Sei flexibel und beweglich genug, um deine Produkt durch kleine Anpassungen stets zu verbessern

Covercy bietet eine  schnelle, sichere und günstige Lösung für den internationalen Geldtransfer

Wie ist die Idee zu Covercy entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Doron Cohen, der CEO von Covercy, war vorher Gründer und CEO bei Leverate, der führenden Software im Bereich internationaler Devisenhandel für Industrie und Experte in puncto ausländische Währungen. Während seiner Zeit dort hat Doron festgestellt, dass das Unternehmen große Geldsummen für den internationalen Geldwechsel aufwenden muss, ein Preis, der vor allem auch kleine Unternehmen finanziell belastet.
Daraus wurde die Idee zur Gründung von Covercy geboren, um eine Lösung für dieses Dilemma zu entwickeln und kleinen und mittelständischen Unternehmen eine Möglichkeit des schnellen, sicheren und vor allem günstigeren internationalen Geldtransfer zu ermöglichen.

Wie hat sich das Unternehmen seit dem Start entwickelt?
Seit dem Jahre 2006 sind wir um durchschnittlich 32 Prozent pro Jahr gewachsen, mehr als 300 Unternehmen vertrauen uns bei ihren internationalen Geldtransferen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen?
Als Finanzdienstleister war es von Anfang an stets unsere Priorität, ein komplett reguliertes und lizenziertes Unternehmen zu werden, eine Herausforderung die wir schnell erfolgreich meistern konnten. Um unsere Lizenz zu erhalten, mussten wir die richtigen Anti-Geldwäsche-Prozesse entwickeln und das perfekte Team für uns zusammenstellen: Berater sowie Finanz- und Unternehmensexperten.
Andere Herausforderungen waren es natürlich, ein Produkt zu entwickeln, welches den Bedürfnissen unserer Kunden perfekt entspricht. Einerseits musste es eine kundenorientierte front-end Nutzeroberfläche geben, die den Kunden einfache und übersichtliche Transaktionprozesse ermöglicht. Andererseits ist vor allem auch ein starkes back-end sehr wichtig, um die Transaktionen der Kunden erfolgreich zu verwalten, Risiken zu minimieren und auch große Transaktionsvolumen zu jeder Zeit erfolgreich durchführen zu können.
Um diese Herausforderungen meistern zu können, war es für uns grundlegend, das richtige Team zusammenzustellen – intern und extern. Und ich bin davon überzeugt, dass wir das sehr gut gemeistert haben.

Wer ist die Zielgruppe von Covercy?
Unsere Hauptzielgruppen sind Mikro-, Klein- und mittelständische Unternehmen, die tagtäglich mit internationalem Geldtransfer und unterschiedlichen Währungen im Bereich 1.000 bis 100.000 Euro pro Transaktion konfrontiert sind. Covercy ist selbstverständlich nicht auf diese Beträge limitiert, doch sind unsere Services bei diesen Summen besonders relevant.

Was ist der USP von Covercy?
Unser Haupt-USP besteht aus zwei Elementen für kommerzielle Transaktionen. Wenn Unternehmen Rechnungen bezahlen, also genau festgelegte Geldbeträge, dann müssen sie auch eine Sicherheit haben, dass genau diese exakten Summen beim Rechnungssteller ankommen. Entsprechend muss bereits bei Zahlungsauftrag klar sein, wie hoch die Zusatzkosten und Wechselkurse sind. Das ist bei regulären Finanzdienstleistern oftmals nicht der Fall. Deshalb sind unsere USPs wie folgt:
1. Wechselkursgarantie – Wenn eine Transaktion über die Webseite in Auftrag gegeben wird, dann garantiert Covercy den angegebenen Wechselkurs für die nächsten 48 Stunden, bis das Geld da ist.
2. Garantierte Empfängersumme – Covercy garantiert, dass genau die Summe beim Empfänger ankommt, die bei der Transaktion angegeben war – und keinen Cent weniger.

Wie sieht ein klassischer Arbeitstag von Ihnen aus?
Meine Arbeit besteht aus Strategie, internen und externen Prozessen.
1. Strategie: Unsere Ergebnisse analysieren, Marktrecherchen durchführen sowie Ideen für die Steigerung unseres Erfolges evaluieren.
2. Internes: Meinen Vizepräsidenten und Mitgeschäftsführer dabei unterstützen, unsere Strategie umzusetzen. Um das zu schaffen baue ich auf persönliche Besprechungen und projektorientierte Foren.
3. Externes: Mit Dritten treffen, um Möglichkeiten zu evaluieren und Partnerschaften anzukurbeln.

Covercy – wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Wir sehen die Covercy als die Lösung, um das im Jahre 1970 eingeführte SWIFT- System zu ersetzen – vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen sowie Einzelpersonen, die mit kommerziellen Transaktionen zu tun haben.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
1. Sei flexibel – Sei flexibel und beweglich genug, um deine Produkt durch kleine Anpassungen stets zu verbessern. Du wirst überrascht sein, welch signifikanten Unterschied dass für deine Zielgruppe und deinen Erfolg machen wird.
2. Prototyp/Tests – Ein im Grunde offensichtlicher, jedoch sehr wichtiger Punkt. Man kann über Tage und Woche darüber diskutieren, was für ein Unternehmen wichtig ist und was nicht. Spare Zeit und teste deine Theorien, um Nachweise für deine Annahmen zu haben.
3. Schnelle Erfolge – Bewerte und kategorisiere alle anfallenden Aufgaben, um das Business von A nach B und weiter nach C, D und so weiter zu tragen. Vor allem Zeit und Auswirkungen sollten hier in Betracht gezogen werden. Verfolge kleine und schnell zu erreichende Ziele mit großen Potential zu erst, die dann bei großen Entscheidungen eine wichtige Rolle spielen könnten. So wird die notwendige Entwicklungszeit effizienter eingeteilt und nicht an Dinge verschwendet, die eventuell noch nicht vollends ausgereift sind.

Wir bedanken uns bei Doron Cohen für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer ist 39 Jahre jung, Gründerin und leitende Redakteurin der StartupValleyNews. Ihre Karriere startete sie in verschiedenen internationalen Direktvertriebsunternehmen. Seit 2007 ist sie hauptberuflich als Journalistin tätig. Während dieser Zeit lernte sie die Startup-Szene kennen und schätzen, was Sie dazu bewogen hat mit StartupValleyNews ein internationales Startup Magazin aufzubauen!

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