussehen könnten? Ich diskutierte die Idee von der „Modeberater- Community“ ausgiebig mit meinen Freunden Fabian und Swen, die zu dem gleichen Schluss kamen: Wir wissen, dass wir nicht perfekt sind und andere fühlen sich ganz gewiss genauso. Eine Fashion-Community, die authentische Inspirationen liefert und über die man Kleidung einfach mit einem Klick nachkaufen und gleichzeitig mit seinen besten Lieblingsoutfits selbst noch Geld verdienen kann? Da ist unser Startup! Gemeinsam haben wir das Ganze dann umgesetzt.

Von der Idee bis zum Start: Was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Die größte Herausforderung war bisher, die Community so groß zu machen, dass genügend Auswahl an Styles und Stores für Nutzer besteht und sie sich von vielen verschiedenen anderen Usern inspirieren lassen können. Unser Ziel ist es, in einem Jahr in Deutschland auf rund 100.000 Mitglieder zu kommen.

Wir sind bisher bis auf eine Ausnahme eigenfinanziert: Überzeugt vom großen Potenzial von dropAstyle, beteiligte sich ein Aachener Unternehmer als Business Angel der ersten Stunde. Wir sind aber derzeit auf der Suche nach weiteren Investoren, um unsere App weiterzuentwickeln.

Wer ist die Zielgruppe von dropAstyle?
Die Zielgruppe ist ganz klar, jeder der Spaß an Mode hat. Viele User sind eher “Picker”, das heißt, sie durchstöbern Profile von anderen und suchen Inspiration oder schauen nach interessanten Styles. Die “Dropper” wiederum sind aktiv und laden ihre Kleider-Kombinationen hoch. Bisher ist unsere Zielgruppe allerdings eher weiblich – Frauen sind einfach viel modeaffiner. Aber wir sind sicher, dass auch die Männer bald nachziehen werden.

Wie funktioniert dropAstyle?
Man erstellt sich einen Account und kann anschließend Bilder vom eigenen Style hochladen, um ihn mit der Community teilen. Dazu kann man Links setzen, damit die Follower das Produkt bei Interesse nachkaufen können – Unsere App hilft auch bei der Verlinkung. Wenn dann ein Produkt über den Link verkauft wird, kann der “Dropper” dank eines Beteiligungsmodells sogar Geld verdienen.

Welche Vorteile bietet dropAstyle?
dropAstyle ist zuerst einmal sehr einfach zu handhaben und funktioniert wie gängige Social-Media Apps. Jeder Nutzer kann sich Stylebuddies suchen, die ihm in Aussehen und Statur ähneln. So kann ich bei meinem Stylebuddy sehen, wie bestimmte Looks an mir aussehen könnten und ich kann mir viel Inspiration von der Community holen. Die Menschen auf den Fotos sind authentisch und zeigen, wie die Kleidung wirklich sitzt und aussieht.
Ein weiterer großer Vorteil ist, dass der User die gezeigten Produkte verlinken kann und dank unseres Beteiligungsmodells bei Nachkauf der Follower über diese Links eine Provision bekommt.

dropAstyle, wo geht der Weg hin?
In Zukunft soll dropAstyle dafür sorgen, dass der Kleidungskauf im Internet noch einfacher wird, mehr Spaß macht und mit weniger Retouren auskommt. Um dies zu gewährleisten, arbeiten wir bereits an vielen neuen Funktionen, die wir dank unserer langjährigen Erfahrung im IT-Bereich selbst umsetzen können. So soll ein selbstlernender Algorithmus zukünftig dafür sorgen, dass Nutzern noch bessere, auf sie zugeschnittene Styles vorgeschlagen werden. Wir nennen das “data-driven fashion advice”.

Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Wir haben uns zum Ziel gesetzt, die größte Fashion-Community und Social-Commerce-Plattform in Europa und den USA zu werden. Von klein bis groß, von schmal bis breit – jeder kann mitmachen. In 5 Jahren wollen wir auf jeden Fall eine aktive und lebhafte Community haben, die das Einkaufen im Internet einfach und frustfrei macht. Für das erste Jahr ist die 100.000 Mitglieder-Marke zu knacken.
Es ist zwar eine Menge Arbeit, aber wir haben auch unheimlich viel Spaß und es ist spannend, die Entwicklungen zu sehen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
1. Durchbeißen: Du musst von deiner Sache überzeugt sein und es wirklich wollen.
2. Kenne deine Zielgruppen: Du musst wissen, wie sie tickt und was sie will.
3. Lerne von anderen: Experten und Ratgeber sind Gold wert! Hole dir Rat und Meinungen von Leuten, die sich auskennen.

Bild: von links nach rechts sind: Christoph Ersfeld, Swen Kühnlein und Fabian Debus

Weitere Informationen finden Sie hier

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer ist 39 Jahre jung, Gründerin und leitende Redakteurin der StartupValleyNews. Ihre Karriere startete sie in verschiedenen internationalen Direktvertriebsunternehmen. Seit 2007 ist sie hauptberuflich als Journalistin tätig. Während dieser Zeit lernte sie die Startup-Szene kennen und schätzen, was Sie dazu bewogen hat mit StartupValleyNews ein internationales Startup Magazin aufzubauen!

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